Lkw-Fahrer sorgen für Ärger

In Staudham: Straßenrand wird als Müllhalde und Toilette benutzt

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Eigentlich ist das Parken dort verboten: Immer wieder aber halten sich Lkw-Fahrer an dieses Verbote nicht und stellen ihre schweren Gefährte die ganze Nacht über entlang des Grünstreifens hinter dem TÜV in Staudham ab. Darüber könnte man noch hinwegsehen, wenn nicht der gesamte Grünstreifen des öfteren als Müllhalde und Freiluft-Toilette herhalten müsste. Auf diesen Missstand wies bei der jüngsten Sitzung des Wasserburger Stadtrates …

Josef Baumann hin. Eine Aufräum-Aktion der Edlinger Vereine hätte übelste Hinterlassenschaft zu Tage gefördert. Er bitte darum, das Parkverbot künftig besser zu überwachen, auch wenn die Verständigung mit manchem ausländischem Lkw-Fahrer aufgrund der Sprachbarrieren nicht ganz einfach sei.

Die Verwaltung will sich der Sache nochmals annehmen.

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4 Kommentare zu “Lkw-Fahrer sorgen für Ärger

  1. Elektronisch dokumentierte und streng kontrollierte Lenk- und Ruhezeiten, sowie Sonn- und Feiertagsfahrverbote oder Blockabfertigungen auf österreichischen Autobahnen zwingen die LKW-Fahrer zu längeren Aufenthalten an ungeeigneten Stellen. Leider sorgen auch weder der Gesetzgeber noch die beauftragenden Unternehmen für die nötige Logistik an ausgewiesenen Parkplätzen. Zudem sind es deutschlandweit viel zu wenige für die hohe Anzahl der Fahrzeuge. Den Beweis für meine Behauptung finden Sie an den Wochenenden auf Deutschlands Autobahnrastplätzen. Den Truckern bleibt oft gar nichts anderes übrig, als irgendwo – wo’s einigermaßen geht – am Straßenrand zu kampieren, wenn sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten wollen. Da es weder Toiletten noch Mülleimer gibt, bleiben natürlich Hinterlassenschaften, die dann zu Recht öffentlich kritisiert werden. Die mehrheitlich osteuropäischen Fahrer, die oft wochenlang von ihren Familien getrennt sind, um für einen Dumpinglohn unsere „Geiz-ist-geil-Mentalität“ zufrieden zu stellen, können einem echt leidtun.

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    1. Ja schon, aber die Ursache des Problems ist eine bundespolitische Aufgabe. Der Stadtrat einer ländlichen Kleinstadt (oder der Edlinger Gemeinderat) kann sich nicht um das eigentliche Problem dahinter kümmern, sondern sieht den Müll und kann darauf nur mit der Durchsetzung geltender Gesetze reagieren und nicht über Nacht ein neues Gesetz erlassen.

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      1. Jeder Hundebesitzer soll sich um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner mit einer Kaktüte kümmern. Das nichtvorhandensein von Mülltonnen ist noch lange kein Freibrief die Umwelt zu vermüllen. In Ihren LKWs schauts aus wie geschleckt aber ihre Hinterlassenschaften werfen sie an den Straßenrand. Das geht nicht und die Ferne von ihrem zuhause ist keine Entschuldigung. Wenn der Fahrbandrand ein bisschen gepflegter aussehen würde wäre der Anreitz zur Vermüllung vermutlich geringer. Auf den Autobahnrastplätzen ist es auch sauber.Schön reden hilft hier nicht.Es muß gehandelt werden.Aber Staudham ist halt weit weg von der Altstadt.

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  2. Meiner Meinung nach sinds nicht zu wenig Parkplätze, sondern viel zu viele LKWs. Das ist doch völliger Irrsinn. Solange es sich lohnt, soviele Güter quer durch die Welt zu transportieren, ist der Sprit noch viel zu billig. Die Transportkosten müssen steigen, dann wird der Verkehr weniger und die heimische Wirtschaft gestärkt.

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