Klimaschutz JETZT!

Morgen Demo auch in Wasserburg - Aufruf richtet sich an jede Generation

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Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt sind alle Menschen gefordert: Als breites, zivilgesellschaftliches Bündnis werden nun auch die Erwachsenen aufgerufen, ein Zeichen zu setzen mit allen zusammen für das Klima! Auch in Wasserburg: Treffpunkt ist morgen um 10 Uhr vor dem Wasserburger Rathaus. Dazu diese Erklärung am heutigen Mittag von Robert Obermayr für den Förderverein Aktionsbündnis Rio Konkret, Lokale Agenda 21 für Wasserburg und das Wasserburger Land e.V. …

Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten gezeigt, dass sie die Politik unter Zugzwang setzen können: Am morgigen Freitag, 20. September, entscheidet die Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik.

Robert Obermayr aus Reitmehring:

Wir – der Gemeinwohl-Ökonomie e.V. und Rio Konkret sowie der BUND Naturschutz haben uns kurzfristig entschlossen,. auch in Wasserburg  #FridayForFuture  einen
Platz zu geben und als Erwachsene die Schülerinnen und Schüler in ihrer
berechtigten Forderung zu unterstützen. Wir laden daher ein zum

#Klimastreik am morgigen 20. September von 10 bis 12 Uhr am Marienplatz beim
Rathaus.

Neben den Initiatoren werden sprechen

die Wasserburger Unternehmerin Edna Kleber-Beizário, die Schauspielerin und Autorin Marie Kroetz-Relin, Mestre Pé de Chumbo über die Situation in Brasilien sowie eine
Försterin.

Musikeinlagen gibt es von Musikerin der Capoeira-Formation
CECA und Stefan Kaindl.

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten unter dem Motto
#FridaysForFuture für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne
Klimakrise. Sie rufen uns zu:

/Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute
die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für
die gesamte Menschheit. (…) Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem
weltweiten Klimastreik auf.”

(/Greta Thunberg, #FridaysForFuture)

Die Proteste von #FridaysForFuture sind mehr als berechtigt, wie auch
Klimaforscher bestätigen: Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen –
bereits heute vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von
Millionen Menschen weltweit. Sie verschärft bereits bestehende
Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht
gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine
Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Doch die
Bundesregierung hat statt ambitionierter Klimapolitik nur unzureichende
Antworten vorzuweisen.

Doch es gibt Hoffnung: Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten die
Politik unter Zugzwang gesetzt. Am 20. September entscheidet die
Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Jetzt
gilt es für uns alle, uns dem Protest von #FridaysForFuture
anzuschließen. Wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung
zum Handeln treiben. Zeitgleich werden überall auf der Welt
Hunderttausende Menschen auf die Straßen gehen. Sie zeigen den Staats-
und Regierungschefs, die wenige Tage später beim UN-Klimagipfel
zusammenkommen: Wir lassen nicht zu, dass ihr unser aller Zukunft verheizt.

Deswegen folgen wir dem Aufruf der jungen Generation: Am 20. September
schließen wir uns den Demonstrationen von #FridaysForFuture an. Der
Protest und die Forderungen
<https://fridaysforfuture.de/forderungen/>der  Schüler*innen sind
notwendig, um die Klimakrise zu stoppen. Deshalb gehen wir gemeinsam mit
#FridaysForFuture auf die Straße.

Macht alle mit: Komm am 20. September von 10 bis 12 Uhr zum
Marienplatz am Rathaus.

Foto: wwf de

 

 

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44 Kommentare zu “Klimaschutz JETZT!

  1. (…) Aktionismus ohne Verstand.

    Antworten
    1. @Thomas: Die Mutmaßung, hier sind Menschen ohne Verstand aktiv, entbehrt jeglicher Grundlage. Gott sei Dank gibt es (junge) Menschen, welche für ihre Anliegen auf die Straße gehen. Man nennt dies … Demokratie.

      Antworten
    2. @Thomas: Wer Aktionen zum Klimaschutz als “Aktionismus ohne Verstand” bezeichnet, muss selber an seinem Verstand zweifeln lassen. Die Klimaveränderung ist eine wissenschaftlich belegte Tatsache, und wenn wir nicht bald etwas entscheidendes dagegen tun, wird es extreme Konsequenzen haben. Aber es ist halt bequemer, alles zu lassen wie es ist.

      Antworten
  2. Ich wünsche euch möglichst viele Teilnehmer und Erfolg für die Aktion in Wasserburg. Und lasst euch nicht von den Klimaleugnern und Schlechtrednern die Stimmung vermiesen – die wollen eben keine unbequemen Wahrheiten hören, sondern lieber auf Kosten der künftigen Generationen weiter ohne persönliche Einschränkungen leben und Ressourcen verschwenden!

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  3. Man merkt, dass die Ferien wieder vorbei sind!

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  4. i deng no selber...

    …und brauche niemanden der die kleinen leute auf die Strasse schickt um ihre “Wirtschaftssysteme”, und nichts anderes sind diese Spendensammelorganisationen, noch reicher zu machen!!
    Wenn jeder wirlklich daheim bei sich anfängt wär mehr ausgerichtet! Wir haben alles hier was wir brauchen, keiner muss hungern, warum brauchen wir Butter aus Irland… Fleisch aus Südamerika…??
    Es langt doch schon wenn die Produkte kommen die es wirklich nicht bei uns gibt.
    und…muss man wirklich immer alles haben?
    Alleine diese Eingrenzung würde uns schon weit bringen!

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    1. Da bin ich absolut bei Dir. Aber was ist falsch daran, diese Meinung auch öffentlich auf der Straße zum Ausdruck zu bringen, damit noch mehr das kapieren und mitmachen?

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  5. Wo war friday for future in den Ferien??? Wahrscheinlich mit dem Flugzeug oder Auto unterwegs!

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  6. Ich finde auch, dass sich jeder die Frage stellen muss, was er persönlich in seinem Alltagsverhalten dazu beitragen kann.
    Wenn ich aber die Histerie der “Kids for future” sehe, bekomme ich Angst.

    Es erinnert mich an die Kulturrevolution von Mao.
    Vielleicht sollten die Kids nicht täglich von der Schule per Auto abgeholt werden!

    Dann gäb es nicht jeden Tag Verkehrskollaps z.B. an der Realschule und Mittelschule.

    Vielleicht wäre ein neues Tablet, Handy etc. für unsere “Kids for future” nicht jedes Jahr notwendig.
    Vielleicht könnte Energie gespart werden, wenn der Internet-Konsum der Kids von tgl. 3-4 Std. reduziert würde. Wäre nicht nur zum Energie-sparen gut.
    Einfach mal generell an die eigene Brust klopfen.

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    1. Absolut richtig! Aber wer stimmt denn die um, denen das alles egal ist? Es geht doch hier nur darum, seine Meinung öffentlich zum Ausdruck zu bringen, und die Bequemen, die meinen, dass sie nichts ändern müssen, aufzuwecken!

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  7. Schön, dass dieses Thema so kontrovers diskutiert wird. Das zeigt mir, dass “Fridays for Future” & die damit verbundenen Aktionen den Finger in die offene Wunde legen. Damit ist es genau das, was unsere Gesellschaft braucht. Den Diskurs über unseren Way of life auf Kosten Dritter.

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  8. @John
    Wenn Deutschland sofort aufhören würde zu existieren, dann würde sich das Weltklima überhaupt nicht verändern und auch das ist wissenschaftlich bewiesen.
    Ich sehe das wie “I deng no selber…” und Alois

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    1. Sorry, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Natürlich geht es hier um ein globales Problem. Aber wir können uns doch nicht einfach hinstellen und sagen, die anderen Länder sollen mal anfangen! Genau wie hier viele kommentieren: Jeder soll bei sich selbst anfangen!

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      1. @John
        Ökoaktivistische Doppelmoroal? Nur Deutschland versucht was zu machen, obwohl dies nichts bringen wird.

        Solange die großen Verschmutzer, Indien, China, USA nicht umdenken, wird gar nichts passieren.

        Wenn die Welt so sauber produzieren würde wie Europa, wie Deuschland, hätten wir überhaupt gar kein Problem.
        Hauptsächlich liegt es aber auch daran, dass die Weltbevölkerung wächst. Hier muss eine Geburtenkontrolle her und das nicht in Deutschland mit durchschnittlich 1,24 Kindern, sondern in Asien, Arabien und Afrika…
        Und jetzt erzähl mal, was andere Länder machen – außer über diesen Irrsinn zu lesen.

        Antworten
        1. Faule Ausreden! “Erst mal die Anderen, dann wir…” Irgendeine Vorstellung, wie viel der Deutsche Energieverbrauch zum Klimawandel beiträgt? Und dann haben wir noch die Mechanismen des Marktes: Wenn in Deutschland nur noch “klimafreundliche” Produkten gekauft werden, dann werden auch die Hersteller in anderen Ländern ganz schnell nachziehen.

          Und im übrigen: Die Klimaproteste sind international. Heute finden Aktionen in 160 Ländern statt. Komm mal hinter dem Ofen vor!

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        2. Alle Industriestaaten haben einen viel zu hohen Ressourcenverbrauch, darunter ganz besonders auch Deutschland. China, USA, die EU und Russland sind derzeit die Hauptverursacher des CO2-Ausstoßes weltweit. Und in diesen Industriestaaten entscheidet sich auch, ob die Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel erhalten bleiben oder nicht. Wie das geht, wissen wir recht gut, es gibt keine unüberwindlichen technischen oder wirtschaftlichen Hindernisse. Allerdings wäre diese Transformation mit schnellen und spürbaren Veränderungen in vielen Lebensbereichen verbunden.
          Der ganze afrikanische Kontinent fällt beim CO2-Ausstoß übrigens kaum ins Gewicht, obwohl dort die Bevölkerung stark wächst. Der einzige größere Staat, der zurzeit auf einem guten Weg ist, die Pariser Klimaziele einzuhalten, ist zudem Marokko. Deutschland ist heute weit davon entfernt, seine in Paris eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Und auch bei uns in Wasserburg schaut’s nicht gut aus. Das Klimaziel für 2020 wird meilenweit verfehlt, Investitionen in Klimaschutz sind keine mehr geplant (ein einstimmiger! Stadtratsbeschluss vom Januar 2019).

          Antworten
          1. @ Hofstatt..
            Die größten CO2 Verursacher weltweit sind :
            China 28,2% / USA 15,99% / Indien 6,24 % / Russland 4,53% / Japan 3,67 % / Deutschland 2,23% / Korea,Kanada, Iran mit je 1,75%..

          2. @Surfer:
            Wir sind uns weitgehend einig, denke ich.
            Zwei Drittel der weltweiten CO2-Emissionen werden zurzeit von wenigen Industriestaaten verursacht: China, USA, EU, Russland und Japan
            Diese Staaten entscheiden, wie es auf der Erde weitergeht. Nur dort gibt es die finanziellen und technischen Möglichkeiten, schnell Änderungen herbeizuführen.
            Und wenn wir in Deutschland uns zugestehen 9000kg CO2 pro Einwohner und Jahr in die Atmosphäre zu entlassen, wieso sollte ein Einwohner in Indien (1500kg/Jahr) oder Kongo (100kg/Jahr) das nicht auch anstreben?

          3. CO² ist ein lebensnotwendiges Gas, wir atmen es aus – die Pflanzen atmen es wieder ein. Was soll daran schädlich sein?

  9. Die Kids, die zur Demo gehen, sollten mal ihre Kleider anschauen, was haben die meisten an ? Jeans von Levis, Wrangler oder H&M etc. Wo wird das Zeug hergestellt? China, Bangladesch und billige Drittländer .

    Da werden die Stoffe mit hochgiftigen Mitteln behandelt und die werden dann ungeklärt in die Flüsse geleitet. Die Länder sollten dafür sorgen, dass die Fabriken Kläranlagen bauen. Und diese Klamotten tragen unsere Friday for future-Kids.

    Antworten
  10. Wetten, wenn diese Demo um 14.00 Uhr wäre, würden höchstens 25% der Schüler teilnehmen.
    Auf die Straße gehen, egal, für was, macht halt mehr Spaß als normaler Unterricht.

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    1. So weit ich weiß, waren die bisherigen Fridays-for-future-Demos in Wasserburg und Rosenheim bisher jeweils am Nachmittag und allesamt sehr gut besucht. Also: falls sie zufällig um eine Brotzeit wetten wollten, dann können sie diese gerne heute um 10 Uhr am Marienplatz spendieren.

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      1. … Freitag vormittag um 10 Uhr? Hätte ich auch gern frei gehabt, musste aber arbeiten und Steuern zahlen, um den Wahnsinn mit zu finanzieren..

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  11. Ich finde es ja toll, dass demonstriert wird usw., aber ihr überlasst die sog. Lösung und Umsetzung denjenigen, die das alles ” verkackt” haben. Sind auch die Vorgänger gemeint…
    Wenn ich schon Demokratie propagiere, dann auch für die Lösung und Umsetzung sorgen…
    Weil, der Politiker sorgt schon für viel bla,bla, umsetzen müssen es dann andere….

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  12. Wo sind wir eigentlich hingekommen… wenn sich in Dresden ein paar Bekloppte einem Marsch anschließen, wird das meiner Meinung nach zurecht kritisiert und in den Medien entsprechend dargestellt!
    Wenn sich Deutschlandweit junge unbedarfte Schüler, angestachelt von Lehrern, Umweltaktivisten und Greta Thunberg mit ihren Smartphones aus Asien, der Jeans aus Bangladesh und der Hautbräune vom Mallorca Urlaub am 20.09.2019 vor ein Rathaus stellen, dann wird das auch noch beklatscht und für gut empfunden. Spätestens Freitag Abend ist der Zauber wieder vorbei. Jeder fällt in seine alten Gewohnheiten zurück und man lebt weiter wie immer… diese Demonstrationen werden die Klimaproblematik ebensowenig lösen, wie die hirnlose Forderung nach Elektroautos.
    In diesem Sinne gute Nacht Deutschland – wenn wir weiterhin so naiv aggieren machen wir uns tatsächlich irgendwann selbst kaputt!

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    1. @MeineMeinung: Ich finde es ehrlich gesagt hochgradig bedenklich, wenn Sie hier Klimaproteste und rechtsradikale Aufmärsche in einen Topf werfen werden. Ganz abgesehen davon, dass ich es absolut schändlich finde, den jungen Leuten erstens ihre eigene Meinung abzusprechen und zweitens zu unterstellen, dass sie nicht auch nach dem zu handeln versuchen, was sie öffentlich fordern. Denken Sie mal darüber nach, was Sie hier sagen!

      Und ansonsten: Vom Nichtstun wird die Klimaproblematik am allerwenigsten gelöst. Aber daheim im Sessel schimpfen ist halt immer noch am bequemsten…

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  13. Das ” Betreute Denken” in diesem Land muss endlich aufhören….
    Und wir müssen endlich lernen zu verzichten…..Da braucht es keine neue Steuer…

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  14. Anstatt auf der Jugend herumzuhacken und sie für so dumm zu halten, nur mitzulaufen, um ein paar Stunden Schule zu schwänzen, sollte jeder mal bei sich selber schauen, sich selber bemühen.
    Ich fragte solche Immer-Meckerer: „Was würden SIE denn vorschlagen, was tun SIE persönlich?“ Da kam nur „Ääähh“ und „Ööhhh“ und die detailliertesten Antworten waren: „Ist halt alles nicht so einfach“ und „Bringt sowieso nichts“. Von denen, die gar kein Problem sehen, gar nicht zu reden.
    Fazit: Gut informierte Jugendliche, die für ihre Zukunft kämpfen, sind mir deutlich lieber als unwissende Schwätzer und Augenverschließer.

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  15. Das Klima ist das kleinste Problem, das unsere Kinder und Enkel in der Zukunft haben. Da rollen wesentlich größere Probleme auf sie zu

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    1. @Andreas: Ihren Kommentar darf man ja hoffentlich nur als humoristisch gemeinten Beitrag zum obigen Artikel auffassen!

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      1. @ Ohne Worte
        nein, absolut nicht humoristisch gemeint. Außer Sie gehen von Galgenhumor aus. Dieses ganze “Klima-Gedöns” ist reine Ablenkung von weit größeren und schlimmeren Problemen.

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  16. Ich frage mich schon, wo waren bitte die Proteste, als in den Ferien schulfrei war?

    Sicherlich muss man für das Klima was tun, das steht ausser Frage, aber dass dann genau die Leute auf die Strasse gehen, die in den Ferien in der ganzen Welt rumFliegen, die ganzen Mama-Taxis, die ihre Kinder in die Schule fahren, weil ja der arme Nachwuchs nicht mit einem Bus fahren kann.

    Warum muss denn heute jedes Kind am besten zweimal im Jahr mit dem Flugzeug in den Urlaub? Wir waren froh, wenn wir alle paar Jahre mal nach Bibione gekommen sind mit dem Auto.

    Dann braucht man natürlich immer das neueste Handy (verschwendung von Resourcen) und das am besten schon im Kindesalter, die neuesten und teuersten Klamotten produziert China unter katastrophalen Umständen, die jedem bekannt sind, die dann noch dazu mit dem Schiff um die ganze Welt transportiert werden.
    Wenn dann schulfrei ist, sitzt der Nachwuchs beim MC Donalds, wo dann die Verpackungen in der Gegend verteilt werden, weil man zu faul ist, seinen Dreck mit nach Hause zu nehmen….

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    1. Diese pauschalierenden Unterstellungen werden bei der x-ten Wiederholung nicht richtiger, sondern nur langweiliger. Aber wer inhaltlich nichts zu liefern hat, dem bleibt wohl nichts anderes, als durch unhaltbare und unbewiesene Behauptungen persönlich zu diffamieren.
      Oder kann der Edlinger auch nur eine einzige seiner steilen Thesen irgendwie belegen – also jetzt nicht die, dass allgemein viele Jugendliche viel in Urlaub fliegen, von den Eltern im SUV zur Schule gefahren werden und ihren McD-Verpackungsmüll in der Gegend rumliegen lassen, sondern dass es sich dabei um exakt jene Jugendlichen handelt, die bei FFF auf die Straße gehen? Dann mal los…

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  17. Die Demo ein voller Erfolg in Wasserburg: Danke an die Realisten die nicht bei dem Quatsch mitgemacht haben und danke an die Schüler, die sich in die Schule gesetzt haben um zu lernen und konstruktiv und kreativ versucht haben durch Wissenserweiterung zukünftige tragfähige Lösungen zu erdenken. Der Schlüssel zum Umweltschutz liegt nicht darin, dass sich Deutschland geisselt, sondern in der Entwicklung neuer umweltfreundlicher Technologien und Prozeduren.
    Und an die paar Schreihälse… Irgendwie habt ihr auch eine Daseinsberechtigung. Über wen soll die Welt denn sonst lachen.

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    1. und die, die aktuell an tragfähigen Lösungen arbeiten sollten, haben zu ihren Schulzeiten nicht für den Klimaschutz Schule geschwänzt ! Hat’s was gebracht ?

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    2. @Thomas, was ist eigentlich Ihr Problem? Einerseits hört es sich so an, als wüssten Sie, dass etwas gegen den Klimawandel getan werden muss, andererseits diffamieren Sie die Leute, die sich öffentlich auf die Straße stellen und genau das fordern. Irgendwie unlogisch, oder?

      Und ganz ehrlich, würden sich so viele Leute Gedanken um “zukünftige tragfähige Lösungen”, Umweltschutz und die “Entwicklung neuer umweltfreundlicher Technologien und Prozeduren” machen, wenn nicht seit einiger Zeit Tausende der von Ihnen als “ein paar Schreihälse” titulierten Leute auf die Straße gingen, um klar zu machen, dass dies alles notwendig ist! Der Klimawandel ist seit 30 Jahren bekannt, aber bis vor kurzem hat das kaum jemanden interessiert.

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      1. Ein bisschen weniger Überheblichkeit würde Ihnen gut zu Gesicht stehen, John…
        Es steht außer Frage, dass jeder für sich selbst eine Verbesserung herbei führen muss um dem Klimawandel, entgegen zu wirken. Aber was soll eine CO2 Steuer bringen? Was hat die Ökosteuer gebracht? Gar nichts ausser Mehreinnahmen für den Staat, die irgendwo hin versiegt sind.
        Was wäre die Lösung? Keine Ahnung.
        Ich persönlich versuche Strom zu sparen, Kunststoff-Verpackungen zu vermeiden, energiesparend zu fahren und die Umwelt nur soweit zu belasten wie es eben sein muss.
        Das mache ich aber aus Überzeugung und nicht wegen irgendwelchen Kindern, die, aufgestachelt durch den selbsternannten Messias, Greta, ohne weiter zu denken auf die Straße gehen.
        Vernünftige Lösungen müssten her. Zurück zum Lokalismus zum Beispiel. Was würde dagegen sprechen, wenn unsere Landwirte sich vernetzen und gemeinsam einen zentralen Hofladen als Alternative zu den Supermärkten generieren? Ich persönlich kaufe meine Lebensmittel gerne lokal.
        In Deutschland wird die Rinderhaltung für Fleischproduktion verpönt und im gleichen Zug öffnen die Politiker den Weg für amerikanisches Rindfleisch… Pervers, oder?
        Ich kann Ihnen noch viele Beispiele nennen und ich bin der Meinung, dass es nur funktionieren kann, wenn man die Menschen zum Umdenken bewegt. Zwang bewirkt das Gegenteil…
        Wenn alle, die immer demonstrieren, einen Baum Pflanzen würden, dann wäre sehr viel mehr fürs Klima erreicht.

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        1. @Thomas: Sie merken es gar nicht, oder? All das, was Sie persönlich und feststellen tun, ist genau das, was die Leute da auf der Straße fordern, sowohl konkret inhaltlich also auch das Umdenken auf allen Ebenen. Aber gleichzeitig bezeichnen Sie das als “Aktionismus ohne Verstand” und sprechen den Leuten Ihre eigene Überzeugung ab. Wer von uns ist da der Überhebliche? Da passt auch ins Bild, dass Sie meine Frage nicht beantwortet haben.

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    3. Hallo Thomas,
      bin genau Deiner Meinung sehr guter Kommentar.
      Armes Deutschland! Früher kamen von Deutschland Erfindungen die die Welt veränderten. Heutzutage können wir nur noch demonstrieren. Befürworte ja eine Weiterentwicklung jedoch nicht mit Biegen und Brechen wie z.B. die Elektromobilität. Die nachweisbar in der Gesamtbilanz schlechter als ein Otto/Diesel Motor ist. Denkt auch bitte an die armen Kinder die das Kobalt für uns abbauen müssen. Die haben es nicht so schön wie unsere Kinder, die mit dem SUV einzeln täglich in die Schule gefahren und abgeholt werden. Und dann vielleicht zwischendurch noch mal zur Demo gefahren werden. Ein Lob an alle, die am Unterricht während der Demo teilnahmen. Nur so kommen wir weiter und können neue zukunftssichere und unweltschonende Technologien entwickeln.
      Viele Grüße

      Antworten
      1. Hallo Bergler!
        Vielen Dank. Es ist einfach wie es momentan überall ist. Es gibt keine Vernunft mehr nur noch Extremismus. Ich hoffe, dass sich in naher Zukunft wieder alles mitteln wird, damit wieder ein vernünftiges Miteinander statt finden kann. Es wäre so viel einfacher, wenn wieder mehr miteinander abgestimmt werden würde. Es sind definitiv die falschen Leitfiguren, die gehypt werden und die vermeintliche moralische Überlegenheit.

        Ich bin mir aber sehr sicher, dass das eAuto mit reinem Batteriebetrieb nicht die Zukunft ist. Die Akkuproduktion ist für die Umwelt ein wahnsinniger Schaden. Die Lösung liegt in der Brennstoffzelle nach meiner Meinung. Auch hier wird ein Akku benötigt, als Puffer für Stromschwankungen, aber ein viel kleinerer und nicht so aufwendiger.

        Antworten
  18. @ surfer: dann rechnest es pro kopf aus , dann sind wir wieder weit vorne-:)

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  19. Unsere Kinder sind keine Professoren, sind keine Klimaforscher, verfűgen natürlich noch über keine übergrosse Lebenserfahrung. Sicherlich mögen einige in einer Jeans stecken die in Bangladesh gefertigt wurde, aber dafür sind sie nicht verantwortlich,! Diese Grundsteine , dieses wirtschaftliche Denken , haben die Generation vor ihnen gelegt WIR und die von uns gewählte Politik!
    Diese Kinder, die wir selbstbewusst und selbstbestimmend erzogen haben, stehen auf und kämpfen auf ihre Art und Weise und ihrem aktuellen Wissensstand für eine bessere Zukunft. Wer sind wir denn dass wir hämisch darüber richten??
    Wer sagt dass die jungen Leute konkret FŰR Elektroautos protestieren @bergler ?
    @Thomas, “Aktionismus ohne Verstand” ?
    @Surfer “Freitag 10 Uhr frei”? ohne Probleme wenn man dafűr z.B. Sonntags Schicht hat

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  20. Eine große Schuld an dem ganzen trägt ja wohl die Globalisierung. Früher wurden die Waren hier bei uns gefertigt und nicht um die ganze Welt geschifft. Beim Kramer um die Ecke bekam man seine Lebensmittel die nicht in Plastik verpackt waren, die Milch kam vom Bauern um die Ecke. Im Winter gab es Gemüse und Obst das Lagerfähig war und nicht vom anderen Ende der Welt kam. Der Fernseher oder die Waschmaschine hatte man 10 oder 20 Jahre und wenn etwas kaputt war konnte es der Elektriker um die Ecke reparieren. Man musste nicht immer das neueste vom neuesten haben. Und wenn man alle paar Jahre mal in den Urlaub gekommen ist war es völlig in Ordnung. Was war da bitte so schlecht daran???

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  21. Ich hab keine Lust mehr darüber zu diskutieren.
    Lösungen werden hier nicht gefunden sondern Extremismus geschaffen. Mir ist es egal. Vielleicht wäre am besten wenn alles zerstört wird, denn auf diesem Weg befinden wir uns, um es danach dann besser aufbauen zu können.
    In diesem Sinn… Schönes Wochenende. Ich gehe jetzt die Natur genießen und mich erden um nicht auch auf irgendwelche extremistische Ideologien herein zu fallen…

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