Landkreis bei 246,8 Fällen

Höchster Inzidenzwert bisher - Robert-Koch-Institut meldet den 207. Todesfall im Kreisgebiet in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung

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Kommen im Landkreis noch schärfere Corona-Schutzmaßnahmen? Denn der Inzidenzfall liegt am heutigen Donnerstagmorgen bei 246,8 Fällen – der absolute Höchstwert der vergangenen Tage. Zudem wird leider erneut ein Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung vom RKI gemeldet, der 207. im Landkreis seit dem Ausbruch der Pandemie. Nur die Millionenstädte Hamburg und München (252) haben mehr Verstorbene zu beklagen. Das Robert-Koch-Institut kann auch für die Stadt Rosenheim keine Erleichterung melden: 248,6 Fälle Neuinfizierter werden am Morgen im Inzidenzwert registriert.

Zur Erinnerung: Am 11. Oktober lag der Landkreis noch bei 38,6 Fällen …

Auch der Nachbar-Landkreis Traunstein hat heute die 200 im Inzidenzwert erstmals überschritten.

Karte RKI

 

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17 Kommentare zu “Landkreis bei 246,8 Fällen

  1. Wen wundern diese Zahlen!!
    Kinder der gesamten Nachbarschaft, mindestens 5 Haushalte, treffen sich zum Spielen auf der Straße, tagtäglich, sofern es das Wetter zulässt!?
    Der Lebensmitteleinkauf wird zum Familienausflug, damit die Kinder beschäftigt sind!?
    Richtiges Maskentragen, Mund und Nase bedeckt, wird dabei völlig überbewertet!?
    Abstände zu anderen Personen, wieso, wenn ich eine Maske trage?!
    Das erlebe ich tagtäglich, leider können wir uns vor soviel Ignoranz nicht schützen!!
    Wir haben leider eine Ellbogengesellschaft!!

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  2. Ja, dass der Abstand trotz Maske eingehalten werden muss, damit die Virenverbreitung eingedämmt werden kann, wird halt leider nicht klar genug zum Ausdruck gebracht.

    Was die Nachbarskinder betrifft:
    DAS sehe ich auch als puren Egoismus. Zig Menschen verlieren ihren Job, müssen ihre Läden schließen, das Land ächzt….
    Aber solche Menschen machen alle teuren Maßnahmen zu Nichte – und denken sich noch nicht mal was dabei….

    Wenn es zu arg ist, dann können sie immer noch bei der Polizei nachfragen, was sie tun sollen.
    Es ist kein Denunzieren – dafür ist die ökonomische Lage zu ernst.

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    1. A ha, jetzt sind es plötzlich die Kinder die alles verbreiten.
      Gehts noch?

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    2. Ich sitze jeden Tag 8 Stunden, 5 Tage die Woche mit zig Leuten in einem Büro.
      Abstand einhalten ist vom Räumlichen her nicht möglich.
      Aber selbst wenn – sämtliche Vorschriften oder Empfehlungen werden eh nicht eingehalten, weil sie “total überzogen” seien und “eine normale Grippe schlimmer” sei …

      Und mein Arbeitsplatz ist da sicherlich keine Ausnahme …

      DAS ist meiner Meinung nach ein Problem.
      Und nicht, weil Kinder draußen spielen, die z.T. eh zusammen in der Schule sitzen!

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  3. Aber wenn sich diese Kinder am Vormittag mit 25 Haushalten ohne Abstand und Maske im Kindergarten tummeln ist das in Ordnung?
    Meiner Meinung macht dieser Lockdown nur Sinn wenn endlich auch die Kitas und Schulen geschlossen werden. Und die Aussage dass Schulen beim Infektions Geschehen keine Rolle spielen ist ja wohl ein riesiger Quatsch. Man muss sich ja nur mal die Meldungen in der Gegend anschauen.

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  4. Lächerlich. Jeder Virologe wird Ihnen bestätigen, dass spielende Kinder (noch dazu im freien) kein Infektionsherd sind.

    Sperren Sie Ihre Kinder ein oder haben sie keine?
    Anders kann ich mir diese Aussagen nicht erklären.

    Die psychischen Folgeschäden, die wir unseren Jüngsten und Ältesten durch die Isolation usw. zumuten, werden sich die nächsten Jahre noch zeigen.

    Reden Sie mal mit den Leuten in Altenheimen und Behinderteneinrichtungen.

    Sie sehen den ganzen Tag nur Menschen mit Masken.

    Für die meisten alten und behinderten Menschen sind ihre Betreuer/innen ihre Familie und die laufen den ganzen Tag in ihrem zu Hause verkleidet rum. So gut wie jeder dieser Menschen wird Ihnen das bestätigen.

    Lieber gehe ich das Risiko ein, zu erkranken und notfalls zu sterben, als noch weitere Monate/Jahre so weiterzuleben.

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    1. Das ist ihre Sicht der Dinge – und die sei ihnen unbenommen. Ich möchte noch lange weiterleben – für und mit meinen Kindern – und ich freue mich auch auf das Leben nach bzw. nur Not auch mit Corona. Das was Sie so abwertend als “Verkleidung” betrachten, gehört für viele Menschen zur Berufsbekleidung.

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  5. Großfamilienmama

    Im Arbeitsleben wird wieder zunehmend im Homeoffice gearbeitet, damit Abstände in den Büros eingehalten werden können.
    In der Schule hingegen dürfen bis zu 30 Haushalte in engen Räumen zusammen sitzen und lernen.
    Die Kinder, die sowieso in einer Klasse sind, dürfen sich nachmittags plötzlich nicht mehr sehen? Wie würden Sie das Ihren Kindern erklären?
    Als Mama sind derartige Fragen mittlerweile alltäglich geworden. Wir halten uns an die Vorgaben, aber jedes meiner Kinder möchte doch ab und an mit wenigstens einem Freund spielen dürfen. Bei Familien mit mehreren Kindern ist somit automatisch wieder Kontakt zu mehreren Familien vorhanden, wenngleich wir zwar vermeiden, dass mehrere Freunde gleichzeitig kommen.
    Es ist einfach eine Gratwanderung…

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  6. Wir sind es alle miteinander – egal, wie alt.
    Ist doch nicht so schwer zu verstehen, oder?

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    1. Ego-Gesellschaft 2020

      Genauso ist es! Aber leider WOLLEN das viele Mitbürger einfach ganz bewusst nicht hören und verstehen.

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  7. Ach Seppl, nein, es sind nicht nur die Kinder. Auch die zugehörigen Kinder, die Kinderlosen, die Jungen, die Alten,…. Wir alle haben eine Pandemie zu bekämpfen und am Schnellsten ginge das, wenn jeder sich einfach mal an die Regeln halten würde.

    4-6 Wochen lang mal ganz genau so wie vorgeschrieben benehmen, nicht mehr, nicht weniger.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die Zahlen dann soweit zurück gehen, dass wieder mehr Kontakte erlaubt sein könnten.

    Aber heutzutage kann man den Kindern ja nicht mal mehr abverlangen, sich nur mit einem Freund zu treffen.
    Ja mei,… Der Effekt wird sein, dass wir alle noch länger durch diese unsägliche Situation müssen.

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  8. Burgerfeldbewohner

    Könnte mir bitte mal jemand sachlich und fundiert erklären, wie sich der 7-Tage-Inzidenzwert für Rosenheim ermittelt?
    Rosenheim hat z. Z. 63.000Einwohner.
    Werden die Fälle dann mit einem Faktor auf 100.000Einwohner hochgerechnet? oder wie kommt man auf die Werte?

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  9. Aber hallo. Jeder diskutiert über Kinder und den Verhalten der Leute. Was ich nicht verstehe andere dürfen mit über 1000 Leuten demonstrieren ohne Masken und Abstand. Wo ist da die Logik? Ich finde wenn verboten dann für alle.

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  10. Mein Kind muss ich antreiben, dass es sich mit einem Freund trifft. Was ja zum Glück noch erlaubt ist! Seit dem ersten Lockdown wird fast nur noch mit Kindern am Handy kommuniziert/gespielt… Ganz schlimme Entwicklung… oder war das schon vorher so bei Pubertieren?… Schule ist auch gut für soziale Kontakte, deshalb bin ich auch froh, dass die Schulen bisher nicht schließen…

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  11. Ach ja, die Geschäfte haben geöffnet und mein Kind ist vorher schon ab und zu mit mir zum einkaufen gegangen. Warum sollte es jetzt nicht mitgehen? Man hat ja schon ein schlechtes Gewissen, wegen manchen Aussagen, wenn man sein Kind dabei hat! Schlimm, dass ich mir Gedanken machen muss, bei eigentlich ganz normalen Dingen! Oder habe ich das Schild “Kinder müssen draussen bleiben” übersehen 😉

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  12. Oder, wer möchte solche Schlagzeilen lesen: “Nachbar rief Polizei wegen fünf draussen spielender Kinder.”

    Schlimme Vorstellung!!!

    Klar soll man sich an Vorschriften halten, aber die Kinder können sich auch draussen begegnet sein …

    Sonst dürfte man sein Kind gar nicht mehr raus gehen lassen. Ja, etwas übertrieben, aber wer weiß …

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    1. Das ist genau das, was in Deutschland schief läuft!

      Ich habe lange überlegt, diesen Kommentar zu verfassen.
      Ich habe nicht geschrieben, dass sich Kinder nicht draußen treffen sollen, auch nicht von fünf! Kindern (fünf Hausstände, zeitweise weit mehr als zehn Kinder) –
      auch nicht alle in einer Altersgruppe, die sich dann in der Schule (Maskenpflicht, AHA Regeln sollten eingehalten werden) oder im Kindergarten (feste Gruppen) begegnen.

      Ich habe nicht geschrieben, dass man seine Kinder nicht zum Einkaufen mitnehmen darf.

      Wenn aber Mütter, am besten mit der Nachbarin und der Großmutter, mit mehreren Kindern ihre Einkäufe erledigen, dann stimmt mich das nachdenklich.

      Und das ist kein Einzelfall.
      Muss denn immer erst alles reglementiert werden, wie im Frühjahr, als nur Einer pro Haushalt einkaufen gehen durfte?

      Ich habe nicht geschrieben, dass manche Bestimmungen widersprüchlich sind, doch muss ich mich denn an gar nichts halten?

      Was mir aber einige Kommentare deutlich widerspiegeln, man fühlt sich angegriffen und verteidigt etwas, was eigentlich überhaupt nicht zu verteidigen war!
      Das, was Einige hier tun, ist Jammern auf höchstem Niveau.
      Einfach ein bisschen mehr Nachdenken, Zusammenhalt und Miteinander.
      Vielleicht verstehen es Einige erst, wenn Sie selbst betroffen sind, was ich Niemandem wünsche – drum bleiben Sie Alle! gesund,
      das wünsche ich Ihnen!!

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