Kleiner Bub im Auto eingesperrt

Wasserburg: Feuerwehr, Johanniter und Polizei helfen Mutter auf Rewe-Parkplatz

image_pdfimage_print

Einen nicht ganz alltäglichen Rettungseinsatz hatten die Wasserburger Polizei, die Feuerwehr und die Johanniter am Mittwochnachmittag zu absolvieren. Mit Blaulicht und Martinshorn ging’s zum Rewe-Einkaufsmarkt an der Alkorstraße. Von dort aus hatte eine Mutter die Polizei um Hilfe gebeten. Ihr eineinhalbjähriger Sohn befand sich in misslicher Lage.

Auto zu, Schlüssel im Wagen. Ausgesperrt! Das ist wohl jedem schon mal passiert und an sich auch nicht der Rede wert. Etwas anders stellte sich die Lage heute auf dem Parkplatz am Rewe-Supermarkt in Wasserburg dar. Im Auto war nämlich nicht nur der Schlüssel, sondern auch der eineinhalbjährige Sohn der Pkw-Fahrerin eingesperrt.

Die Mutter machte bei den derzeitigen niedrigen Temperaturen das einzig Richtige: Sie alarmierte die Rettungskräfte.

Die kamen und halfen dem Kleinen, der während der gesamten „Befreiungsaktion“ munter vor sich hinlachte, rasch aus seiner misslichen Lage. 15 Minuten nach der Alarmierung konnte die glückliche Mutter – dank des Geschicks der Öffnungsspezialisten von der Feuerwehr – ihren Sohn wieder in die Arme nehmen. Nix passiert!

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

21 Gedanken zu „Kleiner Bub im Auto eingesperrt

  1. Einfach mal ein dickes Dankeschön an die, allzeit bereiten, Einsatzkräfte ! Man fühlt sich, dank Euch, einfach bisserl sicherer 😉

    100

    1
    Antworten
  2. Und warum muss da direkt Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst kommen? Die Feuerwehr würde doch locker reichen um eine Autotüre aufzumachen oder nicht?

    25

    63
    Antworten
    1. Der Kommentator

      Das hat zum einen mit den Alarmierungsvorgaben zu tun und zum anderen sind es reine Vorsichtsmaßnahmen.

      45

      5
      Antworten
    2. Wasserbörger

      Die Polizei muss dabei sein, da auch die Feuerwehr nicht einfach so ein Auto aufmachen darf.

      28

      3
      Antworten
    3. Das Rätsel lässt sich leicht lösen:
      (1) Wie im Beitrag geschrieben: „Von dort aus hatte eine Mutter die Polizei um Hilfe gebeten.“ -> Deswegen ist die Polizei da.
      (2) Offensichtlich benötigte die Polizei Unterstützung, um das Auto zu öffnen -> Deswegen ist die Feuerwehr da.
      (3) Hier im Kommentarbereich wissen zwar zahlreichen Kommentierer ohnehin alles und meistens auch schon vorher, im echten Leben ist man aber meist erst hinterher schlauer.
      Es hätte ja sein können, dass das Kind z.B. versucht, sich aus einem Kindersitz zu befreien und sich dabei in der Panik mit dem Gurt stranguliert, oder dass das Auto unter Anwendung von Gewalt hätte geöffnet werden müssen. Dabei besteht dann Verletzungsgefahr sowohl für die Einsatzkräfte als auch für Personen im Fahrzeuginneren. Denkbar sind hier sicherlich noch mehr Risiken, die sich aus dem – oberflächlich betrachtet – harmlosen Einsatz hätten ergeben können. -> Deswegen ist der Rettungsdienst da.

      39

      4
      Antworten
  3. Also ich vermute, das liegt daran, dass es beim REWE keine Telefonzelle gibt,in der Du Dein Supersportler-Dress anziehen konntest.

    9

    38
    Antworten
  4. Stimmt das kind könnte ja ne waffe haben 🤣😂😂

    11

    51
    Antworten
  5. Und wer zahlt den Aufwand?
    Ich sehe da mindestens 9 Personen in Uniform stehen.
    Könnte mir vorstellen das die von ATU auch zu hilfe geeilt währen, und die sind gerade mal 1/2 Minute entfernt.
    Trotz dem ist das eine tolle Leistung von den Rettungskräften.

    19

    39
    Antworten
    1. Habt Ihr alle den Schuß nicht gehört?
      Seid doch froh, daß es noch Leute gibt die Freiwillig und und Ihrer Freizeit dieses Ehrenamt übernehmen. Wenn es in Zukunft so weitergeht,daß diese Leute angegriffen und wie schon geschehen Bergwachtler
      geschlagen werden, wird es bald nicht mehr soviele Freiwillige geben die Uneigennützig helfen. Wer kommt dann und Hilft????? Also erst mal Hirn einschalten dann Maulaufreissen.

      79

      1
      Antworten
      1. @Hans ich zitiere sie jetzt „Also erst mal Hirn einschalten dann Maulaufreissen“, ich frage mich dann nur warum sie das nicht machen.
        In meinem Kommentar habe ich nicht die Rettungskräfte kritisiert, sondern nur die Kosten für den Aufwand in Frage gestellt. Hier bezahlen die Firmen in denen die Feuerwehrler arbeiten und der Steuerzahler.
        Und das nur weil ein Mutter es geschaft in einem relativ neu aussehenden Wagen, der mit sicherheit ein Zentralveriegelung hat das Auto zu verschließen und den Schlüßel im Auto lässt. Es ist mir und bleibt mir auch ein Rätsel wie das funktionieren soll, aber scheinbar ist nichts unmöglich.
        Und jetzt dürfen sie gegen Hetzen.

        16

        51
        Antworten
        1. @Roland, und wiederum ein Kommentar, mit dem Sie nicht nur Seitenhiebe gegen Mütter verteilen, sondern auch deutlich machen, wie unzufrieden Sie offenbar mit Ihrem Leben sind,
          Ich war froh, zu lesen, daß es a) besorgte Mütter gibt, die sich sofort kümmern und b) Helfer, die sofort zur Stelle sind.
          Was machen SIE eigentlich für andere? Oder beschränken Sie sich nur aufs Kritisieren?

          43

          5
          Antworten
          1. @Elena, haben sie schon mal veruscht eine Zentralveriegelung ohne Schlüssel von ausen zu schliessen?
            Ich habe das gestern mal ausprobiert, habe es nicht geschaft. Liegt wahrscheinlich daran das ich keine Mutter bin! Jetzt dürfen sie schreiben das ich gegen Mütter gehetzt habe.
            Und ich gehe davon aus das eine Mutter bzw. auch eine Vater (um jetzt ihren Sexismus hervorzuheben) sich um ihre Kinder sorgen, sonst wäre sie auser unfähig ein Auto zu bedienen auch noch gewissen los.
            Zu Punkt b) können sie eigentlich lesen? oder interpretieren sie einfach da was da hinein, was da nicht steht? ich habe niemals die Helfer kritisiert im gegenteil, ich rege mich darüber auf das die Kapaziteten für so einen Schwachsinn auf kosten der Steuerzahler vergeudet werden.
            @Hans, wer sagt das ich es gut finde wenn Polizeikräfte ihren Kopf für Fussballidioten erhalten müssen, weil diese meinen das es toll ist sich die gegen seitig eine auf die Nase zu hauen und die Beamten teilweise beleidigen oder tätlich angreifen? Zudem ihr vergleich hinkt, lesen sie doch mal den Bericht der H. Bremen die bereits wegen der Kosten vor Gericht gegangen ist.

            7

            15
          2. Das geht ganz einfach: Kofferraumdeckel auf – Zentralverriegelung versehentlich verschlossen – Schlüssel (z. B. zusammen mit den Einkäufen) im Kofferraum abgelegt – Kofferraumdeckel zugeschlagen…
            Aber das kann einem Oberschlauberger natürlich nicht passieren!

            20

            2
          3. @Elena wenn ihnen nichts einfällt dann kommen ihre beleidigungen, weiter so.

            0

            9
        2. @Roland, wenn Sie so schlau wären, wie Sie tun, dann wüssten Sie, dass die Firmen das Geld von der Stadt erstattet bekommen, wenn die Firmen das beantragen. Hier regen Sie sich über Kosten auf, wenn aber bei einem Fußballspiel die Polizei für Ruhe und Ordnung sorgen muss, weil … Fans ihren Frust loswerden müssen, dann macht das nichts.

          13

          3
          Antworten
          1. @Roland
            Ich bin vor einiger Zeit als Beifahrer mir einem Auto unterwegs gewesen das die Türen automatisch verriegelt ,ich war dezent irritiert aber der Besitzer hat mir gesagt das ist normal bei dem Auto .
            Also wenn diese Frau auch so ein Auto hat und sie den Schlüssel im Wagen vergessen hat kann genau das passiert sein .
            ——————————-
            Und zu dem Rest..wer trägt die Kosten ?
            Wir sind ,allen Göttern oder den humanistischen Gedanken sei´s gedankt eine Solidargemeinschaft die sogar recht gut funktioniert.Wir tragen in der Regel alle zusammen die Kosten für sinnvolle nachvollziehbare Ereignisse aber auch für die unvernünftigen Entscheidungen unserer Mitmenschen (ich zähl mich da auch dazu, nicht das jemand auf den Gedanken kommt ich wäre Unfehlbar xD ) ,Sportler die Risikosportarten ausüben wie zB Fußball 😀 Raucher, übermässige Zuckerkonsumenten ,die immer kostspieligere Wassergewinnung/ aufbereitung durch unbedachtes oder auch fahrlässiges Verhalten ..naja die Liste wäre sehr lang.Wollen sie sich zum Richter ernennen wer jetzt ausgegrenzt werden soll wer die Kosten für seine „Dummheit“ alleine tragen soll ?
            Es ist sicher nicht alles gut was da läuft aber wenn sie sich schon so aufregen dann gehen sie doch bitte gleich die großen Sachen an und vergeuden ihre Zeit und Energie nicht an einen Mitmenschen der den Schlüssel sicher nicht mit Absicht im Auto vergessen hat.

            22

            3
          2. @Roland, wie schon mal gesagt: Bitte, lesen Sie Ihre Kommentare doch vor Abschicken immer nochmal durch. Es ist anstrengend, sich durch das Buchstaben-Durcheinander zu kämpfen.

            13

            5
  6. Da könnte Jeder kommen und behaupten das ist mein Auto,mach mal auf.

    11

    28
    Antworten
  7. Manche Kommentare sind wirklich traurig. Arme Gesellschaft. Als Mama ist man in einer Notsituation und ihr habt nichts besseres zu Tun als euch Gedanken zu machen, werden den Einsatz bezahlt. Geht´s noch! Ich wäre in diesem Fall dankbar und würde den Einsatz gegebenfalls auch selber bezahlen, aber macht euch doch mal Gedanken, über die vielen Einsätze (Asylcontainer, Private Rauchmelder in Küchen…. wenn etwas anbrennt) über die nicht gesprochen wird. Da gibt es einige und jeder kann sich hierzu selbst Gedanken machen! Wer übernimmt hier die Kosten? Wahrscheinlich wir alle!!??

    89

    10
    Antworten
  8. Mal ganz ehrlich, seids doch froh, dass dem kleinen Bub nix passiert ist. Das ist als Mama nämlich deine einzige Sorge in so einem Moment!!
    Da sind Kosten vollkommen nebensächlich, wenn’s ums eigene Kind geht.

    65

    1
    Antworten
  9. @roland
    Und wie das geht… ganz einfach sogar… Autotüre öffnen, Kind reinsetzen, nochmal zusperren – weil man den Wagen noch aufräumen möchte, Schlüssel im Auto aber liegen lassen und dann erst Autotüre zumachen. Passiert!

    5

    1
    Antworten