Kostenfrei nach vier Stunden vorbei!

Stadtrat beschließt neue Parkgebühren - Geforderte Vertagung knapp abgelehnt

image_pdfimage_print

Eine geforderte Vertagung der Abstimmung wurde nur ganz knapp am Ende abgelehnt: Nach einer über zweistündigen Diskussion und x-Wortbeiträgen hat der Wasserburger Stadtrat am heutigen Abend doch noch eine Entscheidung zum Thema künftiger Parkgebühren für die beiden Parkhäuser und den Bereich unter der Rampe in Wasserburg getroffen. Ab 1. Januar 2018 werden dort nach einer kostenfreien Parkdauer von vier Stunden 1,50 Euro pro Tag fällig, die Monats-Parkkarte kostet 20 Euro, die Jahreskarte 200 Euro. Mit 13:11 Stimmen ging der Antrag knapp durch …

Gebührenpflichtige Parkzeiten sind – laut weiterem Beschluss – Montag bis Freitag von 5 Uhr bis 21.30 Uhr sowie samstags von 5 bis 18 Uhr. Sonn- und Feiertag bleiben kostenfrei.

Unser ausführlicher Bericht folgt …

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

11 Gedanken zu „Kostenfrei nach vier Stunden vorbei!

  1. Parken in der Altstadt is eh eine Katastrophe – wohnen die Mitglieder des Stadtrates in der Altstadt? – offensichtlich nicht. Nun werden die Anwohner/Bewohner der Altstadt in allen Bereichen der Innenstadt abkassiert! In anderen Städten können zumindest die Anwohner kostenfrei parken, das sollte doch auch in Wasserburg möglich sein. Hat sich der Stadtrat darüber einmal Gedanken gemacht?! Vielleicht stirbt die Altstadt wie in anderen Städten bald aus, wenn die Leute aus der Altstadt wegziehen. Hier wurde nur über zusätzliche Einnahmen entschieden!

    14

    18
    Antworten
    1. Ich halte den Kommentar ein wenig überzogen. Sagen Sie bitte ,wo ist das Parken so günstig wie in Wasserburg, wo kann man für 1,50 Euro einen ganzen Tag parken ? Selbst in Rosenheim ist das nicht mehr möglich. Eine Parkgarage kostet monatl. mind. 50,00 -60,00 Euro. Also man sollte schon realistisch bleiben.

      19

      9
      Antworten
      1. München! Parkausweis Anwohner ca. 30,00 €. Pro Jahr!!!

        10

        6
        Antworten
      2. Sie vergleichen die Situation in den Parkhäusern mit fest gemieteten Stellplätzen oder privaten Garagen, das ist schon ein großer Unterschied. Im Parkhaus gibt es keine Garantie auf einen Stellplatz. Zusätzlich muss man sich immer einen Stellplatz suchen. „Also man sollte schon realistisch bleiben“.

        11

        8
        Antworten
        1. 200€ schüttelt sich nunmal nicht jeder aus dem Ärmel. 200€ können auch verteufelt viel Geld sein, welches dann in der Jahresbudgetierung mancher Haushalte mit eingerechnet werden muss. Natürlich ist dieser Betrag für manche eine Lachnummer, aber eben nicht für alle und diese Ignoranz von teilen des Stadtrates geht gar nicht. Hier hätte man ein anderes Regelwerk wählen können, wie Parkausweise für AnwohnerInnen und Beschäftigte die eine geringere Gebür im zweistelligen Bereich zu entrichten haben. Man kann davon ausgehen dass durchaus ein Verständnis für Parkgebühren besteht, um die Anlagen zu finanzieren, aber da muss ein Zugang zu einer anderen, gerechteren Preisgestaltung möglich sein.

          7

          6
          Antworten
        2. Der Vergleich mit München hinkt aber auch: in München dürfen Sie mit dem Anwohner-Parkausweis am Straßenrand parken – und nicht in einem überdachten Parkhaus, das jede Menge Unterhaltskosten verursacht.

          12

          4
          Antworten
          1. Seit wann ist die Rampe überdacht? Und ausserdem, ein geringerer Betrag für AnwohnerInnen ist immer noch ein Betrag, den man vorher nicht hatte. Das könnte man durchaus nachbessern.

            2

            7
  2. In München habe ich auch trotz Jahresparkausweis keine Garantie auf einen Parkplatz. Warum die Aufregung in Wasserburg?

    19

    5
    Antworten
  3. „Kostenfrei nach 4 Stunden vorbei“
    Parkplatz-Gebühren-Regelungen sind natürlich immer problembehaftet und sorgen für konträre Diskussionen. Was für einen Teil der Benutzer okay ist, geht für Andere in Richtung „Abzocke“. Ich komme als „Wasserburg-Land-Bewohner“ mit der kostenlosen „4-Stunden-Regelung“ sicher gut zu Recht. Aber die Frage für den neutralen Beobachter stellt sich natürlich schon, ob man nicht „Altstadt-Bewohnern“ mit Hauptwohnsitz weitgehend Kostenfreiheit gewähren sollte, evtl. mit einer jährlichen Verwaltungskostenpauschale von 50,00 €. Gar keine Kostenbeteiligung widerspricht dem doch oft zitierten und wohl meist zutreffenden Spruch, „Was nichts kostet, ist nichts wert“.
    Helmut Maier

    30

    2
    Antworten
    1. Manuel Michaelis

      …das finde ich einen konstruktiven Vorschlag und es freut mich, dass Sie als „Wasserburg-Land-Bewohner“ Verständnis für die „Altstadt-Bewohner“ haben.
      Danke

      15

      1
      Antworten
    2. dem kann ich mich nur anschliessen und ich denke niemand hätte damit ein problem einen kostenbeitrag fürs parken zu leisten. aber 200 euro für einen nicht garantierten parkplatz ist für viele einfach zu teuer. aber, wenn man hier die kommentare liest, geht es doch wohl für die meisten nur darum, dass ja niemand was umsonst oder günstig in anspruch nehmen kann. „nur nichts gönnen“ – ist das jetzt die neue devise nach „geiz ist geil“?
      all denen, die so denken, sei gesagt, dass sie davon nicht mehr bekommen.
      ich muss mich auch sehr wundern über die aussage des bürgermeisters und des stadtrates, dass die parkgebühren hauptsächlich damit begründet werden, dass es (wirklich nachweislich?) bewohner in der altstadt gibt, die einen tiefgaragenplatz weitervermieten und dafür ihr eigenes auto umsonst im parkhaus abstellen. wenn es so ist – wieviele fälle mögen das sein: 1 oder 2? und dafür müssen alle jetzt bluten? wie muss man gestrickt sein, um so zu denken?

      18

      5
      Antworten