Klarer Sieg im Kampf um Bronze

Eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschafften sich die Wasserburger Basketball-Damen am Donnerstagabend mit einem 88:68 (38:35)-Sieg gegen Marburg im letzten Heimspiel der Saison.

Damit starten sie am Samstag mit einem 20-Punkte-Vorsprung ins Saisonfinale um den dritten Platz, anders als 2012 – damals ging es zum einzigen Mal in der Vereinsgeschichte des TSV um die Bronzemedaille – ebenfalls gegen Marburg. Der Auftakt ging in der heimischen Badria-Halle mit 15 Zählern verloren und letztendlich blieb nur Rang vier.

Nach einem ausgeglichenen Start am Donnerstagabend konnten sich die Gastgeberinnen mehrmals leicht absetzten: 26:17 in der zwölften oder 46:39 kurz nach dem Seitenwechsel. Doch immer wieder kämpften sich die Marburgerinnen zurück und glichen aus oder gingen sogar ihrerseits in Führung.

Doch ab der 25. Minute legten die Wasserburgerinnen nochmal einen Zahn zu und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zu Beginn des letzten Viertels war die Führung erstmals zweistellig und kurz vor Ende der Begegnung war sie dann sogar auf 85:64 angewachsen.

„Wir waren wirklich froh, ein letztes Spiel vor unseren Heimfans zu haben und haben alles gegeben“, so die TSV-Trainerin Sidney Parsons nach dem 88:68-Erfolg: „Wir hatten ein paar Phasen, in denen wir den Fokus kurz verloren haben, aber heute sind so viele Spielerinnen von der Bank gekommen, haben große Energie mitgebracht und sind mit ihrer Leistung in die Bresche gesprungen.“

Vor allem von der Dreierlinie klappte es bei den Innstädterinnen: Elf Treffer bei einer Quote von 44 Prozent sind hervorragend. Auch bei den Rebounds (44:31) und den Assists (21:12) war man den Gästen überlegen.

„Jetzt wartet noch eine letzte riesige Aufgabe und ein harter Kampf gegen einen wirklich tollen Gegner, der bis zum Ende kämpfen wird“, warnt Parsons vor dem abschließenden Spiel der Saison 2018/2019, das am Samstag um 19 Uhr in Marburg stattfindet, und verspricht: „Wir werden alles geben!“

SON

Im Hinspiel gegen Marburg spielten: Julia Pöcksteiner (2 Punkte), Jennifer Schlott (11 Punkte), Marie Mfoula, Tina Jakovina (4 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (10 Punkte), Laura Hebecker (13 Punkte), Leonie Fiebich (12 Punkte, 15 Rebounds), Alina Hartmann (12 Punkte), Ashley Williams (8 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists), Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists), Manuela Scholzgart und Jewel Tunstull (7 Punkte).

Zum Modus der Platzierungsrunde der Bundesliga I

Um die Ränge drei und vier spielen die Verlierer der 2. Play- Off- Runde (Halbfinale). Das kleine Finale zwischen dem Tabellendritten Marburg und dem Vierten Wasserburg wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen, die eine Einheit bilden. Ergibt die Addition der Korbpunkte aus den beiden Begegnungen für beide Mannschaften die gleiche Korbpunktzahl, muss das zweite Spiel mit soviel Verlängerungen fortgesetzt werden, die notwendig sind, um das Unentschieden zu durchbrechen.

Der Sieger der Spielpaarung ist Drittplazierter der Meisterschaft und damit Bronzemedaillen-Gewinner.

Das Finale (Modus Best-of-Five) bestreiten Keltern und Herne, Spiel eins konnte der amtierende Meister Keltern für sich entscheiden.