Keine Papiere, keine Einreise

Rosenheimer Bundespolizei verzeichnet trotz Corona-Krise illegale Einreiseversuche

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Angesichts der Grenzkontrollen zur Unterbrechung der Corona-Infektionskette stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch Personen gibt, die versuchen, illegal über die Grenze zu kommen. Tatsächlich stellt die Rosenheimer Bundespolizei trotz Einreisebeschränkungen und Kontrollen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahren zwischen Chiemsee und Zugspitze weiterhin einzelne illegale Einreiseversuche fest – 14 binnen einer Woche.

Die Einreise- oder Aufenthaltserlaubnis fehlte unter anderem auch vier Moldauern. Auf der A93 bei Kiefersfelden (Foto) stoppten die Bundespolizisten einen Pkw mit portugiesischer Zulassung. Die Insassen wiesen sich bei der Kontrolle mit ihren moldauischen Reisepässen aus. In allen vier Fällen war jedoch die 90-tägige visafreie Aufenthaltsdauer im Gebiet der Schengen-Staaten weit überschritten. Visa oder andere Aufenthaltstitel konnten die moldauischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 28 und 44 Jahren nicht vorlegen. Daher wurde ihnen die Einreise nach Deutschland verweigert. Auch für sie ging es mit einer Strafanzeige im Gepäck direkt zurück nach Österreich.

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