Kunst an der Grenze

Bei der Vernissage eine Performance zum Thema Nordzulauf Brennerbasistunnel

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Der österreichische Kunstverein UNZONE realisiert im Landkreis Rosenheim – mit der Gemeinde Kiefersfelden als Partner und mit Unterstützung des Interreg Bayern Österreich Programms – das Projekt „Kunst an der Grenze im Kohlstattpark“. Am Sonntag, 28. Juli, wird die Ausstellung um 17 Uhr nach der Begrüßung durch Bürgermeister Hajo Gruber und der Repräsentantin des Interreg Bayern-Österreich – Esther Jennings – eröffnet. Die Kunsthistorikerin Sarah Pfeifer stellt dann in einem Rundgang die Werke und KünstlerInnen vor.

Beteiligte Künstler sind:

Ursula Beiler, Peter Brandsma, James Clay, Gabi Haberzettl, Josef Huber, Uli Janout, Albin Majcenovic, Hilde Prinz, Bern Richter, Alois Schild, Renate Seidel, Anneliese Sojer, Toni Stegmayer, Kathi Treml, Ilse Uffelmann, Michael Warter, Angela Wechner, Nina Wechner.

 

Ein Teil des Projekts ist der Skulpturenpark „Kunst ist Energie“.

Der Kohlstattpark, ein Gemeindepark am Kieferbach, wurde von der Gemeinde Kunstschaffenden zur Verfügung gestellt. 18 Künstler aus Bayern und Tirol stellen hier ihre Werke aus. Das Künstlerkollektiv UNZONE, in Kufstein gegründet, mit Atelier und Veranstaltungen seit 5 Jahren in Kiefersfelden beheimatet, organisiert die Ausstellung. Der Park wandelt sich, Installationen, Skulpturen und Graffiti laden ein zum Schauen und Mitmachen.

In der letzten Augustwoche findet der Workshop „Farbe im Park“ statt. Mitmachen können Interessierte jeden Alters aus der gemeinsamen Grenzregion. Gemalt wird auf Holzstaffeleien. Anmeldung bei Tourismus Kiefersfelden …

Zur abschließenden Dokumentation wird ein Katalog erstellt, der im Spätherbst der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Kiefersfelden als Grenzort ist seit Jahren, genauso wie Kufstein, belastet durch die „Mautflucht“; bekannt durch „Stopp and Go“ durch Blockabfertigung und, wie alle Orte des Inntals, mit der Problematik der Trassenfindung für den Nordzulauf des Brennerbasistunnels konfrontiert.

Die Installation von Peter Brandsma kommentiert diese Problematik. Auf der Vernissage werden sich die Künstler mit einer Performance damit auseinandersetzen.  Im Anschluss sind BürgerInnen, PolitikerInnen und VertreterInnen von Bürgerinitiativen eingeladen am „Speakers Corner“ ihre Argumente vorzubringen.

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