Kunst für die Wohnanlage

Holzskulptur im Eiselfinger Baugebiet bei kleinem Festakt enthüllt

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Nachhaltiges sowie flächensparendes Bauen kommt Mensch und Natur gleichermaßen zugute. Dieses heutzutage aktueller denn je erscheinende Wechselspiel ist nun im Zuge einer neuen Wohnanlage in Eiselfing auch künstlerisch eindrucksvoll dargestellt. Eine vier Meter hohe Holzskulptur konnte heute bei einem kleinen Festakt feierlich enthüllt werden.

Geschaffen hat sie die junge Nachwuchskünstlerin Hannah Auf dem Hövel aus dem Markt Wartenberg im Landkreis Erding.

Wohnbebauung mit natürlichen Materialien schaffe eine Heimat für Menschen im harmonischen Einklang mit der Natur. Ihre abstrakte Skulptur, entstanden aus einem vier Meter langen Eichenstamm, trage daher den Titel „Verbundenheit“. Das entstandene Symbol der Unendlichkeit, die doppelte Schleife „symbolisiert das ewige fortdauernde Miteinander von Mensch und Natur“, beschrieb Hannah Auf dem Hövel ihr Kunstwerk nach der offiziellen Enthüllung.

Diese erfolgte im neuen Baugebiet „Eiselfing-Nord“ gemeinsam mit Bürgermeister Georg Reinthaler, Geschäftsführer Robert Decker von der Decker Immobilien GmbH aus Dorfen sowie Geschäftsführer Josef Huber von der Firma Huber und Sohn aus Bachmehring. Künftig wird die Skulptur inmitten einer ökologisch wertvollen Gartenanlage mit heimischen Pflanzen und Sitzgelegenheiten stehen.

Die Firma Decker hatte den Bieterwettbewerb für das von der Gemeinde verkaufte Grundstück mit ihrem Konzept gewonnen und eine Wohnanlage aus drei Häusern mit insgesamt 36 Wohnungen in nachhaltiger Holz-Hybrid- sowie Holz-Massiv-Bauweise errichtet. „Es war unser Anspruch, mit der Realisierung des bestmöglichen Energiestandards – von der Erdwärmeheizung bis hin zu den Holzelementen der Firma Huber und Sohn – die Champions-League im Wohnbau umzusetzen“, betonte Robert Decker.

Zunächst konnten Einheimische, welche ihren Wohnsitz oder ihre Arbeitsstelle in der Gemeinde haben, Wohneigentum erwerben. Auf diese Weise sind mehr als 80 Prozent der Wohnungen an Käufer aus Eiselfing und der nahen Umgebung veräußert worden.

Für Josef Huber stellte der Werkstoff Holz als natürlicher CO2-Speicher neben seinen Vorteilen bei der Verarbeitung und Wohnqualität zusätzlich auch ein entscheidendes Element für den Klimaschutz dar.

Georg Reinthaler verwies abschließend auf den bewusst offenen Charakter des Innenhofs als Begegnungsstätte, welcher durch den gemeindlichen Bebauungsplan vorgegeben worden sei und nun mit der Skulptur einen sehenswerten Mittelpunkt erhalten habe. „Da unmittelbar im Anschluss unser kommunales Gebäude mit sozialem Wohnungsbau entstehen wird, können die künftigen Mieter ebenfalls daran teilhaben.“

Foto (von links): Josef Huber, Georg Reinthaler, Hannah Auf dem Hövel und Robert Decker.

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2 Kommentare zu “Kunst für die Wohnanlage

  1. Container-Siedlung mit Balkonen?

    Ich bin über diese anspruchslose Architektur entsetzt!

    Gleichzeitig begrüsse ich selbstverständlich den energetischen Anspruch. Aber etwas mehr gestalterische Phantasie hätte hier nicht geschadet !

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    1. Dem schließe ich mich an. Hat etwas „Parkhaus.Charakter“.

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