Landkreis wieder über der 50!

Ein weiterer Corona-Todesfall im Kreisgebiet - Stadt Rosenheim sinkt heute auf 37,8 Fälle in der Inzidenz

Wie zu befürchten war: Eine erneut leicht gestiegene Fallzahl in der Inzidenz – das meldet das RKI nun am heutigen Donnerstag für den Landkreis. Leider wieder über der 50 – mit 50,5 Fällen bewegt sich das Kreisgebiet gerade wieder etwas weg von der so erhofften 35 in der Inzidenz. Über Nacht muss das RKI zudem einen weiteren Corona-Todesfall im Landkreis registrieren – den 421. Verstorbenen seit dem Ausbruch der Pandemie. Die Stadt Rosenheim erreicht dagegen heute erstmals eine Inzidenz nah der 35 – und zwar 37,8 Fälle. Der Freistaat Bayern liegt aktuell bei einer Inzidenz von 55,3 …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

6 Kommentare zu “Landkreis wieder über der 50!

  1. Das klingt alles total nachvollziehbar und sinnvoll. Taiwan beispielsweise lebt uns das ja bereits vor. Die von Ihnen diagnostizierte Bräsigkeit würde ich aber nicht nur bei der Politik verorten – das ist zu einfach gedacht. Wir haben die Coronawarnapp, die deutlich besser ist als ihr Ruf. Aber nur jeder vierte Bundesbürger nutzt sie. Zum Vergleich Finnland: App nach dem selben Prinzip, wird dort von jedem zweiten Bürger genutzt. Und erinnern Sie sich bitte an den letzten Sommer, als Micky Mouse, Dagobert und Konsorten in Scharen die heimische Gastronomie bevölkerten. Während man in Social Media und beim Onlineshopping im Amazonas gerne datentechnisch komplett die Hosen runter lässt, galt es vielen beim Restaurantbesuch plötzlich als Zumutung Namen und Telefonnummer zu hinterlassen. Ich möchte mir den Erregungsgrad dieser Mitbürger nicht vorstellen, sollten sie sich zukünftig beim Betreten eines Geschäftes registrieren müssen. Mit der Maske ist es doch ähnlich: kleines Unbill, große Wirkung – aber immer noch gibt es darum kindisches Theater aufgeführt von selbsternannten Freiheitskämpfern. Oder die Impfung. Anstatt zu feiern, dass es nach kurzer Zeit bereits mehrere wirksame Impfstoffe gibt, wird permanent gemeckert und als Krönung nachgerade eine Kampagne gegen ein Vakzin gefahren…
    Mir drängt sich zunehmend der Gedanke auf, dass wir Deutschen ein zutiefst destruktives Völkchen sind. Konstruktives und positives Denken und Handeln sind uns offenbar fremd.

    Antworten
    1. Das es eine Coronawarnapp gibt die besser ist als ihr Ruf! mit Verlaub, das ist einfach nur Unfug, die App hat viele Fehler und Fehlfunktionen die sich in Form von Fehlalarmen oder eben keinen Alarm zeigen. Die App wurde etwa 24 Millionen mal heruntergeladen, genutzt wird sie von nicht mal 10 Millionen Smartphone Benutzern. Der Rest hat die App deaktiviert oder gleich deinstalliert. Es ist auch ein Unding, das so eine ” Wichtige ” App nur für neuere Versionen von iOS und Android verfügbar ist. KatWarn gibt es auch für andere Systeme. Hier hätte man ansetzten sollen.

      Es gibt auch andere Systeme. Tatsache ist diese App hilft uns nicht weiter. Davon redet auch kaum noch jemand.

      Zu den Zetteln in der Gastronomie, zuerst Datenschutz ist ganz wichtig, dann wurde bekannt, die Polizei hat diese Angaben dazu benutzt, um eine eventuelle Straftat auf zu klären, als doch kein Datenschutz der besagt, diese Angaben werden für nichts anderes verwendet.

      Wenn das Digitalisierung in Deutschland ist, dann werden wir bald ganz andere Probleme bekommen.

      Antworten
  2. Zum Ablauf der Kundgebung schlage ich vor:
    1.Schweigeminute für die 421 im Landkreis an Corona Verstorbenen.
    2.Gedenken an die, die diese Krankheit erleiden mussten und noch Folgeschäden haben.
    3.Aufruf zu einem Solidaritätfond, mit dem Menschen unterstützt werden können.
    4.Aufzeigen von Alternativen, wie wir diese Pandemie schnellstens unter Kontrolle bringen.
    Ich befürchte, die Kundgebung wird aber so ablaufen:
    1.Verlesen des Auflagenbescheides.
    2.Allgemeine Entrüstung.
    3.Infragestellung, ob es überhaupt eine Pandemie gibt.
    4.Weitere Entrüstung über soviele Polizei.
    5.Singen eines Friedenliedes und Beteuerung, man wolle ja nur Frieden und Freiheit.
    Aber vielleicht kommt es ja ganz anders….

    Antworten
  3. (…) Nachdem am Mittwoch bei Lanz darüber diskutiert wurde, kamen die gleichen Vorschläge nun auch bei M. Illner auf den Tisch. Diesmal durch den erfolgreichen Pandemiebekämpfer Deutschlands – den Bürgemeister von Rostock. Statt einzig und allein auf einen zweifelhaften Lockdown zu setzen schlägt er ebenfalls vor: 1. Testen. 2. die Luka-App mit QR Code an den Geschäften für eine leichtere Nachverfolgung und die Tracking-Bänder um die Abstandsregeln leichter einzuhalten. Dazu natürlich impfen und Masken tragen. Dann könnte der Einzelhandel, Sport und Kultur wieder öffnen und Alten- und Pflegeheime wären besser geschützt. Österreich, Italien und Frankreich versuchen das jetzt – ich hoffe der eine oder andere deutsche Ministerpräsident wacht auch langsam auf. Sonst kommen wir nie mehr aus dem Lockdown raus.

    Antworten
    1. Schön, dass mit dem Kommentar von Udo wieder Vernunft eingekehrt ist, in dieser Kommentarspalte

      Antworten
    2. Udo, ich hab mir das mit der luca app mal angesehen. Klingt soweit ja ganz nett. Aber fragen Sie auf deren HomePage doch mal ab, ob die App für uns hier im Landkreis verfügbar ist…
      Da ist es einstweilen schon sinnvoller, das Kontakttagebuch in der CoronaWarn-App zu führen – denn aktives Mitmachen ist bei beiden gefragt…

      Antworten