Lkw-Fahrer verursacht schweren Unfall

Weil 65-Jähriger abgelenkt war: Zwei Verletzte auf dem Weg in ein Konzert

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Wegen Bauarbeiten war gestern der rechte Fahrstreifen der zweispurigen A93 Richtung Rosenheim zirka einen Kilometer vor dem Inntaldreieck gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau. Ein 65-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim war mit seinem 40-Tonnen-Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Dabei übersah er das Stauende und fuhr mit etwa 80 km/h nahezu ungebremst auf einen auf dem rechten Fahrstreifen langsam rollenden Pkw auf.

Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls nach links gegen die Betonleitwand geschleudert und blieb quer zur Fahrtrichtung liegen.

Der Lkw-Fahrer war eigenen Angaben zufolge kurz vor dem Unfall abgelenkt und leitete erst unmittelbar vor dem Aufprall eine Bremsung ein.

Im Pkw befanden sich zwei Frauen aus Südtirol, die unterwegs nach München zu einem Popkonzert waren. Die 44-jährige Fahrerin, sie erlitt Prellungen und ein Schleudertrauma, wurde in das Klinikum Bad Aibling eingeliefert. Die 42-jährige Beifahrerin erlitt ebenfalls Prellungen, ein Schleudertrauma und eine blutende Wunde an der Lippe. Sie wurde zur weiteren Behandlung in das Klinikum Rosenheim eingeliefert.

Wegen der Berge- und Reinigungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Stau reichte mehrere Kilometer über die Anschlussstelle Brannenburg zurück.

Der Lkw-Fahrer muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr verantworten und kann von Glück sagen, dass die beiden Frauen keine schweren, unter Umständen gar tödlichen Verletzungen davongetragen haben, so die Polizei.

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