Keine Schranke für die Parkhäuser

Technik ist der Stadt zu teuer - Jetzt kommen Parkscheinautomaten

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Die Schrankenlösung für die beiden Parkhäuser und den Parkplatz an der Rampe ist vom Tisch. Das gab bei der gestrigen Sitzung des Wasserburger Stadtrates Bürgermeister Michael Kölbl bekannt. Stattdessen sollen jetzt Parkschein-Automaten aufgestellt werden. Der Grund: Bei der öffentlichen Ausschreibung hatte es für die geplanten Schrankenanlagen „keine einzige verwertbare Bewerbung“ gegeben. Bereits im Juli 2017 hatte der Stadtrat die Einführung von Parkgebühren in den Parkhäusern und an der Rampe beschlossen (wir berichteten).

Im Stadtrat bestand damals ein breiter politischer Konsens, die Nutzer an den Betriebskosten der Parkhäuser zu beteiligen, was für einigen Diskussionsstoff gesorgt hatte. Doch die technische Umsetzung ließ bisher auf sich warten. „Wir haben uns damals die Entscheidung nicht leicht gemacht“, so der Bürgermeister bei der gestrigen Sitzung.

Vom Tisch sind jetzt zwar die Schranken, aber nicht die geplante Parkgebühr. „Für die Schranken haben wir lediglich Angebote erhalten, die exorbitante Kosten verursacht hätten. Wir heben die Ausschreibung auf.“ Stattdessen werde man jetzt Parkschein-Automaten aufstellen. „Wir wollen natürlich, dass das dann auch überwacht wird.“ Dazu beschloss der Stadtrat gestern, künftig auch den ruhenden Verkehr vom Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum (KDZ) Oberland überwachen zu lassen (Bericht folgt).

Die Parkgebühren in den Parkhäusern und am Parkplatz an der Rampe werden voraussichtlich ab 1. März 2019 fällig.

 

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2 Gedanken zu „Keine Schranke für die Parkhäuser

  1. Die Stadt ist so gut wie pleite und kann nicht mit Geld umgehen, für Parkautomaten ist dann doch genügend Geld vorhanden – vielleicht bekommt die Stadt die Automaten geschenkt!? Die Politik findet doch immer wieder neue Einnahmequellen und der Bürger muss zahlen. In anderen Städten und Gemeinden können die Anwohner trotz Parkgebühren kostenfrei parken; ein Anwohnerausweis machts möglich. Auf diese Idee sind Bürgermeister und Mitglieder des Stadtrates nicht gekommen! – die wohnen offensichtlich nicht in der Altstadt!!! Das Nachtleben in Wasserburg ist tot, bald ist die Altstadt Menschenleer und tot.
    Glückwunsch!

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    1. So wie ichs verstanden habe, ist die Altstadt / das Nachtleben nicht zuletzt wegen sich über Lärmbelästigung beschwerender Anwohner tot und nicht, weil Anwohner für ihren Stellplatz bezahlen müssen…

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