Leider zu viele Schießfehler

Biathlon-Weltcup in Hochfilzen: Staffel-Damen knapp am Podest vorbei - Franzi musste eine Strafrunde laufen

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Das war knapp: Die deutschen Biathlon-Frauen haben bei der Weltcup-Staffel in Hochfilzen am heutigen Samstagmittag knapp das Podest verpasst. Am Ende leisteten sich Zwei im Team zu viele Fehler am Schießstand – Denise Herrmann brauchte gleich alle sechs Nachlader und Franzi Preuß aus Albaching musste beim Stehend-Anschlag leider sogar eine Strafrunde absolvieren …

Dabei war der Auftakt allerbest gewesen: Von Maren Hammerschmidt mit einer Top-Leistung auf Platz eins liegend übernommen, kam Franzi beim Liegendschießen noch schnell und sauber fehlerfrei durch und lief als Zweite im Führungstrio mit der starken Norwegerin und der Schwedin im Gleichschritt …

Die 26-Jährige vom SC Haag musste dann aber beim Stehendschießen – trotz der drei Nachlader – leider einmal in die Strafrunde. So, wie auch die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold. Beide fielen auf die Plätze fünf und sechs zurück.

Aber Franzi packte ihre laufstarke Form aus und schob sich Zug um Zug knapp, aber kraftvoll wieder auf Rang drei nach vorne – zur Übergabe an Janina Hettich.

Trotzdem ärgerte sich Franzi nach dem Rennen … dass sie das stehend nicht besser hingekriegt habe. Sie sei völlig wacklig von den Beinen her gewesen. Es sei plötzlich so schwer gewesen, am Schießstand Ruhe reinzubekommen in ihren Körper, sagte sie im ZDF geradezu entschuldigend.

Janina Hettich dann konnte mit der achtbesten Laufzeit diesen dritten Platz am Ende halten und übergab so auf Schlussläuferin Denise Herrmann. Die ging schnell ins Rennen und als Zweite hinter den mittlerweile deutlich führenden Norwegerinnen an den Schießstand beim Liegendanschlag. Zunächst ließ sie drei Scheiben stehen, nahm sich für die Nachlader aber viel Zeit und räumte alles ab.

Als Vierte hinter Norwegen, Frankreich und Italien ging Herrmann wieder in die Loipe. Bis zum Stehendanschlag war sie wieder bis auf Rang drei dran – doch dort benötigte sie wieder drei Nachlader. Am Ende fehlten Hundertstel fürs Team Germany, um noch aufs Stockerl zu klettern …

Neuer Tag, neues Glück: Am morgigen Sonntag beginnt um 11.45 Uhr der Verfolger der Frauen – mit Franzi als Dritte im Startblock …

 

 

 

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