Leichtathleten im Goldrausch

Wasserburger Nachwuchs räumt bei den U14-Kreismeisterschaften in Kirchheim ab

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Gleich mit sechs Goldmedaillen, siebenmal Silber und siebenmal Bronze im Gepäck kehrten die heimischen Leichtathleten aus Kirchheim von den U14-Kreismeisterschaften zurück. Dabei steckte noch einigen der 17 Teilnehmer das Stabhochsprung-Event in Gräfelfing vom Vortag in den Beinen und Armen. Doch trotz hoher Temperaturen und leichter Erschöpfung  zeigten man ich in guter Form. 

Dabei stach vor allem der Zwölfjährige Jakob Herzog bei den M12 heraus – nicht nur wegen seiner beachtlichen Größe von 1,74 Metern, sondern vielmehr durch seine starken Leistungen im Kugelstoß (2. Platz mit 8,35 Metern, Drei-Kilo-Kugel) sowie über die 75-Meter-Sprint-Distanz und im Weitsprung (jeweils 1. Platz).  Bei letzterem konnte er sich nur mit einem Sicherheitssprung noch so ins Finale „retten“, da er zuvor bereits zweimal die Absprungmarkierung übertreten hatte. Im letzten der sechs Sprünge traf er dann das Brett perfekt, packte seine Sprungfedern aus und holte mit überragenden 4,73 Metern den ersten Platz mit neuer persönlicher Bestleistung bei anerkennendem Applaus der umstehenden Trainer, Eltern und Athleten.

Ein durch und durch rotes Siegerpodest präsentierte sich den Zuschauen nach den 60-Meter-Hürdensprints der Jungs M12. Hier eroberten David Baumann (1.), Andreas Rinser (2.) und Michi Schwarz (3.) die ersten drei Plätze. Hier stach vor allem Andreas mit einer technisch feinen Glanzleistung hervor und verbesserte seine bisherige Bestzeit um mehr als sechs Zehntel-Sekunden, die er erst wenige Wochen zuvor bei der Bahneröffnung in Wasserburg aufgestellt hatte. David war es, der nicht nur den Hürdensprint als auch den Hochsprung mit jeweils neuer persönlicher Bestleistung dominierte (0,89 Sekunden Vorsprung beim Hürdensprint) und sich so seine zwei Goldmedaillen sicherte.

Ebenfalls neuer Kreismeister der M12 der U14 darf sich Johannes Gaßner nennen, der beim 800-Meter-Lauf auf der letzten der zwei Runden nochmal alles aus sich heraus holte und seinen ein Jahr älteren Konkurrenten (Johannes startet normalerweise noch bei der U12) seine Rücklichter zeigte (2:57,32 Minuten – neue persönliche Bestleistung).

Bei den Jungs der M13 sicherte sich Maxi, Sohn von Sebastian Sinz, dem sympathischen Sportmediziner aus Wasserburg, den Titel im Hochsprung mit übersprungenen 1,30 Metern. Er verfehlte dabei seine bisherige Bestleitung von 1,32 Meter nur knapp.

In ihrem erst zweiten Wettkampf belegte Maria Treml bei den U16 mit einer sehr ansprechenden Hürdentechnik den zweiten Rang über die 80m-Hürden-Distanz (13,57 Sekunden). Im 100-Meter-Sprint und im Weitsprung schaffte sie es mit jeweils Rang drei ebenfalls aufs Siegerpodest.

Sandra Baumann sicherte sich mit 9,28 Metern beim Kugelstoß der W13 mit neuer persönlicher Bestleistung (Steigerung um mehr als 0,5 Meter) den zweiten Platz und freute sich über Rang drei beim Diskuswurf mit der 0,75-Kilo-Scheibe (19,55 Meter).

Ebenfalls sehr guter Zweiter und Dritter wurde Bernhard Ganslmaier im Diskuswurf beziehungsweise im Kugelstoß (29,38 Meter und 10,02 Meter).

Weitere Leistungen: Laura Broich (W13) mit 19,18m (6.) beim Speerwurf (400g). Julia Pauker (W12) mit 11,74s über die 60m-Hürden (7.). Die WJ U16 4x100m Staffel mit Maria Irlbacher, Erin Ewering, Maria Treml und Laura Broich (Rang drei mit 56,36s), Katharina Irlbacher (13. im 75m-Sprint W12, 11,60s). Andrea Wimmer (12. über die 60m Hürden W12, 12,92s), Christian Wimmer (Vierter im Speerwurf M14 mit 24,70m). Magdalena Huber (18., 60m-Hürden W12 mit 13,26s). Erin Ewering (Fünfte, 80m-Hürden W14 mit 14,39s). MZ  

 

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Ein Kommentar zu “Leichtathleten im Goldrausch

  1. Glückwunsch und noch viele, viele Erfolge

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