Landwirte entzünden Mahnfeuer

Über 80 Landwirte und interessierte Verbraucher bei Forsting mit dabei

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Am Wochenende  trafen sich über 80 Landwirte und interessierte Verbraucher auf einem Feld bei Forsting, um mit einem Mahnfeuer auf die Schieflage der aktuellen Situation in der Landwirtschaft und bei den Verbrauchern aufmerksam zu machen. Zusammen mit der Verbindung des LSV („Land schafft Verbindung”) und unterstützt durch den Maschinenring Rosenheim und den Bayrischen Bauernverband wurde landkreisübergreifend diese Aktion durchgeführt.

Vor allem die Düngeverordnung und die Preisgestaltung den Handels schlägt vielen Betrieben, neben noch weiteren Themen, auch hier in der Region ins Gesicht. „Gerade in unserer Region geht es auch noch um die Arbeitsplätze im vor- und nachgelagerten
Bereich der Landwirtschaft, was kein unerheblicher Wirtschaftsfaktor in der Region ist”, so die Verantwortlichen von LSV.

Mit dieser Aktion wollen die Landwirtinnen und Landwirte auch zeigen, dass sie für Umweltschutz, Artenschutz und Tierschutz sind. Dieses aber nicht nur auf ihren Schultern alleine abgeladen werden könne und dürfe. „Besonders die Politik und die Verbände, die sich diese Themen auf die Fahnen schreiben, bitten wir Landwirte darum, statt nur über uns zu reden.”

Die Organisatoren bedankten sich bei der Landmetzgerei Niedermaier, beim Gasthaus Zellereith, beim Brauereigasthof Forsting, bei der EVG Pfaffing und der VVG Oberbayern- Schwaben für deren Unterstützung.

 

Sepp Andres, Kreisvorstandsmitglied BBV Rosenheim, Franz Blinninger, Vorstand MR
Rosenheim und Hauptorganisator, sowie Sebastian Brunnthaler vom LSV.

 

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