Kommt 2019 der Calisthenics-Park?

Fraktionsgemeinschaft Bürgerforum/Freie Wähler stellt Antrag an die Stadt

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Mit einem Antrag der Fraktionsgemeinschaft Bürgerforum/Freie Wähler auf Errichtung eines so genannten Calisthenics-Park für Outdoor-Sport hatte sich der Hauptausschuss der Stadt Wasserburg bei seiner jüngsten Sitzung zu beschäftigen. In einem Calisthenics-Park lassen sich an verschiedenen Stangen mit dem eigenen Körpergewicht  unterschiedlichste Körperpartien trainieren.  „Über 100 Wasserburger …

… betreiben diesen Sport mittlerweile ernsthaft und würden sich eine solche Einrichtung in der Stadt öffentlich zugänglich wünschen“, wie Edith Stürmlinger für die Fraktionsgemeinschaft vortrug. Und sie hatte auch gleich über 100 Unterschriften mit im Gepäck. Stürmlinger: „Wir machen viel für Kinder, Jugendliche und Senioren. Das wäre ein Projekt für junge Erwachsene zwischen 20 und 40 Jahren.“

Alle Mitglieder des Hauptausschusses waren sich einig, dass man grundsätzlich Projekte begrüße, die der körperlichen Fitness zuträglich sind. „Vor dem Hintergrund des schwierigen Haushaltsjahres 2018 und den geschätzten Kosten von 30.000 Euro für einen solchen Park wäre mir das Projekt allerdings 2019 lieber“, sagte Markus Hoeft (Grüne). Das sahen die anderen Ausschussmitglieder ähnlich.

Jetzt soll zunächst ein geeigneter Standort (rund 100 Quadratmeter groß) möglichst in der Altstadt gesucht werden. Bedarf und tatsächliche Kosten werden ermittelt. Es gab ohne Gegenstimmen grünes Licht für das Projekt, das aber wohl erst 2019 realisiert wird.

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18 Gedanken zu „Kommt 2019 der Calisthenics-Park?

  1. Sehr schöne, innovative, moderne Idee auch wenn ich kein Calisthenics mache.

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  2. Wasserbörger

    Ein Angebot für Strongman-Training wäre auch mal toll

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    1. Wasserbörger

      Verstehe die ganzen Downvotes nicht :O
      So etwas gibt es leider im großen Umkreis nicht. Da müsste man erst 30-50km fahren.

      Ein Outdoor-Fitnesspark à la Muscle Beach wäre auch cool. Ließe sich auch super mit der Calisthenics-Anlage verbinden.

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      1. Wasserbörger,
        vielleicht wollen die Leute diese Geldverschwendung einfach nicht? Deshalb die „Daumen runter“.
        Ich denke nämlich auch, es gibt weit dringlichere „Probleme“ in Wasserburg, als einen Muskel-Park für drei oder vier Leute.
        Es gibt hier ja wohl wirklich genug Trainingsangebote.

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        1. Ein paar Tausend Euro dürfte ein Sportangebot mit Alleinstellungsmerkmal wohl wert sein.
          Sieht man sich an, wie viele Riesen in den Fitnessstudios rumhängen, erkennt man durchaus Bedarf. Zumindest wäre es eine schöne Alternative zum ständigen Indoor-Kraftsport.

          Ließe sich auch super über eine Mitgliedschaft zum Beispiel im Sportverein refinanzieren.

          Die wirkliche Geldverschwendung findet in Wasserburg an ganz anderen Stellen statt.

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          1. So eine Calisthenics-Anlage kostet um die 30.000 Euro – ganz abgesehen von der Folgekosten.
            Das ist bei der angespannten Haushaltslage eine Menge Geld für ein paar Leute aus dem Umland, die ihre Muskeln trimmen wollen.

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  3. Klingt zwar wieder schrecklich, diese Anglizismen, weil das bei uns auch keiner versteht. Aber die Grundidee ist ja gar nicht schlecht. Alles, was die Innenstadt und Parks in der Wasserburger Altstadt – anstelle immer noch mehr grauer Parkplätze (wenn es nach WFV und CSU geht) – aufwertet, sollte zumindest konkret diskutiert und auf die finanzielle Machbarkeit hin geprüft werden.

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  4. Schöne Idee, allerdings weiß ich nicht wie man auf die Zahl 100 kommt;-)
    Eine Anregung: Nicht in der Altstadt, sondern am Inn (fände ich die schönere Landschaft zum sporteln!).

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    1. Wenn man ein solches Projekt will, sollte man es auch privat finanzieren.
      Es ist nicht die Aufgabe der Steuerzahler, solche Ideen umzusetzen.

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      1. MB kennt die Bayerische Verfassung nicht:
        Art. 140 (3) Das kulturelle Leben und der Sport sind von Staat und Gemeinden zu fördern.

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        1. Herr Huber ihre Meinung, ich würde die Bayerische Verfassung nicht kennen, ist falsch. Ich glaube sie sollen erst mal das geschriebene genauer lesen.
          Denn hier lautet der Text: „.…von Staat und Gemeinden zu fördern“ ist. Fördern, und das heißt konkret, das nicht alles gefördert und somit auch nicht bezahlt werden muss und kann.

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          1. „…das heißt konkret, das nicht alles gefördert und somit auch nicht bezahlt werden muss und kann.“

            Das wurde auch nicht behauptet oder gefordert. Dennoch bin ich der Ansicht, dass ein öffentlich zugängiger Calisthenics-Park (u.a. als moderne Interpretation eines Trimm-dich-Pfades) sehr wohl unter den Aspekt der gesellschaftlichen Förderung des Sports fällt. Zumal wir hier auch nicht von – wie in anderen Kommentaren oben geschrieben – von 3-4 Interessenten aus dem Umland sprechen.

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          2. Einverstanden: Sie wussten, dass es Aufgabe des Steuerzahlers ist, den Sport zu fördern (dazu gehört auch finanzieren). Warum haben Sie dann behauptet, dass es nicht die Aufgabe des Steuerzahlers ist, sportliche Projekte zu finanzieren? Ob eine Calisthenics-Anlage dann das richtige Förderprojekt ist, darüber kann man diskutieren. Aber prinzipiell fällt sie in den Verfassungauftrag.

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    2. Es gibt eine Online-Petition dazu. Diese wurde von über 100 Leuten unterzeichnet. Man kann auch weiterhin daran teilnehmen um das Proojekt zu unterstützen: https://www.petitionen24.com/antrag_fur_einen_calisthenics_park_in_wasserburg

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  5. Der Gedanke an sich ist schön und gut. Eine Einrichtung für die Gemeinschaft. Ein Treffpunkt. Erst am Inn joggen, dann ein bisschen Training an den Stangen… Klingt wunderbar.
    Schade aber, dass dieser Traum nicht möglich ist, da es wie alles andere gemeinschaftliche dann zu einem Treffpunkt für Vandalen verkommt. Zertrümmerte Bierflaschen, Gestank nach Urin und hin und wieder mal eine Spritze. Die Realität wird wie immer weit weg vom Traum sein.

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    1. Diese Gefahr ist wohl leider nicht von der Hand zu weisen. Jedoch wäre die Konsequenz aus dieser Logik, dass man keinerlei gemeinschaftliche Einrichtungen mehr planen/fördern/errichten dürfte, da dieses Argument immer gegeben wäre. Diese Kapitulation kann aber auch nicht im Sinne des Erfinders sein.

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      1. Wasserbörger

        Da müssten die Sportler mal Streife gehen 😛

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  6. Wieder ein unnützes Projekt, das nur Geld kostet (aber die Stadt hat es ja). Siehe „Seniorenspielplatz“ am Palmanopark hinter der Steinmauer.

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