Leider denkbar knapp

Basketball-Damen aus Wasserburg mussten gestern Abend die dritte Saison-Niederlage hinnehmen: Mit 66:67!

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Der BC Pharmaserv Marburg hat in der Basketball-Bundesliga der Damen am gestrigen Freitagabend für eine Überraschung gesorgt – ein sportlicher Krimi endete denkbar knapp mit 67:66. Ausgerechnet leider gegen den TSV Wasserburg. Die Blue Dolphins waren als aktuell Sechstplatzierte der Liga am Ende einen einzigen Punkt besser als die Basketballerinnen vom Inn. Schon morgen folgt die nächste Auswärtspartie in der Bundesliga für die TSV-Ladies beim Zehntplatzierten in Halle …

Foto: Kelly Moten mit 18 Punkten, zehn Rebounds und sechs Assists gestern einmal mehr die Beste im Team Wasserburg.

Die Innstädterinnen starteten gut ins Spiel, vor allem Kelly Moten fand in der ersten Halbzeit immer wieder den Weg zum Korb – der TSV lag das erste Viertel durchgängig vorne, erst am Ende konnte Marburg beim 18:18 ausgleichen.

Das zweite Viertel gehörte dann den Gastgeberinnen. Bei den Damen vom Inn schlichen sich zu viele Fehler und damit Ballverluste ein. Zur Halbzeit führte Marburg mit sieben Punkten bei 40:33.

Die Ansage in der Kabine war klar: Endlich aufwachen und wieder Wasserburger Basketball spielen. Und die Ansprache schien anfangs auch Wirkung zu zeigen – die Damen vom Inn verkürzten auf 39:40. Doch vorerst blieb Marburg weiterhin in Führung, zu Beginn des letzten Viertels stand es 53:48 für Marburg.

Wasserburg kämpfte sich im letzten Viertel wieder zurück, vor allem Laura Hebecker, Maggie Mulligan und Morgan Pullins fanden immer wieder Lücken in Marburgs Defense. Doch Marburg konnte am Ende die Nerven bewahren und das denkbar knappe Spiel von der Freiwurflinie zum 67:66 entscheiden.

„Wir hatten einen guten Start und ein gutes Ende, aber dazwischen hatten wir zu viele Ballverluste und haben uns in der Offense nicht genügend bewegt. Das hat uns am Ende den Sieg gekostet, denn 19 Turnover sind definitiv zu viele – erst Recht bei einem so knappen Spiel“, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons.

In Marburg spielten: Elisa Hebecker (2 Punkte, 6 Rebounds), Laura Hebecker (10 Punkte, 3 Assists), Kelly Moten (18 Punkte, 10 Rebounds, 6 Assists), Maggie Mulligan (12 Punkte, 8 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Morgan Pullins (13 Punkte, 6 Rebounds), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (8 Punkte, 4 Rebounds).

Nach der Niederlage geht es am morgigen Sonntagnachmittag gleich weiter in Halle.

Das heimische Team steht derzeit mit vier Siegen aus 16 Spielen auf Platz zehn der Tabelle, wobei die Plätze acht bis elf jeweils acht Punkte haben.

Auf Seiten der Hallenserinnen punkten Styliani Fouraki mit 13,8 Punkten und Barbara Kasparkova mit 11,0 Punkten im Schnitt zweistellig. Erstere holt zudem noch 7,8 Rebounds im Schnitt und wird hierbei noch von Klaudia Grudzien mit durchschnittlich 6,3 Rebounds unterstützt.

„Uns bleibt kaum Zeit, um uns von dem Spiel gegen Marburg zu erholen, aber gleichzeitig auch auf Halle vorzubereiten. Dies soll aber nicht heißen, dass wir weniger fokussiert in das Spiel gegen Halle gehen wollen – im Gegenteil. Nach der knappen Niederlage wollen wir gegen Halle wieder zurück in die Erfolgsspur finden“, so Sidney Parsons.

Am morgigen Sonntagnachmittag um 16 Uhr wird sich das zeigen …

Für die Fans:

Vom Spiel in Halle gibt es wie immer einen Live-Stream auf www.sporttotal.tv/basketball

msch

Foto: Gabi Hörndl

 

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