Landkreis-Inzidenz steigt wieder

Das RKI meldet am Morgen 249,5 Fälle Neuinfizierter als höchsten Wert in dieser Woche für das Kreisgebiet

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Anstatt sich mehr und mehr in Richtung der 50 – oder zumindest der 100 – zu bewegen, entfernt sich der Landkreis gerade wieder in Richtung der 250: Leider muss das Robert-Koch-Institut am heutigen Donnerstagmorgen wieder eine erneute Steigerung an Corona-Fällen für den Landkreis Rosenheim melden. 249,6 Fälle Neuinfizierter wurden in den vergangenen sieben Tagen (gerechnet auf 100.000 Einwohner) registriert, der Höchstwert in dieser Woche. Die Stadt Rosenheim bewegt sich mit 196,7 Fällen weiter um die 200 und der Nachbar-Landkreis Traunstein leider weiterhin um die 300 …

Die Karte des RKI von heute zeigt einen hell-orangenen Fleck – das ist der Landkreis Kulmbach, wo im Prinzip alle hinwollen.

Zumindest, was die Fallzahlen angeht: Die 41,9 wird für diese Region aktuell registriert. Vor wenigen Wochen noch eine kritische Warnzahl, jetzt ein Traumwert mit Blick auf die Adventszeit.

Quelle RKI

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11 Kommentare zu “Landkreis-Inzidenz steigt wieder

  1. Kein Wunder, kaum gehen die Zahlen auch nur ein wenig runter meinen wieder alle man müsse sich an keine Regeln halten.

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    1. Ist so ein Kommentar nötig? Wer sind die “alle”, die “wieder meinen”, sich an keine Regeln halten zu müssen? Ist es nötig, mit dem moralischen Finger auf irgendwelche Mitmenschen zu zeigen? Wem nützt das?

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    2. . In Städten wie Rosenheim und Wasserburg schaut es ab 15 Uhr nachmittags aus wie in einer Geisterstadt. So gut wie niemand mehr auf der Straße und in der Stadt unterwegs. Eine düstere und bedrückende Stimmung legt sich wie Nebel darüber fest. Dabei wäre es gerade jetzt in dieser Zeit ganz besonders gut sich viel an der frischen Luft zu bewegen um sein Immunsystem zu stärken.

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  2. Kann es vielleicht sein, dass es auch mit der Jahreszeit zusammenhängt dass die Zahlen wieder steigen?
    Immer schön nach Sündenböcken suchen, evtl. liegt es auch an den falschen Tests – würde man einen zweiten Test veranlassen hätten wir möglich die Hälfte an Positiven. Hat man ja zig mal an diversen Sportlern gesehen wo es finanziell machbar ist.

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  3. Die Zahlen steigen, und die angestrebte 50er Inzidenz wird SO ein nicht erreichbarer Wunschtraum bleiben. Warum SO? Weil sich am Alltagsverhalten der Mitmenschen scheinbar nicht viel zu ändern scheint. Die Einaltung der Maskenpflicht gelingt noch so eben. Jenseits davon beginnt das coronafreie Leben. Ein nicht aufschiebbarer Termin in Rosenheim, am heutigen Donnerstag, hat mir diesbezüglich die Augen geöffnet. Und lässt mich fassungslos zurück. Wenn der Chef des RKI heute davon spricht, dass die aktuellen Zahlen überhaupt nicht gehen, womit er recht hat, bedarf es keiner Phantasie was zur Mitte der nächsten Woche auf uns alle zukommt. Wer den Lockdown “light” nicht zu schätzen weiß/wusste, wird dann aller Voraussicht nach länger Zeit haben über das “Warum” nachzudenken.

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    1. Sie werden gar nicht glauben, wie viele Leute “nicht aufschiebbare” Termine haben. Und jeder glaubt, er sei der einzige, der so wichtig ist und der andere ist es nicht.

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  4. @mvb Ach und sie dürfen einen unaufschiebbaren Termin in Rosenheim haben aber allen anderen sind unvernünftig und sollen Zuhause bleiben, verstehe ich sie richtig? Schonmal daran gedacht das sie nicht der einzige mit einem wichtigen Termin sind?

    Vielleicht gehen die einen ganz schlicht und einfach in die Arbeit. Oder besorgen sich in der Pause was zum Essen. Oder zum Arzt. Oder in die Apotheke.

    Das dann einige Leute unterwegs sind ist ja klar.

    Wo ich zustimmen kann ist ob jetzt unbedingt Klamotten Läden aufhaben müssen und da Shoppen zu gehen, das muss nicht sein.

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    1. Lieber Altstadtbewohner, ich habe bislang noch nirgendwo etwas gelesen, dass sich jemand im Klamottenladen angesteckt hat – aber sehr sehr viele in Kirchen, in Schlachthäusern oder in Kühlhäusern. Also was ist gefährlicher? Fleisch essen und beten oder Kleider kaufen? Ich nehme mal an, Sie verzichten nicht auf Ihr Schnitzel und gehen als guter Christ regelmäßig zum Gottesdienst. Sie können das gerne weiterhin tun. Aber spielen Sie nicht ständig hier den Moralapostel. Der Einzelhandel gerade hier in Wasserburg hat es eh schon schwer genug und bekommt übrigens überhaupt keine finanzielle Unterstützung vom Staat – im Gegensatz zur Gastronomie.

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    2. Ja mei, da mvb halt. Wer ko der ko.

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  5. Also einmal heißt es, unterstützt den Einheimischen Einzelhandel , jetzt liest man wieder, warum müssen Bekleidungsgeschäfte auf haben. Langsam verstehe ich nichts mehr. Im Einzelhandel arbeiten sehr viele Menschen. Ist es jetzt doch wieder besser ,jeder kauft bei Amazon.
    Das die Zahlen nicht sinken, liegt vielleicht an der Erkältungszeit bei diesen Wetter. Oder ist die Gastronomie und die Freizeitbranche doch nicht schuld am Anstieg?
    Fragen über Fragen.

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    1. Also ich weiß ja nicht, ob die Exponentialfunktion bei Ihnen damals durchgenommen wurde, aber ich kann Ihnen sagen, dass die Sättigung einer solchen anders aussieht. Oder in anderen Worten: Es ist falsch zu behaupten, der Lockdown der Gastronomie und Freizeitbranche hätte nichts gebracht. Er hat nur weniger gebracht als erwartet, aber die Zahlen zeigen eben, dass es kein exponentieller Anstieg mehr ist, noch nicht mal linear.

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