Landwirte sollen Blühstreifen säen

Thema Artenvielfalt: Maschinen- und Betriebshilfering Rosenheim plant große Aktion

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Um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Rosenheimer Landwirte sehr wohl etwas für die Artenvielfalt übrig haben, plant der Maschinen- und Betriebshilfering Rosenheim e.V in wenigen Tagen – Anfang/Mitte Mai – eine Blühstreifen-Aktion im Ringgebiet des Vereins. Die Mitglieder sollen unterstützt werden. Alle Infos dazu …

Bei Interesse einfach bis nächsten Dienstag, 30. April, per Telefon oder E-Mail beim MR Rosenheim Bescheid geben – wie viel Laufmeter Blühstreifen man in etwa säen lassen möchte. Dann werde fürs Saatgut geschaut …

Eckdaten

Breite:                         drei Meter

Zeitpunkt:                   Anfang/Mitte Mai (wenn kein Spätfrost mehr zu erwarten ist)

Mischung:                   einjährige, abfrierende Blühmischung mit über 20 Arten (wie Sonnenblumen, Phacelia, Ringelblumen, Borretsch und verschiedene Kleearten)

Kosten:                        0,20€/Laufmeter Blühstreifen + 20€ Anfahrt (ab 500 Laufmeter Blühstreifen entfällt die Anfahrt!)

Weitere Informationen:

Maschinen- und Betriebshilfering Rosenheim e.V.

Kufsteiner Straße 87

83026 Rosenheim

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10 Kommentare zu “Landwirte sollen Blühstreifen säen

  1. Schöne Idee!

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  2. @ MR Rosenheim: Ich finde die Aktion gut. Für mich stellt sich die Frage, wie viele machen mit.
    Wird dann auch, wenn die Aktion beendet ist, bekannt gegeben, wie viele mitgemacht haben und wie viele Meter besät wurden? Das Ergebnis wäre hoch interessant.

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  3. Hallo Manni!
    Ich hab letztes Jahr schon viele Felder mit Blühstreifen gesehen. Ich kenne auch viele Bauern, die das schon Jahre lang machen. Nicht nur Biobauern

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  4. Wird wahrscheinlich darauf ankommen was es an Subventionen dafür gibt. Sind ja sonst wieder 3 m Ernteausfall für einen Landwirt. Ohne dafür Geld als Ausgleich zu bekommen macht das sicher kein Landwirt freiwillig. Kennt man doch, immer gleich nach Steuergeldern schreien.

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  5. … schön wäre es auch, wenn nicht nur die Bauern Blühstreifen säen, sondern die Stadt mit gutem Beispiel folgen würde und den Straßenrand ebenfalls so bepflanzen würde …

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  6. … und dann noch 100.- für 500 Meter, was man dafür wieder Glyphosat kaufen könnte ………

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  7. Jetzt bin ich selber kein Landwirt, aber was mir schon sauer aufstösst ist das, dass wenn dann mal eine Initiative kommt, gleich wieder drauf rum gehackt wird. Schau ma doch einfach mal, was dabei raus kommt. Und wie “Surfer” schon schreibt, denke ich auch, dass das Angebot insbesondere für Kommunen interessant ist. Bloss werden dann im nächsten Jahr die ersten wieder aufschreien, weil am Strassenrand alles “unsauber” ausschaut, weils nicht gemäht worden ist.

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  8. Lieber Edlinger, wir machen das schon ein paar Jahre freiwillig und ohne dafür Geld zu bekommen. Schade, dass du so negativ denkst!

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  9. de Daumen nach unten für de Lisa hätts jetzt ned braucht!

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  10. Ich versteh gar ned, warum man immer schimpfen muss! Des ist echt scho a Volkssport worn. Was macht ihr Meckerer denn für die Artenvielfalt? Macht ihr es wenigstens besser als der Rest?

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