Lkw im Nadelöhr: Altstadt dicht

Am Vormittag ging in Wasserburg eine halbe Stunde nichts mehr - bis die Polizei kam ...

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Für ein ziemliches Verkehrschaos sorgte heute Vormittag ein Lkw aus dem oberpfälzischen Schwandorf in der Wasserburger Altstadt. Der Fahrer hatte offenbar alle Warn- und Sperrtafeln ignoriert und war mit seinem Riesengefährt aufs Brucktor zugerollt. Dort merkte er, dass es eng werden könnte. Dann ging eine halbe Stunde nichts mehr. Besonders problematisch:

Derzeit reicht kein einfaches Rückwärtsrangieren Richtung Marienplatz, um durch die Schmidzeile wieder die Altstadt verlassen zu können. Der Weg zur Burg ist wegen einer Baustelle gesperrt. Eine komplette Kehrtwende des gesamten Sattelschleppers war nötig. Dabei half die Wasserburger Polizei.

Wie gefährlich solche unüberlegten Fahrten werden können, zeigte die Tatsache, dass nur Sekunden, nachdem der Lkw endlich aus der Bruckgasse heraus war, der Notarzt mit hohem Tempo und Martinshorn durchs Brucktor zu einem Rettungseinsatz rauschte.

Fotos: AW

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15 Kommentare zu “Lkw im Nadelöhr: Altstadt dicht

  1. Hallo, dies passierte ja nicht zum ersten Mal. Und jedesmal frage ich mich, ob die werten Herren wenigstens Strafe zahlen müssen? Außerdem wundert man sich seit Jahren, warum die Stadt Wasserburg keine Höhenbegrenzungen aufhängt, zumindest zwischen Sparkasse und Queens wäre dies möglich, da aus dieser Richtung in die Altstadt schon oft LKWs erst auf der Brücke bemerkten, daß ihr Gefährt nicht durchpasst. Die Stadt Wasserburg macht sich Gedanken über ein Fahrverbot durch die Hofstatt, aber wirklich wichtige Probleme werden nicht angegangen. So zumindest der Eindruck.
    Viele Grüße und schönen Tag noch
    Christilla Calpin

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  2. Warum wird vorher keine Höhenkontrolle installiert, wurde ja schon öfter vorgeschlagen. Würde sicher nebenbei auch die Kosten der jährlichen Renovierung des Brucktors reduzieren.

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  3. Wasserburger Grantler

    @Maria und Schreinerbiker: warum? Ganz einfach, weil es ein einfacher,günstiger und praktikabler Vorschlag ist und nicht von einem renommierten und teurem Verkehrsplanerbüro kommt.

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  4. Auch wenn es recht bequem und derzeit wohl en vogue ist, auf der Stadt rumzuhacken: den Vorschlag müsste man eher dem Straßenbauamt machen, weil die Salzburger Straße eine Staatsstraße und die Stadt damit nicht zuständig ist.

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  5. noch ein Unternehmer

    Ich stand heute Vormittag auch in diesem Stau, weil ich eine Gehbehinderte zur Pyhsio auf die andere Innseite bringen wollte. Wir haben umgedreht, sind über die 304 bis Wasserburg Ost und kamen nur 3 Minuten zu spät.
    Was ich für mich daraus lerne: Wenn möglich das Nadelöhr vermeiden. Schont die Umwelt und meine Nerven.
    Der LKW Fahrer hat einen Fehler gemacht, der hat sich sicher am meisten über sich geärgert. Dafür riskiert er bei schlechter Bezahlung täglich seine Gesundheit, damit wir bequem versorgt werden.
    Ein Notarzteinsatz ist sicher ein Problem, das ist er aber auch außerhalb der Ferien zwischen 7 und 8, 12 und 13 sowie zwischen 16.30 und 18.30 Uhr. Vielleicht jeder Mal an die eigene Nase fassen und unnötige Stadtfahrten vermeiden:)

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  6. ………98% der Autofahrer wissen nicht das bei Stau das Brucktor frei zu halten ist, das ärgert mich mehr als dieser Brummifahrer.

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  7. @Maria, auf die Idee, daß der Fahrer Strafe bezahlen müsste, bin ich noch nie gekommen. Brummi-Fahrer haben wahrhaftig keinen leichten Job. Sicher hat er bei dieser Aktion mehr geschwitzt, als ein Pkw-Fahrer, dem mal ein Fehler unterläuft.

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  8. Strafe wirds hier schon geben. Soweit ich mich entsinne, sind Verbotsschilder für LKW angebracht. Das wären dann 75 Euro.
    Ich würde es auch nicht ausschließen, dass er für den Polizeieinsatz zahlen muss. Man wird das aber nie erfahren (…)

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  9. Vielleicht macht das Planungsbüro ja bald schon den Vorschlag, zwei Pfosten einzusetzen, wo die Brummis dann wenden können 😉

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  10. Wie wärs mit einer neuen Innbrücke im Breich der Staustufe ??

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  11. @grantler
    Nein, sondern weil für diese Straße das staatliche Bauamt in Rosenheim zuständig ist und nicht die Stadt Wasserburg. Erst informieren, dann granteln.
    Ich fänd übrigens den Pfosten cool.
    Ceterum censeo carthaginem esse delendam.

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  12. @Korbinian Weyh,
    der Karthager zetert, oder was?

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  13. wasserburger Grantler

    @Korbiniam Weyh: egal, wer für die Aufstellung einer Höhenbegrenzung zuständig ist, das Problem, wenn ein LKW im Brucktor feststeckt ist Sache der Stadt Wasserburg. Dann muss man halt das Strassenbauamt auffordern, im Interesse der Stadt tätig zu werden. PS: Warum aber “darüber hinaus Karthago vernichtet werden soll” kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Deshalb, Si tacuisses, philosophus mansisses.

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  14. @Korbinian Weyh
    Noch deutlicher wäre Ihre humanistische (Ein-) Bildung zum Ausdruck gekommen, wenn Sie den ersten Satz Ihres Kommentars hebräisch und Satz zwei altgriechisch geschrieben hätten….

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  15. Wenn Pfosten schon so cool sind, warum dann nicht gleich an der Innbrücke, Dempf-Eck und am Bahnohfsplatz?
    Dann können alle nur noch an die Parkhäuser fahren, LKW kommen gar nicht in die Versuchung durchs Brucktor zu fahren, Lieferverkehr über die Ledererstraße und die Stadt wäre komplett beruhigt 🙂 Zudem hätten die Radlfahrer mehr Platz.
    Aber besser wäre noch eine Schranke statt Pfosten und ein Schrankenwärter, der nur Kunden zum Abholen von Einkäufen oder Besucher der Praxen und den Stadtbus durchlässt. Passierscheine gibts dann von den Geschäften und Ärzten.
    Dann würden die Mama-Taxis und Poser auch gleich mal wegfallen, die Bewohner bekommen selbstverständlich auch einen Freifahrtsschein.
    Aber mal im Ernst: Höhenkontrolle am Kreisel Gabersee und Höhe Zeislmeier wäre sinnvoll, dann kann gleich über Umgehungsstraße oder Rosenheimer Straße abgeleitet werden.

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