Lesung aus verbrannten Büchern

Briefe, Essays, Lyrik und Prosa online mit dem Theater Wasserburg und der VHS

image_pdfimage_print

Hilmar Henjes und Nik Mayr (Foto), Ensemblemitglieder aus dem Theater Wasserburg, lesen am Donnerstag, 18. Februar, um 20 Uhr, Briefe, Essays, Lyrik und Prosa von Autoren, deren Werk verbrannt beziehungsweise verboten wurde, sowie politische Positionspapiere und weiteres Material zum Thema. Damit wird die Reihe „Verbranntes“, die in Zusammenarbeit mit der VHS Wasserburg im Herbst begonnen hatte, fortgesetzt.

Dieser zweite Teil wird digital angeboten. Weitere Informationen zu diesem kostenfreien Angebot und Anmeldung über die Volkshochschule Wasserburg, www.vhs-wasserburg.de, Telefon 08071 / 48 73. Wer angemeldet ist, erhält einen Zugangslink.

Als Orte der Demokratie und Bildung möchten die VHS Wasserburg und das Theater Wasserburg mit dieser gemeinsamen Aktion die wirkende Kraft der Bildung im Immunsystem der Demokratie stärken. Zugrunde liegt die Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai 1933, eine von der Deutschen Studentenschaft geplante und inszenierte Aktion, bei der Studenten, Professoren und Mitglieder nationalsozialistischer Parteiorgane die Werke von ihnen verfemter Autoren ins Feuer warfen. Auch in Wasserburg brannten im Mai 1933 Bücher – direkt vor dem historischen Rathaus.

Diese Lesung ist Teil des regionalen Literaturfestivals LESEGLÜCK.

Bild aus dem Archiv: Auch in Wasserburg brannten Bücher. / Stadtarchiv Wasserburg, Digitaler Bildbestand, Archiveigene Bilder, Album 001

Foto: Christian Flamm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren