Kreisklasse, es wird kompliziert!

Der letzte Spieltag im Keller so spannend wie selten: Jetzt mal in Ruhe rechnen ...

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Selten war die Situation in der Kreisklasse gleich für vier Mannschaften so brisant an einem letzten Spieltag, wie am kommenden Samstag für Aßling, Ramerberg, Oberndorf und auch noch Maitenbeth! Und weil’s jetzt so richtig kompliziert wird, haben wir den ruhigen Feiertag gewählt, um die Fußball-Freunde mal darüber zu informieren. Ohne Gewähr natürlich und mit einem einzigen – für alle vier Teams gleichermaßen geltenden – Hinweis vorneweg: Jede der vier Mannschaften muss auf Sieg spielen! Hier nun das große Rechnen im Überblick …

Beginnen wir mit Aßling, das aktuell auf dem letzten Platz liegt: Verlieren die Aßlinger in Schechen am Samstag, dann sind sie der direkte Absteiger, daran gibt’s nichts mehr zu rütteln – egal, wie alle anderen drei Mannschaften spielen.

Gelingt beim Tabellenzweiten und Relegationsspieler nach oben in die Kreisliga, den Schechenern, jedoch ein Remis – dann schaut’s für die Ramerberger richtig schlecht aus, falls diese daheim gegen Griesstätt zur gleichen Zeit verlieren. Denn einen direkten Vergleich mit Aßling verliert Ramerberg!

Heißt: Der SVR wäre Letzter, Aßling hätte sich die Relegation geschnappt. Oberndorf und Maitenbeth wären zudem gerettet, egal, ob sie verlieren, Remis spielen oder gewinnen!

Gewinnen die Aßlinger in Schechen, dann schließen sie auf Maitenbeth auf, wären gerettet – vorausgesetzt, Ramerberg spielt höchstens Remis und Oberndorf verliert gleichzeitig in Rott. Heißt: Ramerberg würde direkt absteigen und Oberndorf ginge in die Relegation, weil es den direkten Vergleich gegen Ramerberg gewonnen hätte. Aßling und Maitenbeth, egal, wie es spielt, wären gerettet.

Gewinnen auch alle anderen drei Mannschaften, dann nützt Aßling nicht einmal mehr ein Sieg in Schechen etwas – man wäre trotzdem der direkte Absteiger zurück in die A-Klasse. Ganz grundsätzlich ist für Aßling das Ergebnis von Ramerberg besonders ausschlaggebend – denn nur hier gewinnt man den direkten Vergleich, gegen Oberndorf und Maitenbeth nicht.

Verlieren alle vier Mannschaften, bleibt’s so wie es aktuell ist – Aßling würde absteigen, Ramerberg müsste in die Relegation.

Maitenbeth kann’s ohnehin im schlimmsten Fall nur mit einer Relegation erwischen, als noch beste Ausgangsposition aller vier betroffenen Teams! Und zwar bei einer Niederlage in Obing und einem gleichzeitigen Remis der Oberndorfer in Rott – denn Oberndorf gewinnt ganz eindeutig den direkten Vergleich mit Maitenbeth und wäre gerettet. Vorausgesetzt natürlich Aßling und Ramerberg gewinnen zur gleichen Zeit ihre Spiele …

Ramerberg kann einen eventuellen direkten Vergleich mit den anderen drei Mannschaften gleich komplett vergessen – man würde diesen jedes Mal verlieren. Heißt für den SVR: Man muss daheim auf Sieg spielen gegen die Griesstätter – nur dann ist sicher die allergrößte Gefahr eines direkten Abstiegs gebannt, denn dann erwischt es Aßling so oder so. Aber bei einem Ramerberger Remis könnte noch der direkte Abstieg drohen – siehe weiter oben.

Gerettet ist Ramerberg komplett bei einem Sieg, wenn Oberndorf gleichzeitig höchstens Remis spielt sowie Maitenbeth verliert. Und Aßling könnte dabei sogar gewinnen …

Oberndorf steigt direkt in die A-Klasse ab, wenn es selbst in Rott verlieren sollte – und Aßling wie Ramerberg ihre Spiele dagegen gewinnen. Der allerschlechteste Fall also für den DJK-SVO. Sobald die Kollegen jedoch dieser beiden gefährdeten Mannschaften mit einem Remis die Saison beenden – dann hat Oberndorf gute Karten in der Hand. Einen direkten Vergleich gewinnt Oberndorf jedes Mal … PUNKT.

Noch Fragen?

Und das sind die Paarungen am letzten Kreisklassen-Spieltag an diesem Samstag, 1. Juni:

Sa, 01.06.19 15:00 TV 1909 Obing FC Maitenbeth
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15:00 SV Schechen TSV 1932 Aßling
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15:00 ASV Rott a. Inn DJK SV Oberndorf
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15:00 SV Amerang SV Söchtenau-Kr.
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15:00 SV Ramerberg DJK SV Griesstätt
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15:00 SV Vogtareuth TSV Babensham
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SpVgg Pittenhart spielfrei

 

 

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