Kulinarische Reise nach Afghanistan

Volkshochschulkurs in der Schulküche der Haager Mittelschule begeistert Teilnehmer

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„Eine kulinarische Reise nach Afghanistan” – so hieß der Volkshochschulkurs, der vergangenes Wochenende in der Schulküche der Haager Mittelschule stattfand.Die beiden afghanischen Flüchtlinge H. Mansori und H. Akbari kochten gemeinsam mit den Kursteilnehmern. Mancher war überrascht, dass man in deren Land nicht nur Reis isst, sondern dass es auch vielerlei Kartoffelspezialitäten gibt.

Die zahlreichen Teilnehmer bereiteten mit den Anweisungen der „Köche“ drei Gerichte zu. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Das Hauptgericht, war eine schmackhafte Fleischspeise mit dem Namen „Kufte”. Das sind Hackfleischbällchen in Tomaten- und Zwiebelsoße.

Auch die Vegetarier kamen auf ihre Kosten: Gut schmeckende „Bolane”, Teigtaschen aus  Hefeteig mit Kartoffelfüllung wurden in Fett ausgebacken.

Besonders großen Zuspruch fanden „Paukara”, das sind Scheiben von rohen Kartoffeln, in Teig aus Kichererbsenmehl getunkt und auch in Fett ausgebacken. Dazu gab es eine würzige Soße mit frischen  Koriander- und Minzblättern.

Von der Organisatorin und Betreuerin der beiden, F. Friedrichs, erfuhren die interessierten Teilnehmer über das Land, seine Geschichte, Traditionen und die jetzige Situation.

Bereitwillig beantworteten die zwei Afghanen die Fragen Teilnehmer. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Es wurde sogar eine Wiederholung angeregt. Solche Begegnungen helfen Vorurteile und Barrieren zwischen den Menschen abzubauen. WE

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