Künftig mehr Frauen bei Professuren

Freistaat und bayerische Hochschulen unterzeichneten gestern Zielvereinbarungen

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Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Prof. Heinrich Köster, der Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim bei der Unterzeichnung: Frauenförderung, Digitalisierung, Vernetzung in das urbane und regionale Umfeld – das sind einige der Schwerpunkte einer neuen Zielvereinbarungen zwischen dem Freistaat Bayern und den staatlichen Hochschulen, die am gestrigen Montag unterschrieben wurden.


Der Freistaat Bayern sichert in den Zielvereinbarungen für die Jahre 2019 bis 2022 den staatlichen Hochschulen verlässliche, finanzielle Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre zu. Im Gegenzug verpflichten sich die bayerischen Hochschulen zu verschiedenen Maßnahmen, um ihr Profil zu schärfen und den Anteil qualifizierter Frauen bei Professuren zu erhöhen.

Die Präsident*innen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs), darunter auch TH-Präsident Prof. Heinrich Köster, unterzeichneten in der Münchner Pinakothek der Moderne gemeinsam mit ihren Amtskolleg*innen der Universitäten sowie Kunst- und Musikhochschulen feierlich die neuen Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

„Mit den Zielvereinbarungen definieren unsere Hochschulen ihre Zukunft”, erklärte Wissenschaftsminister Bernd Sibler.

Er betonte: „Das ist ein wegweisender Schritt für den Wissenschaftsstandort Bayern und die gesamte Hochschulfamilie. Wir begleiten ihn kraftvoll: Allein in den ersten beiden Jahren Laufzeit stellen wir 71 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds zur Verfügung. So schaffen wir die Rahmenbedingungen dafür, dass jede Hochschule ihre strategischen Ziele erreichen und ihr Profil weiter schärfen kann.”

Mit den Zielvereinbarungen habe man eine Vision entwickelt, wie sich die bayerischen Hochschulen für die Zukunft aufstellen können. „Besonders wichtig war mir dabei, dass sich alle der Frauenförderung verschreiben”, sagte Sibler. 

Die Zielvereinbarungen haben eine vierjährige Laufzeit. In ihnen wurden die Handlungsfelder des im Juli 2018 verabschiedeten Innovationsbündnisses 4.0 für jede Hochschule individuell festgelegt. Für die Erreichung der vereinbarten Ziele stehen der TH Rosenheim und den anderen insgesamt 17 staatlichen HAWs aus dem Innovationsfonds finanzielle Mittel von über 17 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.

 

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