Lebensretter bald für alle Pflicht

Rauchmelder: Noch bis 31. Dezember nachrüsten - Kreisbrandinspektor nimmt Stellung

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Sie können Leben retten. Rauchmelder sind in Bayern ab sofort Pflicht. Sie müssen bis Jahresende in Schlafräumen und Fluren nachgerüstet werden. Vor allem im Schlaf bemerken Menschen ein Feuer oft erst zu spät. „Das Schlimme an einem Brand ist nicht die Flamme, sondern der Rauch. Wer das Feuer nicht sieht, kann oft nicht mehr rechtzeitig reagieren. Eine zu hohe Kohlenmonoxid-Konzentration ist tödlich“, erklärt Kreisbrandinspektor Georg Wimmer (Foto). „Die Rauchmelder helfen dabei, Schlafende früh zu warnen und können dadurch Leben retten“, so Wimmer.

Die Gesundheit der Menschen steht für Wimmer natürlich im Vordergrund, „trotzdem helfen Rauchmelder natürlich auch den Sachschaden bei einem Brand zu reduzieren“. Durch frühzeitige Warnung der Rauchmelder haben die Betroffenen eine realistische Chance, erfolgreich gegen das Feuer anzukämpfen, so dass es oft bei einem Kleinbrand bleibt. Auch die zuständige Feuerwehr profitiert davon.

In einigen Bundesländern besteht das Gesetz schon länger, jetzt werden Rauchmelder auch in Bayern zur Pflicht. Für Neubauten gilt die Regelung schon seit Anfang 2013, bis Ende dieses Jahres müssen nun auch alle Bestandsbauten nachgerüstet werden.

Wo muss überall ein Feuermelder angebracht werden?

In jedem Schlaf- und Kinderzimmer, sowie in jedem Flur, der zu einem Aufenthaltsraum führt, muss bis spätestens 31. Dezember mindestens ein Rauchmelder angebracht werden. Die Rauchwarnmelder müssen dabei grundsätzlich an der Zimmerdecke angebracht werden, da sich dort der Rauch zuerst sammelt.

Grundsätzlich sind alle Eigentümer von Mehr- und Einfamilienhäuser sowie Wohnungen vom neuen Gesetz betroffen.

Wer ist für den Einbau zuständig?

Ein Mieter muss sich in der heimischen Mietwohnung nicht um den Einbau der Rauchmelder kümmern, dafür ist der Haus- oder Wohnungsbesitzer, in der Regel der Vermieter, zuständig. Verpasst dieser allerdings die Frist bis zum 31. Dezember, sollte ihn der Mieter – zu seiner eigenen Sicherheit – darauf aufmerksam machen.

Wer kümmert sich um die Instandhaltung?

Für die Instandhaltung und Wartung ist der Mieter allerdings selbst zuständig. Wie das im Einzelfall passieren soll, müssen Mieter und Vermieter untereinander klären. Wenn ein Dienstleister für die Rauchmelder-Wartung engagiert wird, dann kann dies zum Beispiel auf die Miete umgelegt werden. Einmal im Jahr sollten die Rauchmelder auf ihre Funktionsfähigkeit getestet werden. Das schriftliche Rauchmelder-Protokoll gilt es dann als Beweis für einen möglichen Schadensfall aufzubewahren.

Was kostet ein Rauchmelder?

Rauchmelder gibt es in jedem Baumarkt zu kaufen. Kaminkehrer empfehlen dabei wegen der längeren Lebensdauer und der besseren Bedienungsfreundlich nicht auf Billiggeräte zurückzugreifen. „Von Geräten unter 15 Euro sollte man aber lieber Abstand nehmen. Für ein paar Euro mehr bekommt man auch per Funk verbundene Rauchmelder, die im Falle einer Alarmierung gleichzeitig im ganzen Haus anschlagen“, raten Experten. STÜ

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6 Gedanken zu „Lebensretter bald für alle Pflicht

  1. Komisch, dass man heute zusieht, dass man etwas Eigenes hat, aber Andere jedesmal bestimmen dürfen, was zu tun und zu lassen ist. Leben retten gut und schön! Aber in manchen Häusern brauch man keine Rauchmelder, bis da der Sanka oder die Feuerwehr sind, ist nix mehr zu retten. Erstmal müssen die Strassen von den Autos freigeräumt werden, damit überhaupt jemand durch kommt. Vielleicht wird sich erstmal darum gekümmert, bevor man wieder über Vorschriften nachdenkt und Strafen verteilt. So ist es jedenfalls nur wieder eine Geldeintreibe.

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  2. Xylometazolinhydrochlorid

    Lieber Wohlmann,
    Ein Rauchmelder ist dazu gedacht, dass Betroffene frühzeitig über ein Brandgeschehen informiert werden und sich SELBST retten können! Natürlich wäre es bequemer, auf Feuerwehr und Rettungsdienst zu warten und/oder das “ Freiräumen “ der Strasse auf andere ab zu wälzen. Eine Option wäre allerdings auch, selbst das Hirn ein zu schalten, sowohl beim Zuparken von Strassen, als auch beim persönlichen Brandschutz!
    Aber ich denke, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied …. Strafe hin oder her!

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    1. Schon Hirn eingeschalten? Wird mal Zeit! Alles hat einen Zusammenhang! Xylometazolinhydrochlorid!

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  3. Scheinbar hat Wohlmann den Sinn und Zweck von Rauchmeldern noch nicht gecheckt …

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    1. Müsst mal lesen, was ich geschrieben habe!

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      1. Rauchmelder gut und schön. Man selber rettet sich und kann zusehen, wie das Haus abbrennt, oder noch viel besser!!!
        Man hat sich verletzt und wartet auf med. Hilfe – geht aber nicht, weil Straßen zugestellt sind von rücksichtslosen Anwohnern, die sogar im Kreuzungsbereich, auf Gehwegen und im Halte- und Parkverbot parken müssen! Dann liebe Leute der Vorschriften, wenn Rauchmelder, dann bitte auch den 2. Gang – das Freihalten von Straßen – da gibt es nämlich auch Vorschriften, um die sich aber keiner kümmert!

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