Keine „Nacht der blauen Wunder“ mehr

Wasserburg gestrichen - „Sinnflut" bleibt in Rosenheim und Dorfen

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Verlängerte Sperrzeiten in der Altstadt, die Zukunft des Weinfestes ist unsicher und jetzt ist auch noch die „Nacht der Blauen Wunder“ gestrichen – der Aderlass im Wasserburger Nachtleben nimmt immer mehr Fahrt auf. Die „Sinnflut“ Kultur-GmbH gab gestern auf Anfrage der Wasserburger Stimme bekannt, dass sie künftig ihre Konzertnacht in den Altstadt-Lokalen nicht mehr veranstalten wird. 

„Die Hauptgründe für das Aus sind mangelnde Teilnahme von Gaststätten und ein Rückgang der Besucherzahlen. Die genauen Gründe für diesen Rückgang können wir nicht einschätzen“, so Felix Kraus von „Sinnflut“. Der Einfluss von Konkurrenzveranstaltungen sei aber nicht auszuschließen.

Kraus: „Am Konzept liegt es unserer Ansicht nach nicht, da in der vergleichbaren ,Nacht der blauen Wunder‘ in Bad Tölz das Konzept besser denn je angenommen wird, obwohl die Konzertnacht dort bereits im 16. Jahr in Folge stattfinden wird.“

Wer die Konzert-Nacht dennoch genießen will, kann dies am 20. Oktober in Rosenheim und am 10. November in Dorfen tun.

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8 Gedanken zu „Keine „Nacht der blauen Wunder“ mehr

  1. Langsam aber sicher stirbt Wasserburg aus……

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    1. FranzFerdinand

      Oh mei,
      Perfekte Geschichte einer Stadt die nichts mehr für die junge Generation macht!

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      1. … @ FranzFerdinand,,, Die junge Generation hat ganz offensichtlich an dieser Veranstaltung kein ( oder zu wenig) Interesse gehabt.
        Haben Sie Vorschläge, was man machen könnte? Das wäre auf jeden Fall besser als meckern.

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  2. Wen wundert das bei dieser jugendfeindlichen Politik? Aber klar, das hat alles nichts mit der Sperrstunde zu tun.

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    1. Ich bin bestimmt kein Verfechter der Sperrstunde, aber diese Nacht der blauen Wunder war doch immer am Wochenende. Und da können die Wirte auch mit Sperrstunde bis drei offen haben. Die Konzerte bei der Nacht der blauen Wunder waren deutlich früher aus und die meisten teilnehmenden Wirte haben auch vor Einführung der Sperrstunde spätestens um drei geschlossen. Also alles kann man nun wirklich auch nicht nur auf die Sperrstunde schieben.
      Und wer sich jetzt noch die Mühe macht, den ganzen Artikel zu lesen und nicht nur die Überschrift (ja, das ist viel verlangt), der erfährt auch, woran es laut Veranstalter lag: zurückgehende Zuschauerzahlen und weniger teilnehmende Wirte. Kurzum: das Konzept mag anderswo langfristig funktionieren, das heißt noch lange nicht, dass es überall funktionieren muss. Und in Wasserburg hat es halt nur vorübergehend funktioniert.
      Ich persönlich werde die Nacht der blauen Wunder nicht vermissen. Wenn ich ein Konzert sehen will, gehe ich da hin und schaue mir die Band komplett den ganzen Abend lang an. Da will ich weder hektisch zwischen mehreren Lokalen hin und her hoppen, noch für Konzerte in anderen Lokalen mitzahlen, die ich gar nicht anschauen mag. Überraschenderweise bin ich mit dieser Herangehensweise wohl gar nicht so alleine.

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  3. Stadt der Rentner.

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  4. wem in Wasserburg zu wenig los ist, der soll doch mal nach Ebersberg schauen, da steppt der Bär (lach)

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  5. Neuwasserburger

    Wenn das so weiter geht, wird Wasserburg sein blaues Wunder erleben. Dann verbannen wir die Märkte aus der Altstadt – oder zumindest aus der Hofstatt (da könnten ja Kinder zwischen den Ständer verschwinden). Der Flohmarkt und das Weinfest stören sowieso die Nachtruhe und das Inndammfest müssten doch die Naturschützer (Lärm und Störung des Lebensraumes vieler Tiere) ablehnen. Wasserburg leuchtet schaffen wir dann auch noch ab, weil sich sonst die Zugvögel verirren. Gute Nacht Wasserburg

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