Ludwig: „Ich bin enttäuscht!“

Stellungnahme der CSU-Bundestagsabgeordneten aus Rosenheim zum Jamaika-Ende

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„Mit Enttäuschung habe ich das Ende der Sondierungen zur Kenntnis genommen“, so die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, einzige Vertreterin des Landkreises in Berlin, am heutigen Montag über den Abbruch der Gespräche durch die FDP. Ludwig hatte – wie berichtet – selbst an den Verhandlungen teilgenommen. Ihre Stellungnahme im Wortlaut …

„Das Wahlergebnis bedeutete für alle Parteien eine schwierige, aber lösbare Ausgangslage. Deutschland und Europa brauchen eine stabile und zuverlässige Bundesregierung.

Es ist bedenklich, dass mittlerweile vier von den sechs im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen diese Verantwortung für sich nicht sehen. Insbesondere die Verweigerungshaltung, überhaupt in Gespräche einzutreten, halte ich für unverantwortlich.

In den Sondierungen bestand trotz aller parteipolitischer Unterschiede bereits in vielen Politikbereichen Einigkeit. Dennoch sind wir als Union in der Frage der Begrenzung der Zuwanderung nicht von unserem klaren Standpunkt abgerückt.

Trotzdem wäre aus meiner Sicht eine Einigung möglich gewesen. Die jetzt eingetretene Situation hat es seit Gründung der Bundesrepublik so noch nicht gegeben. Unser aller Ziel müssen auch weiterhin stabile Verhältnisse für Deutschland sein. Dafür werden wir in den nächsten Tagen und Wochen arbeiten.“

 

 

 

 

 

 

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13 Gedanken zu „Ludwig: „Ich bin enttäuscht!“

  1. Wen interessiert ein Statement einer 7% Partei noch mal?

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  2. Schön wenn man denjenigen den schwarzen peter zuschiebt, der so einsichtig ist und sieht das keine einigung entstehen kann. Hauptsache selber schuld ist mann nicht! Immer nur fordern geht halt auch nicht!

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  3. Frau Ludwig und ihre Partei sollten erst einmal von ihrer eigenen Haustüre kehren, bevor man jetzt rein dem politischen Gegner die Schuld zuschiebt. Von wem – wenn nicht der CSU – kamen denn von Beginn der Sondierungsgespräche an ständige populistische Querschüsse und Provokationen? Das ist ebenfalls kein Niveau und keine Grundlage für eine verantwortliche Zusammenarbeit in der Bundesregierung.

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  4. „Es ist bedenklich, dass mittlerweile vier von den sechs im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen diese Verantwortung für sich nicht sehen. Insbesondere die Verweigerungshaltung, überhaupt in Gespräche einzutreten, halte ich für unverantwortlich.“

    Frau Ludwig, wollen oder können Sie die Fakten nicht sehen?

    Frau Ludwig, es ist doch so, dass sich niemand mehr mit Angelika Merkel beschäftigen will. Es ist doch so, dass niemand mehr mit dieser Person in Gespräche eintreten, geschweige denn verhandeln will.

    Frau Ludwig, sie waren doch selbst dabei in Rosenheim, als man den enormen Gegenwind, der Frau Merkel in das Gesicht blies, bzw. die „Merkel muss weg“ Rufe von der Mehrheit der anwesenden Personen unüberhörbar waren und selbst durch Hochdrehen der gewaltigen Verstärkereanlage auf dem Podium nicht mehr zu übertönen war.

    Das Überreichen der Trachtenjacke durch Sie war schon an Lächerlichkeit kaum mehr zu überbieten.
    Das Singen der Nationalhymne auf dem Podium – einzigartiges unehrliches Theater.
    Frau Ludwig, sie wissen ganz genau, dass das Volk ihre Politik nicht will.

    Da können Sie die Fakten verdrehen oder schönreden wie Sie wollen – Merkel hat fertig!

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  5. Bin auch enttäuscht, dass sich die 6% Partei aus Bayern nur auf die CDU zubewegt hat und Abstriche gemacht hat in der Wortwahl (Obergrenze);
    … aba sonst scho gar nix … do gibt’s dann boid a Quittung, Frau Ludwig!

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  6. Die Sondierungsgespräche waren von Anfang falsch angelegt.
    In jedem Seminar für Zeit- und Arbeitsplanung lernt man, dass man anstehende Aufgaben (Ziele, Probleme, …) in Gruppen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnet. Dann wird mit der wichtigsten Gruppe begonnen.
    Die Politiker der vier Parteien machten es gerade umgekehrt: vier Wochen sprachen sie über weniger strittige Punkte. Am letzten Wochenende merkten sie dann, dass sie sich bei den wichtigsten Punkten nicht einig werden. Ergebnis: vier Wochen für die Katz.
    Aber vielleicht ist es für uns Bürger sogar vorteilhaft, wenn mal vier Wochen lang keine neuen Bürden in Berlin beschlossen werden.

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  7. Die FDP ist die einzige Partei, die Rückgrat gezeigt hat und das Kindergartegeplänkel, vorwiegend der CSU, beendet hat.

    Sich nun hinzustellen, wie Scheuer, und so zu tun, als sei man kurz vor einer Einigung gestanden, die die FDP mit ihrer Entscheidung zunichte gemacht haben soll, ist nicht nur heuchlerisch (CSU-Eigenschaft), sondern auch in hohem Maße unverschämt.

    Das Einzige, was nun noch helfen würde, wären Neuwahlen – allerdings ohne Merkel, Seehofer, besonders auch ohne Dobrindt und die ganze oberen und machtbesessenen Polit-Egozentriker.
    Und eines sollten alle Parteien beherzigen – wer über so lange Zeit an den Bürgern vorbei regiert und diese ausbeutet, sich nur parteiinternen Ideologien verschreibt – diese Parteien und insbesondere die beiden Unionsparteien sollten zusehen, wie es 2018 der CSU ergeht, die dann bundesweit weit unter 5 % landen wird.

    Vielleicht wird sich ja dann auch der Politsumpf in Bayern mal etwas lichten.

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    1. … Herrn Tauber hast du in deiner Aufzählung vergessen!
      Es wären genügend „jüngere“ Politiker auch sogar von der nicht so geliebten CSU da die könnten was reißen wenn man Sie den ließe.
      Aber durch Seehofer und seine bellenden Hunde ( frei nach Christoph Süß) wird Deutschland nur blockiert und es entstehen enorme Kosten durch Sondierungen und Koalitionsgespräche die nicht stattfanden, wie gesagt ich bin enttäuscht.
      Werde aber nicht wie so manch anderer dem Blau-Braunen-Sumpf folgen, Deutschland hätte es drauf wenn man nur mal mehr Junge und Flexible Politiker-Innen ranlassen würde;
      „Jung is da auch schon mal ab 35 😉 „

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  8. Also in den letzten Tagen ist die CSU doch am lautesten gewesen, allen voran der Scheuer dem doch auch überhaupt nichts zu blöd gewesen ist, auf die Gesprächspartner einzudreschen, sobald sich eine passende Möglichkeit angeboten hat. Ich kann die Sozen schon verstehen, warum die keinen Bock haben, sich mit solchen Leuten einzulassen und sie nicht erneut in eine GroKo gehen wollen. Allerdings können Neuwahlen, so wie es die SPD fordert auch nicht der richtige Weg sein, dann könnte man ja jedesmal so lange wählen lassen, um zu einem „richtigen“ Ergebnis zu kommen. Das ist doch nicht Sinn und Zweck einer parlamentarischen Demokratie, zumal es natürlich auch gute Gründe dafür gibt, warum das Grundgesetz die Hürde zu Neuwahlen besonders hoch legt. Darüber sollte sich vor allem die CSU gedanken machen, bevor sie den schwarzen Peter anderen zuschiebt. Eine Minderheitsregierung auf Bundesebene gilt als schwierig, aber schwierig ist regieren immer und genaueres über eine Minderheitsregierung erfährt man erst, wenn es eine gegeben hat. Immerhin haben die Bürgerinnen und Bürger unlängst mit ihren Stimmen entschieden und es ist ja nicht so, dass dadurch nichts mehr im Parlament entschieden werden kann da bis zu einer Entscheidung eine geschäftsführende Regierung vorhanden ist. Der einzige Unterschied einer Minderheitsregierung zu jetzt bestünde darin, dass es zu wechselnden Mehrheiten führte. Wenn doch alle Stricke reißen hat man immer noch die Möglichkeit, den Bundestag aufzulösen. Da sitzen über 700 Abgeordnete im Parlament und die sollen nun auch was tun für ihr Geld und eine Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten könnte auch mal dazu beitragen, diesen nirgendwo festgeschriebenen Fraktionszwang aufzubrechen was bedeutet, dass die Abgeordneten zur Abwechslung mal das machen was sie sollen, ihrem Gewissen nach entscheidungen fällen. Einen Versuch wäre es wert, was soll schon passieren. Ach ja, der DAX bricht ein, weil der Einfluss der Wirtschaft eventuell schwände. Oh mein Gott.

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  9. So eine Verweigerungshaltung, ein Rausstehlen aus der Verantwortung, würd das in einem Gemeinderat so funktionieren? Die Akteure haben m. E. das Wahlergebnis umzusetzen und irgendeine Regierungsbildung zu probieren, alles andere ist Arbeitsverweigerung.

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  10. Enttäuscht sind die Wähler von unseren Politikern, die weder das Volk vertreten, noch in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen.

    Es ist eine Schande für die vertane Chance, die Deutschland in der Welt hat.

    Es wird Zeit, dass jüngere Politiker die Chance bekommen, unsere Zukunft zu gestalten und die alten Säcke abtreten.

    Und dass kein Missverständnis aufkommt: Ich gehöre selber zur älteren Generation.

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  11. Ich finde die momentane Situation gar nicht so schlecht, denn solange der Kasperlhaufen sondiert, labert und nichts zustande bringt, können sie auch nichts auf den Weg bringen, um das eigene Volk weiterhin zu schikanieren und zu schinden.

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  12. Frau Ludwig Sie sind entäuscht?
    Warum, weil ihnen und ihren Brüder und Schwestern ein Herr Schulz gesagt hat nicht mehr mit uns? Der hat das schon richtig gemacht, denn immer wenn etwas schief gelaufen ist hat die CDU und CSU versucht es so zuverkaufen als wäre die SPD daran schuld. Also SPD hat mal Bildlichgesprochen den Mittelfinger gezeigt.
    Jetzt auf der FDP rumzuhaken, die eigentlich vom Grundsatz schon nicht mit den Grünen zusammen können ist natürlich einfach. Herr Lindner hat das aber schon richtig gemacht der sich nicht auf biegen und brechen in der Regierung sehen will, nur um aus dem großen Napf mit zu schlabern.
    Die Grünen in der Regierung das kann nicht gut gehen, der grüne Brei ist auch nicht mehr frisch und welt fremd.
    Ja und jetzt die Bayrische Hauspartei die CSU, entschuldigung Herr Dobrindt der Verkehrskasperl, der das Versprechen der damilgen Regierung mit Füssentritt als die Einführung der LKW-Maut statfand, „PKW’s werden keine Maut zahlen“ Witz komm raus du bist umzingelt. Der Machtkampf zwischen Herrn Seehofer und Herrn Söder und das während der Koalitionsverhandlungen, sehr Fraglich ob das Produktiv ist.
    CDU nah Frau Merkel bekommt jetzt das serviert was sie bestellt hat in der Bevölkerung unzufriedenheit. Die letzte Regierung hat nicht wirklich viele komptente Minister, eigentlich fallen mir nur drei ein Herr Schäuble, Herr Steinmeier und Herr Gabriel (erstaunliecher weise).
    Über den Rest solten wir lieber schweigen. Und solte die CDU auf den gedanken kommen Frau von der Leyen noch weiter zu puschen könnte der Schuß nach hinten los gehen.
    Viel Mist und nichts wirklich Produktives aber Frau Ludwig ist enttäuscht.

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