Kripo setzt 2000 Euro Belohnung aus

Für Hinweise zum versuchten Tötungsdelikt in Wasserburg vom 24. Oktober

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Zum versuchten Tötungsdelikt in Wasserburg vom 24. Oktober (wir berichteten), bei dem ein 63-jähriger Mann schwerst verletzt worden war, hat die Kripo nun in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt für Hinweise eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgesetzt. Das meldet das Polizeipräsidium Rosenheim am Mittag. Auf Anfrage der Wasserburger Stimme hieß es, dass sich bislang lediglich zwei Personen als Zeugen gemeldet hatten …

Mehr könne man aus ermittlungstechnischen Gründen nicht bekannt geben.

Eine etwaige Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt nur unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt. Es gehe um Hinweise, die zur Klärung der Tat oder Ergreifung des Täters führen.

Das war die Polizei-Meldung:

Am Dienstag, 24. Oktober, wurde gegen 19.30 Uhr in Wasserburg in der Surauerstraße im Burgerfeld ein 63-Jähriger mit massiven Kopfverletzungen aufgefunden. Die Polizei geht derzeit von einem Gewaltdelikt aus und sucht Zeugen. Der Mann musste schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Passanten fanden das Opfer in der Surauerstraße in der Nähe des Finanzamtes. Der 63-Jährige, der aus dem Raum Wasserburg stammt, wies schwere Gesichts- und Kopfverletzungen auf. Da die Umstände sowie die Art und Weise der Verletzungen auf ein Gewaltdelikt hindeuten, fahndete die Polizei in den Abendstunden mit einem Großaufgebot – inklusive Polizeihubschrauber – nach dem oder den bislang unbekannten Tätern. Die Fahndung führte jedoch nicht zum Erfolg.

Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die Tat etwa zwischen 19 und 19.30 Uhr zugetragen haben dürfte. Da aufgrund der massiven Verletzungen derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen werden muss, übernahm das zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei Rosenheim die Ermittlungen. Die Kripo sucht nun Zeugen.

  • Wer hat sich im Tatzeitraum (etwa 19 bis 19.30 Uhr) in der Nähe der Tankstelle Weber und dem Auffindeort des Opfers, einem Verbindungsweg hinter dem Finanzamt, befunden?
  • Wer hat die Tat beobachtet oder Personen in Tatortnähe, vor, während oder nach der Tat gesehen?

Zeugen werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031/200-0 bei der Kripo Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.

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4 Gedanken zu „Kripo setzt 2000 Euro Belohnung aus

  1. Wie geht’s dem Opfer? Hoffentlich gut.
    Gute Besserung.

    Anm. d. Red.:

    Auch darüber gibt die Kripo nicht wirklich eine Auskunft und hält sich – wie sie sagt – wegen der laufenden Ermittlungen bedeckt. Auf mehrmaliges Nachfragen unserer Redaktion hat ein Sprecher der Kripo gesagt, es gehe dem Opfer etwas besser.

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    1. Ja so ist eben die moderne Polizei. Die Bevölkerung soll alle Informationen preis geben und den Fall lösen, die Fragen der besorgten Bürger werden aber zurückgewiesen. Als nächstes folgt ein Massen-Gentest, weil ja jeder von uns ein potentieller Mörder ist und ermitteln durch Arbeit ohnehin überbewertet wird.

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      1. Vielleicht stellen die besorgten Bürger einfach nur die falschen Fragen? Eine entspanntere Betrachtung der Lage hilft meist auch, da dystopische Ansätze meist ins leere führen.

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  2. Mein Gott so ein Schmarrn Rolfi. Es ist gut, zu lesen, dass es dem Opfer etwas besser geht und ich glaube nicht, dass wir uns anmaßen sollten, der Kripo zu unterstellen, dass sie die Arbeit auf uns abwälzt. Hilfe aus der Bevölkerung ist nötig wenn jemand etwas beobachtet hat, das sollte selbstverständlich sein!

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