„Kick for Help” spendet 1500 Euro

Martingruppe der Stiftung Attl bedankte sich bei Rohrdorfer Fußballern

image_pdfimage_print

Erneut spendeten die Rohrdorfer Fußballer mit ihrer Aktion „Kick for Help” an die Wohngruppe Martin der Stiftung Attl 1500 Euro. Die Martingruppe ist eine Intensivwohngruppe, in der acht junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung leben und die eine sehr enge Begleitung brauchen.

Nur zwei von ihnen schaffen es, regelmäßig einer Arbeit in der Montageabteilung der Attler Inntal-Werkstätten nachzugehen, für die sie ein entsprechendes Entgelt erhalten.

Die restlichen sechs Bewohner, darunter auch Christina Hefter aus Rohrdorf, verfügen über kein eigenes Einkommen, da sie die Förderstätte der Stiftung Attl besuchen. Weil diese auf eine heilpädagogische Betreuung und nicht auf Lohnarbeiten ausgelegt ist, verdienen die Betreuten dort auch kein Geld. Zwar finden sie tagsüber in der Förderstätte eine sinnvolle Beschäftigung und Förderung zum Beispiel in der Holzwerkstätte. Aber ohne Geld haben die Betreuten keinen finanziellen Spielraum, Ausflüge oder Gruppenurlaube selbst zu bezahlen.

Umso mehr freuten sich die Bewohner der Martingruppe über den Spendenscheck, den Christian Reisner vom TSV Rohrdorf mit seinem Sohn Marco persönlich in Attel vorbeibrachte. „Ich bin mir sicher, dass das Geld von euch sinnvoll verwendet wird“, sagte er bei der Übergabe.

Die 1500 Euro ermöglichen den Bewohnern individuell geplante Ausflüge sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten, was wiederum das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe stärkt. „In unserer Gemeinschaft leben junge Erwachsene, die etwas erleben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen“, sagt die Gruppenleiterin Anja Wagner. „Leider scheitert diese Teilhabe oft an den finanziellen Mitteln. Aber mit Hilfe der Rohrdorfer Kicker können nun einige Herzenswünsche erfüllt werden.“

 

Foto: Die Martingruppe dankte den Fußballern vom TSV Rohrdorf, die sie mit ihrer Aktion „Kick für Help” erneut unterstützen. © Stiftung Attl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren