Kunstwerk kommt nach Haag

„Fragestellung“ von Ute Lechner wird an Bauernmarkt ausgestellt

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Bisher stand ihre Skulptur „Fragestellung“ an der Mittelschule Obing, jetzt möchte bildende Künstlerin Ute Lechner es als Dauerleihgabe an die Gemeinde Haag übergeben. Der Verwaltungs- und Kulturausschuss Haag überlegte nun in seiner jüngsten Sitzung, an welcher Stelle das Kunstwerk aufgestellt werden soll.

Bereits 1995 hat die Künstlerin die bronzefarbene Plastik mit einer Höhe von etwa drei Metern geschaffen und in Obing ausgestellt. Weil der Künstlerin ihre „Liebe zum Haager Land wiederentdeckt“ hat, möchte sie die Skulptur nun in Haag aufstellen. Dafür fallen für den Markt lediglich die Kosten für den Sockel an.

 

Gemeinsam mit der Künstlerin habe man nach einem geeigneten Aufstellungsort gesucht und stellte nun im Verwaltungs- und Kulturausschuss die Möglichkeiten zur Diskussion. Das betreffe die Grünfläche vor dem Bauernmarkt, die auch Lechner am besten gefällt, alternativ am Schlosshof oder auf der Grünfläche am Marktplatz.

 

„Es ist schwierig, ein modernes Kunstwerk wo unterzubringen, ohne dass es aneckt“, überlegte Dr. Bernhard Grabmeyer (FWH) und schlug als weitere Ideen den Kreisverkehr Richtung Süden oder die Schule vor, die einen gewissen modernen Charakter habe. Für Siegfried Maier (SPD) ist das Rathaus der optimale Platz für eine Skulptur mit dem Namen „Fragestellung“: „Die Bürger kommen mit Fragen und auch der Gemeinderat beschäftigt sich mit welchen.“ Bürgermeisterin Sissi Schätz gab aber zu bedenken, dass das Kunstwerk dort im Kontext zwischen Maibaum und Kriegerdenkmal stehe. „Ein Kunstwerk braucht einen Raum“, so Schätz.

 

Mit nur einer Gegenstimme beschloss das Gremium, die Dauerleihgabe von Künstlerin Ute Lechner anzunehmen und die Skulptur „Fragestellung“ in Haag auszustellen. Mehrheitlich entschied sich der Verwaltungs- und Kulturausschuss schließlich dafür, es vor dem Bauernmarkt zu platzieren.

 

Anmerkung der Redaktion: Vom Kunstwerk gibt es leider kein lizenzfreies Foto.

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