„Kreative Notlösungen erforderlich”

CSU-Stadträte zu Gast bei der Akademie der Sozialverwaltung - Akuter Raummangel

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Die Stadtratsfraktion der CSU Wasserburg machte sich dieser Tage gemeinsam mit der CSU-Bürgermeisterkandidatin Heike Maas bei der Akademie der Sozialverwaltung ein Bild von den Tätigkeiten und aktuellen Herausforderungen der zentralen bayerischen Aus- und Fortbildungsstätte für Beamte der Sozialverwaltung. Neben einer Besichtigung der Schulungsräume und ein paar generellen Ausführungen zu den Aufgaben ging es der Akademieleiterin Brigitte Schulan insbesondere darum, einen Eindruck zu vermitteln, welche besonderen Aufgaben sich aus einer stetig zunehmenden Zahl von Beamtenanwärtern ergeben.

Schulan erklärt, dass je nach Bildungszweig die Auszubildenden und teilweise auch die Dozenten Wochen oder Monate in Wasserburg untergebracht werden müssen. Schon jetzt wären hier kreative Notlösungen, wie die Anmietung von Ferienwohnungen, erforderlich. „Das ist äußerst verwaltungsintensiv und stößt zudem an Grenzen. Inzwischen wird es auch bei den Hörsaalkapazitäten knapp“, meinte Schulan.

Gemeinsam mit der CSU-Delegation wurden aufgrund der derzeitigen Belegungszahlen und Prognosen für die weitere Entwicklung Lösungen für die kurz- und mittelfristig anstehenden Engpässe in der Unterbringung sowie der geplante Erweiterungsbau diskutiert. Man war sich einig, dass hier ganz wesentlich kommunale Interessen betroffen sind. „Mit bereits jetzt über 45.000 Übernachtungen pro Jahr ist die Akademie für Sozialverwaltung ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor in Wasserburg. Da hängen ganz konkret Arbeitsplätze davon ab. Außerdem bringen die jungen Studenten auch Leben in die Stadt“, ist sich Maas sicher. 

Foto (von links): Otto Zwiefelhofer, CSU-Stadtrat; Heike Maas, CSU-Geschäftsführerin und Bürgermeisterkandidatin;Georg Machl, CSU-Stadtrat; Wolfgang Schmid, CSU-Stadtrat; Brigitte Schulan, Leiterin der Akademie der Sozialverwaltung.

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