Keine Sorgen um den Nachwuchs

... bei der Ramerberger Feuerwehr - Aktive und Verein zogen Bilanz - Zwei Ehrungen

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Strahlend ein starkes Team an der Spitze der aktiven Wehr in Ramerberg (von links): 1. Kommandant Sebastian Wachter, 2. Kommandant Stefan Fuchs sowie 3. Kommandant und Jugendleiter Patrik Friedl. Ihre Jahresbilanz zog jetzt auch die Feuerwehr in Ramerberg. Vereins-Vorstand Josef Baumann konnte 58 Besucher begrüßen und bedankte sich besonders für die große Teilnahme an der Messe für die verstorbenen Mitglieder sowie bei Prälat Günther Lipok für die schöne Gestaltung des Gottesdienstes. Ramerbergs 1. Kommandant, Sebastian Wachter (Foto) hielt in der Versammlung auch seine Rückschau aus Sicht der aktiven Wehr. 

 Ein Gruppenbild mit den beiden Geehrten für 40 Jahre Dienst am Nächsten: 

  (von links) Ramerbergs 1. Kommandant Sebastian Wachter, 2. Kommandant Stefan Fuchs, 3. Kommandant Patrik Friedl, Kreisbrandmeister Staphan Hangl, Kreisbrandinspektor Georg Wimmer, 1. Vorstand Josef Baumann, Bürgermeister Georg Gäch, Jubilar Josef Seeleitner, Kreisbrandrat Richard Schrank und Jubilar Erich Neumayr.

In seinem Bericht stellte Josef Baumann (Foto) die vielfältigen Aufgaben des Ramerberger Feuerwehrvereins dar. Man kümmere sich um den geselligen Teil und die Teilnahme am Gemeindeleben. Den aktiven Mitgliedern wird so zum Beispiel zu den runden Geburtstagen mit einer gemütlichen Brotzeit gratuliert, letztes Jahr sei hier auch Bürgermeister Georg Gäch überrascht worden.

Das Feuerwehrfest finde jährlich statt und sei wieder gut besucht gewesen. Die Bar und eine zünftige Musik für alle tragen sicher dazu bei, so Baumann. Auch der Zeltflohmarkt am Sonntag entwickele sich prächtig, könne er doch auch bei jeder Witterung stattfinden.

Bei Festen und Veranstaltungen in der Gemeinde oder der Pfarrei ist die Feuerwehr oft doppelt gefordert, zur Straßensperrung und Absicherung aber auch mit Fahnenabordnung und der Mannschaft in Uniform.

Eher wechselhaft seien die sportlichen Erfolge beim Gemeindepokal der Schützen und der Stockschützen gewesen, sie reichten vom ersten bis zum zehnten Platz!

Zum Abschluss bedankte sich Baumann im Namen des Feuerwehrvereins Ramerberg herzlichst bei allen für die große Mithilfe im Team sowie bei den Spendern …

Ramerberger Frauen-Power bei der Feuerwehr:

Kassierin Sandra Hütter (Foto) hielt ihren Bericht über die finanzielle Lage des Vereins.

Und Angelika Steffinger (Foto unten) zog für die 23 speziell ausgebildeten Ersthelfer/innen in Ramerberg Bilanz. 19 Notfalleinsätze gab es. Durch die Nähe sei man meist Minuten vor dem Rettungsdienst vor Ort, um zu helfen. Angelika Steffinger erinnerte besonders an einen schweren Verkehrsunfall, bei dem später eine bewegende Danknachricht der Betroffenen angekommen sei.

Ramerbergs Kommandant Sebastian Wachter hielt dann Rückschau aus Sicht der aktiven Wehr. 2019 waren 63 Einsätze abzuarbeiten, die meisten davon waren Technische Hilfeleistung wie Verkehrsunfälle. Besonders in Erinnerung bleibe die Schneekatastrophe Anfang 2019 im südlichen Landkreis. Da war auch die Ramerberger Wehr einen Tag beim Dächer freischaufeln und zur Hilfe vor Ort.

Es gab neun Brände im vergangenen Jahr, davon ein Großbrand auf einem Bauernhof in der Nachbargemeinde Edling.

Um hierfür immer gut ausgebildet zu sein, gab es für die 65 aktiven Männer und Frauen 22 Feuerwehrübungen von Digitalfunk über Atemschutzübungen bis hin zu simulierten Verkehrsunfällen …

Ramerbergs Jugendwart Patrik Friedl berichtete von der Jugendfeuerwehr – mit 17 Burschen und Mädchen bestens besetzt! Diese haben sich bei 25 Ausbildungsterminen und Übungen in den Feuerwehrdienst eingelernt. Sehr gut bewährt haben sich die Übungsstunden mit den Firmlingen. Diese zeigten großes Interesse und kamen so zur Jugendfeuerwehr.

Kreisbrandrat Richard Schrank dankte allen und erinnerte daran, dass es eigentlich die Aufgabe des Staates sei, den hauptamtlichen Rettungsdienst besser auszustatten.

Bürgermeister Georg Gäch dankte bei seinem Grußworten für die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Gemeinde. Ein weiterer Dank ging an die allseits bereite Mannschaft, die zu jeder Tages- und Nachtzeit ausrücke, um ihren Dienst am Nächsten zu leisten …

 

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