Löwen bleiben an der Spitze

TSV Wasserburg und Moosinning trennen sich 0:0 - Der Spielbericht

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In einem von Taktik geprägten Spiel trennten sich am Freitagabend die Mannschaften von Wasserburg und Moosinning – wie kurz berichtet – leistungsgerecht mit 0:0. Damit bleiben die Löwen auch nach dem fünften Spieltag in der Landesliga ungeschlagener Tabellenführer.

Trainer Leo Haas musste seine Mannschaft nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Michael Pointvogel und der urlaubsbedingten Abwesenheit von Matthias Haas umbauen. Hannes Hain kehrte auf seine Mittelfeldposition zurück und Christoph Scheitzeneder rückte in die Startelf als linker Verteidiger. Dadurch konnte Hannes Linder als zentraler Abwehrspieler die Rolle von Matthias Haas übernehmen.

Es entwickelte sich vor fast 400 Zuschauern von Beginn an ein kontrolliertes Spiel beider Teams. Torchancen blieben während der gesamten Spielzeit Mangelware und waren auch nur auf Wasserburger Seite zu registrieren.

Bereits nach vier Minuten hatte Kapitän Dominik Haas die Möglichkeit, nach schönem Zuspiel von Hamit Sengül, der auf der linken Seite seinen Schnelligkeitsvorteil ausnutzte, das 1:0 zu erzielen. Ein Schuss von Maxi Höhensteiger, erneut eine gute Flanke von Sengül und kurz vor der Pause eine gefährliche Situation ohne glücklichem Abschluss vor dem Moosinninger Gehäuse, an der Sengül, Albert Schaberl und Hannes Hain beteiligt waren. Mehr konnte während der ersten 45 Minuten nicht notiert werden.

Die zweite Halbzeit begann dann gleich wieder mit einer guten Chance für Dominik Haas. Nach Flanke von Scheitzeneder war sein Kopfball allerdings zu unplatziert. In der Folgezeit kam es auf beiden Seiten vermehrt zu Strafraumszenen, die aber alle keine große Gefahr heraufbeschworen. So endete das Spiel leistungsgerecht mit 0:0. Moosinning hatte etwas mehr Spielanteile, dafür konnte Wasserburg die klar besseren Chancen verbuchen.

Trainer Leo Haas war demnach auch durchaus zufrieden. „Die Mannschaft hat die Vorgaben komplett umgesetzt. Alles, was geplant war, ist auch aufgegangen, nur das entscheidende Tot ist uns leider nicht geglückt. Aber mit einem Unentschieden kann man als Aufsteiger absolut zufrieden sein“.

So gingen die Zuschauer, die vorher am Löwenkiosk mit Hot Dogs verköstigt wurden, auch nicht unzufrieden nach Hause oder zum Nachtflohmarkt. Die meisten freuen sich schon auf das nächste Heimspiel am Samstag, 18. August, um 14 Uhr, dann direkt vor dem Inndammfest. Dazwischen findet noch die Partie in Dachau statt. Anpfiff im Sepp-Helfer-Stadion ist am kommenden Samstag um 15 Uhr.

MS

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