Kritik der JuLis an der Sperrstunde

Neue Vorverlegung auf 21 Uhr beim Corona-Schwellenwert 100 nennen die Jungen Liberalen einen Fehlschlag

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Die Jungen Liberalen Oberbayern kritisieren die erneute Vorverlegung der Sperrstunde auf 21 Uhr, die von Ministerpräsident Markus Söder zum Schwellenwert 100 gestern bekannt gegeben wurde (wir berichteten). Man beobachte den im gesamten Bezirk steigenden Corona-Inzidenzwert zwar mit großer Sorge, so die Partei, aber eine erneute Vorverlegung der Sperrstunde halte man für einen Fehlschlag. Unser Foto zeigt Marcus Moga, 22 Jahre alt und Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Rosenheim.

Seit dem Ende des Lockdowns hätten sich Gastronomie-Betriebe als Orte erwiesen, die durch funktionierende Hygienekonzepte und verantwortungsbewusste Wirte und Wirtinnen vielen Personen die Hoffnung gaben, die Krisenzeit besser und vor allem nicht einsam zu überstehen.
„Söder tritt dieses Engagement nicht nur mit Füßen, er zwingt die Gäste dazu, sich in ihrem Zuhause ohne Hygienekonzept zu tummeln“, so der Bezirksvorsitzende Sam Batat. Soll heißen, die Treffen werden dann halt einfach nach daheim verlagert.
Die JuLis Oberbayern stellen sich somit an die Seite der Gastronominnen und Gastronomen …

Foto: JuLi Oberbayern

 

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7 Kommentare zu “Kritik der JuLis an der Sperrstunde

  1. Servus

    Die Fallzahlen steigen und steigen. Sie haben sich jetzt fünf mal hintereinander alle vier Wochen verdoppelt.
    Offensichtlich funktioniert das Prinzip der Eigenverantwortung in der Coronakrise nicht sonderlich gut.

    Solange die Fallzahlen steigen muss der Staat verschärfen, bis hin zum Lockdown.

    Ich verstehe nicht, was die JuLis gedenken, zu tun.
    Brauchbare Alternaten, sehe ich im Text nicht.

    Aber vielleicht bieten sich die Mitglieder als Hilfspfleger an, wenn diese dann benötigt werden.

    Grüße Benjamin

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  2. Verwunderter Leser

    “Sich in ihrem Zuhause ohne Hygienekonzept zu tummeln”. Spannend zu lesen, dass sich die jungen Liberalen offenkundig anmaßen, zu beurteilen, wie unhygienisch und somit unverantwortlich die Menschen in Oberbayern in Corona-Zeiten anscheinend in ihren Häusern und Wohnungen hausen….

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  3. Ich fühle mich als Gast von Markus Söder nicht dazu gezwungen, mich in meinem Zuhause ohne Hygienekonzept zu tummeln.

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  4. Scheinbar ist das grösste Problem in der Gesellschaft, der VERZICHT…..
    Und scheinbar, lieber Benjamin, scheinen die Konzepte nicht zu funktionieren ( siehe der aktuelle Gesundheitsminister)….oder es wurde sich nicht daran gehalten…🤷‍♂️

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    1. Ich habe noch von niemandem vernommen, dass die Einhaltung der grundlegenden Coronamaßnahmen einen hundertprozentigen Schutz vor Ansteckung bieten würden. Sie dienen nach überwiegender Expertenmeinung allerdings dazu, das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Aus der Ansteckung eines Gesundheitsministers abzuleiten, er hätte sich entweder selbst nicht daran gehalten oder die Maßnahmen wären wirkungslos, ist daher – vorsichtig formuliert – ein ziemlicher Unsinn.

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  5. Lieber bis 21.00 Uhr öffnen dürfen, als ganz schließen zu müssen. Bis 21.00 Uhr hat jeder gegessen. So wie es momentan aussieht, kommt sicher ein neuer Lockdown.

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  6. Lieber Timo,

    vielleicht mal drüber informieren, wann Umsätze in Lokalen gemacht werden….
    …. ideal ist allerdings, dass kein Schadensersatz von Seiten der Wirte eingeklagt werden kann, da sie ja nicht komplett geschlossen wurden….

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