Letzte Arbeiten an Großprojekt

Mühlthal: Bahnüberführung und neue Straßenführung kosteten 3,5 Millionen Euro

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13 Jahre ist es her, dass der Bahnübergang in Mühlthal bei Soyen nach einem tödlichen Unfall gesperrt wurde. Soyens damaliger Bürgermeister Lorenz Kebinger leitete 2007 die ersten Planungsschritte für eine Brücke über die Bahnlinie ein, sein Nachfolger, Karl Fischberger, trieb das Projekt voran. Derzeit laufen die letzten Arbeiten an der gewaltigen Baumaßnahme, die 3,5 Millionen Euro kostete und Anfang Oktober durch Soyens amtierenden Bürgermeister Thomas Weber dem Verkehr übergeben wurde.

Baubeginn war im Juni 2019. Am 30. Oktober vergangenen Jahres konnten bereits  die Fertigteile der Brücke eingehoben werden. Nach der Winterpause wurde im April das Bauwerk „Brücke” fertiggestellt. Bis Juli sah man dann unzählige Lkw, die zum Auffüllen der Straßen und Rampen unterwegs waren. Im August fanden dann die Asphaltierungsarbeiten statt und im September konnte mit den Landschaftsarbeiten begonnen werden.

Fotos: WS

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7 Kommentare zu “Letzte Arbeiten an Großprojekt

  1. aus dem Burgerfeld

    3,5 Millionen Euro? Das ist ja fast ein Schnäppchen wenn man sieht was man dafür bekommen hat und wofür sonst Geld sinnlos verpulvert wird. Für deutsche Verhältnisse ist das zeitlich auch noch im Rahmen – also vom ersten Gedanken bis zur tatsächlichen Umsetzung. Das könnte ja fast eine Blaupause für den reitmehringer Bahnübergang sein. Ist ja vom grundsätzlichen Bauvorhaben ja gar nicht so unähnlich. Bleibt für nur die Frage ob die Planer bei der Höhe der Brücke bereits eine mögliche Elektrifizierung berücksichtigt hatten.

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  2. Schee hams es gmacht, und wirklich preiswert

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  3. nachdenklicher Soyener

    Naja die 3,5Mio sind meiner Meinung nach sehr hoch, wenn man diese mit den Kosten einer möglichen Beschrankung entgegensetzt. Warum die Landschaft zerstören, wenn es auch einfacher gegangen wäre.

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    1. Iatz rennans hoid dann an der Kreizung zamm,wia so überoi wos sowos baun.

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    2. Bist ein Blümchen und Kerzchen – Aufsteller.

      Landschaft haben wir genug um Soyen herum. Einen sicheren Bahnübergang braucht man dringend. Es sind schon eineige tödlcie Unfälle in der Gegend mit der Eisenbahn passiert.
      Zurück ins Kutschenzeitalter wollen wir nun auch nicht.,

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      1. @Josef: Es war den armen Mühltalern ja auch nicht zuzumuten, den beschrankten Bahnübergang ca 500m weiter zu nutzen.

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  4. Jetz fehlt eigentlich noch ein Kreisel .oder?

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