Kommissariat Staatsschutz ermittelt!

Erneut ausländerfeindlicher Vorfall vor Asylbewerber-Unterkunft im Landkreis

image_pdfimage_print

Zu einem erneuten Vorfall kam es an der Asylbewerber-Unterkunft in Nußdorf im Landkreis: Auch Beamte des Kommissariats Staatsschutzes ermitteln! Nachdem bereits, wie berichtet, am 17. März ein brandsatzähnlicher Gegenstand gegen die Außenmauer der Asylbewerber-Unterkunft geworfen worden war, wurde in der Nacht auf den gestrigen Ostermontag nun ein Knallkörper vor der Unterkunft gezündet.

Kurz nach Mitternacht schreckten einige der Bewohner aus dem Hochriesweg in Nußdorf hoch, da vor ihrer Unterkunft ein lauter Knall zu hören war. Ein Zeuge sah anschließend zwei Personen in südlicher Richtung weglaufen.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit einem Großaufgebot der Polizei verlief jedoch ergebnislos. Die eigens nach dem Brandanschlag von vor zwei Wochen eingerichtete Ermittlungsgruppe „Steinbach“ der Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt weiter auf Hochtouren.

Beamte des Kommissariats Staatsschutzes werden erneut eine Anwohnerbefragung rund um die Asylbewerber-Unterkunft durchführen.

Die EG „Steinbach“ bittet weiter um Zeugenh-Hinweise:

• Wer hat vor während oder nach der Tat verdächtige Personen oder Fahrzeuge rund um die Asylbewerber-Unterkunft in Nußdorf gesehen?
• Wer kann sonstige Angaben zur Tat oder den Tätern machen?
Zeugen sollen sich mit der EG „Steinbach“ unter der Telefonnummer 08031/200-3500 oder 08031/200-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.