Keine Geburtshilfe mehr in Bad Aibling!

Aus und vorbei: Offizielle Erklärung der RoMed-Klinik am heutigen Nachmittag

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Aus und vorbei: Es wird künftig keine Geburtshilfe mehr in Bad Aibling am RoMed-Klinikum geben! Das teilt das Krankenhaus am heutigen Montagnachmittag in einer offiziellen Presseerklärung mit. Die Geschäftsführung der RoMed Kliniken hatte dem Aufsichtsrat in der jüngsten Sitzung vorgeschlagen, die belegärztliche Geburtshilfe an der RoMed Klinik Bad Aibling endgültig zu schließen.

Zunächst trugen Peter Lenz, Geschäftsführer der RoMed Kliniken und Dr. Guido Pfeiffer, Ärztlicher Direktor der RoMed Klinik Bad Aibling, in der Sitzung einen aktuellen Sachstandsbericht vor. Darin betonten sie, dass die RoMed Klinik Bad Aibling für die wohnortnahe Versorgung ein sehr kompetenter und wichtiger Partner für die Bevölkerung sei. Die Klinik hätte sich gut entwickelt – auch im gesamten RoMed-Verbund – und würde strukturell wie baulich weiterentwickelt.

Zum Verständnis für die Problematik in der Geburtshilfe wurde das Belegarztsystem detailliert erläutert. Damit es funktioniert, müssten drei Voraussetzungen als tragende Säulen bei der Geburtshilfe sichergestellt sein: Ein geburtshilflicher, ärztlicher Bereitschaftsdienst an 365 Tagen im Jahr, Hebammen, die rund um die Uhr Dienste abdecken und Kinderärzte mit neonatologischer Zusatzqualifikation, die in Form eines Rufbereitschaftsdienstes 24 Stunden täglich zur Verfügung stehen. Doch alle drei Säulen seien ins Wanken gekommen.

Aus Altersgründen hatte sich die Anzahl der Belegärzte in der Geburtshilfe verringert, Nachwuchskräfte ließen sich nicht finden. Hebammen wurden aus verschiedensten Gründen (Familie, Wegzug) immer weniger.

Für die Kinderärzte gilt das Gleiche wie für die Gynäkologen – altersbedingter Schwund und mangelnder Nachwuchs. Diese Veränderungen folgen einem grundsätzlichen gesellschaftlichen Wandel: Die Bereitschaft von hochqualifiziertem Fachpersonal, rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen, habe extrem abgenommen!

Somit gibt es bei allen drei Versorgungsäulen derzeit nicht lösbare Engpässe, die jedoch für eine qualitativ hochwertige Geburtshilfe absolut notwendig sind. „Wir können keine bundesweiten Probleme vor Ort lösen“, resümierte Dr. Guido Pfeiffer, Ärztlicher Direktor der RoMed Klinik Bad Aibling.

Eine funktionierende Versorgung für den geburtshilflichen ärztlichen Bereich wäre insofern nur durch eine Hauptfachabteilung möglich. Dafür werden mindestens sechs bis neun Ärzte benötigt, davon mindestens vier qualifizierte Fachärzte.

Das RoMed Klinikum Rosenheim verfügt in der Geburtshilfe über insgesamt 23 Ärzte und die Klinik Wasserburg über acht Ärzte. Neu geschaffene Stellen in Rosenheim können derzeit aus Bewerbermangel nur schwer besetzt werden.

Selbst wenn sich Ärzte für Bad Aibling finden würden, bestünde der Hebammenmangel weiter und die kinderärztliche Versorgung wäre offen. „Ein äußerst bedauerlicher und letztlich notwendiger Schritt. Nach eingehender Analyse lassen sich die offenen Problemfelder für eine qualitativ hochwertige Geburtshilfe in Bad Aibling leider nicht lösen“, bedauert Peter Lenz, Geschäftsführer der RoMed Kliniken.

Aus diesen Gründen hält es die Geschäftsführung für sachgerecht, das Thema Geburtshilfe in Bad Aibling zu beenden, um die Energien zum einen in die Stabilisierung und Zusammenarbeit der beiden bestehenden geburtshilflichen Standorte in Rosenheim und Wasserburg zu stecken und zum anderen, um in die Weiterentwicklung und den Ausbau des Standortes in Bad Aibling zu fördern.

So gibt es Zusagen vom Kreistag und dem Gesundheitsministerium für einen Ersatzneubau mit drei OP-Sälen sowie einer Zentralsterilisation und die Verlegung der Intensivstation direkt neben OP und Aufwachraum. „Wir investieren enorm in den Standort Bad Aibling“, bekräftigte Landrat Wolfgang Berthaler am Rande der Sitzung.

Die Leistungszahlen der letzten fünf Jahre würden die hohe Akzeptanz des Standorts bei der Bevölkerung und bei den niedergelassenen Ärzten belegen. Den Standort Bad Aibling zeichne eine gut gelungene Kombination von Grund- und Regelversorgung mit einem darüber hinausgehenden spezialisierten Leistungsangebot aus.

Hierzu gehöre die Spezialisierung in der Adipositas-Chirurgie genauso wie die Schaffung eines Hernienzentrums. Bad Aibling ist der Standort, an dem im RoMed Verbund die meisten Leistenbrüche („Hernien“) operiert werden. Genauso habe man frühzeitig innerhalb der Unfallchirurgie das Thema Alterstraumatologie erkannt und weiter ausgebaut.

Außergewöhnlich für einen Standort mit 140 Betten sei die Vorhaltung einer HNO-Hauptfachabteilung, an der auch Tumor-HNO-Chirurgie und Innenohr-Implantologie betrieben werden. Das seien alles gute Voraussetzungen, die auch weiterhin eine hohe Akzeptanz für die Klinik Bad Aibling schaffen und Weiterentwicklungen ermöglichen.

Hintergrundinformationen:

Für die Geburtshilfe werden hohe Qualitätsstandards gefordert, da bei Komplikationen meistens zwei Patienten (Mutter und Kind) gefährdet sind. Zu den Qualitätsstandards gehören gut ausgebildete Hebammen und Ärzte sowie eine im Notfall schnell zur Verfügung stehende kinderärztlich-neonatologische Versorgung.

Haftpflichtproblematik:

Kindliche Geburtsschäden führen mittlerweile zu sehr hohen Regressbeträgen. Laut Angaben der deutschen Ärzteversicherung hat sich der durchschnittliche Regress bei schwerwiegenden Geburtsschäden von 65.500 € in 1998 auf 3.279.000 € in 2008 erhöht. In der Folge sind die Haftpflichtprämien für geburtshilflich tätige Gynäkologen auf derzeit im Schnitt 60.000 € angestiegen. Eine durchschnittliche Geburt ist mit ca. 250 € vergütet, d.h. ein Geburtshelfer muss 240 Geburten begleiten, um seine Haftpflichtkosten egalisieren zu können.
Die Entwicklung der horrenden Haftpflichtsummen hat die Klinik in Bad Aibling veranlasst, bereits 2015 mit Schreiben an Staatsministerin Huml und Bundesminister Gröhe auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Bezöglich der Hebammen führte das tatsächlich zu Reaktionen, bezüglich der Belegärzte wurde auf die ärztliche Selbstverwaltung verwiesen, die sich bisher der Problematik nicht entsprechend angenommen hat.
Für die Hebammen wurde 2015 die Haftpflichtproblematik (durchschnittliche Haftpflichtprämie 7.700 €) zum einen durch eine bessere Vergütung in Form eines Sicherstellungszuschlages und zum anderen durch einen gesetzlichen Schutz vor Ersatzansprüchen im Versicherungsfall geregelt

Entwicklung des Belegarztsystems in Deutschland:

Es gibt derzeit bundesweit nur noch zwei Versicherungen, die belegärztlich tätige Gynäkologen versichern. Die über den Berufsverband der deutschen Gynäkologen versicherten Belegärzte nahmen von 389 Ärzten in 2009 auf 90 Ärzte in 2014 ab.
Die Anzahl der belegärztlich tätigen Gynäkologen nahm von 1.500 Ärzten in 2005 auf 305 Ärzte in 2015 ab.

Die Klinik zur Hebammenproblematik:

Die Bundespolitik habe über einen Sicherstellungszuschlag bei den geburtshilflich tätigen Hebammen die Haftpflichtproblematik entschärft. Wenn eine Hebamme mindestens vier Geburten pro Jahr begleite, könne sie ihre Versicherungsprämie im Durchschnitt um 2/3 senken.
‚In Bayern besteht die Besonderheit, dass Hebammen sowohl freiberuflich als Beleghebamme, als auch festangestellt in einer Klinik arbeiten können. Die Freiberuflichkeit ermöglicht den Hebammen neben der Tätigkeit in der Klinik in einer Praxistätigkeit Geburtsvorbereitungskurse und Begleitung von Wöchnerinnen aus zu üben.

Der zeitaufwändige Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaften in der Klinik können zu einem Konflikt zur freiberuflichen Praxistätigkeit führen. Auch in Bezug auf Work-Life-Balance entscheiden sich mehr und mehr Hebammen, insbesondere wenn sie kleine Kinder zu versorgen haben, gegen die Kliniktätigkeit.‘

 

 

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28 Gedanken zu „Keine Geburtshilfe mehr in Bad Aibling!

  1. Danke Kapitalismus!

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    1. Immer mehr Geburtsabteilungen in Bayern schließen. Eine Riesen-Sauerei, warum lässt man sich das einfach so gefallen?
      Lieber noch ein paar unnütze, aber lukrative Operationen mehr …*grrrrrrrrrrrrrrrr …!

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  2. Da geht es nur ums geld was mit den Frauen oder Kindern ist ist denen doch egal ich finde da sollte schon was gemacht werden als nächstes ist sicherlich wasserburg von der romed von so einer schliessung betroffen

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    1. Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen, dass unsere lieben Politiker auch eines haben !!!!!!!!

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    2. Wir gehen mit ganz großen Schritten in das Mittelalter zurück!

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  3. Man mag es kaum glauben, was für menschenverachtende Entscheidungen zum Nachteil von Frauen und Kindern getroffen werden. Beschämend!

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  4. Mein Dank geht an DIE Frauen, die weitermachen und ein hohes Risiko auf sich nehmen, ihren JOB zu machen der UNERSÄTZLICH ist!

    Wenn das nicht erkannt wird, dann geht’s bergab mit Bayern und Deutschland!

    Meine Kinder wurden hervorragend begleitet bei ihrer Geburt von den Hebammen in KKH Wsb.! Mercie

    Christian L. hat recht, Sch… Kapitalismus.
    Mein Dank geht hier an die BWLer in den Krankenhäusern, die so etwas berechnen, ob sich eine Geburt rentiert!
    Des is de eigentliche Sauerei!!!

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  5. Das passiert, wenn man Parteien wählt, die propagieren: Der freie Markt regelt das schon.

    Trotzdem werden viele, die sich jetzt darüber aufregen, ihr Kreuz bei denen machen, die das noch weiter voran treiben.

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  6. Leute, ihr verdreht hier was …
    Kapitalismus wäre, wenn ein „Unternehmen“ – hier Krankenhaus – die Kosten mit bspw. Faktor 3 von der Mutter „verlangen“ würde (die sie dann von der Krankenkasse zurück fordern würde).

    Hier ist es aber so, dass die staatlichen Einrichtungen (=Krankenkassen) den Unternehmen sagen, wie viel sie zahlen wollen und die Unternehmen folgerichtig sagen, das lohnt sich nicht.

    Auf die Marktwirtschaft zu schimpfen ist hier falsch, denn hier funktioniert die Marktwirtschaft nicht. Hier wird ein Preis diktiert. Das ist das Gegenteil von Marktwirtschaft.

    Wenn ich dem Autohändler erzähle, Mutti sagt, du musst den Q7 für 500 Euro verkaufen, dann zeigt er mir auch einen Vogel.

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    1. Eine schwangere Frau zu Begleiten bei der Geburt LOHNT SICH IMMER lieber Rolfi! … da wird schon wieder marktwirtschaftlich gedacht …. es geht aber Menschen

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      1. Korrektur: … es geht aber um Menschen (der Mensch) 😉

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        1. Du denkst also wenn Krankenhäuser rein marktwirtschaftlich finanziert werden würden, wäre die Versorgung eine bessere? Junge, Junge ich glaube wen dem so wäre würde es Kliniken außerhalb von Metropolen überhaupt nicht mehr geben!

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          1. Wo bleibt hier die dauergrinsende Staatsministerin Melani Huml ?
            Bezahlt sie auch soviel Versicherung wie eine Hebamme ?
            Kinder haben noch keine Wählerstimme, aber die Eltern !
            Ob die Politiker das kurz vor der Wahl begreifen ?

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          2. So? Hab ich das geschrieben?

            Bildungseinrichtungen sind auch staatlich diktiert. Vielleicht sollte der ein oder andere hier mal beherzt zugreifen.

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      2. Gut möglich, nur bin ich nicht der richtige Ansprechpartner für dein Problem. Ich habe auch nicht gesagt, was „sinnvoll“ wäre und was nicht. Ich habe nur analysiert wie es eben ist.
        Ich hab mich lediglich über die Leute gewundert, die hier mit der Antikapitalismusschelte gegen eine Einrichtung wettern, deren Kosten auf alle Steuerzahler umverteilt wird und das Gegenteil einer Marktwirtschaft abbildet.

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  7. Also entschuldigt mal, ich verstehe das Geschrei hier nicht.

    Ihr wundert euch darüber, dass es immer weniger Hebammen gibt, die den Job machen. Also ich nicht.

    Schlechte Bezahlung, überlastet, hohes bürokratisches Aufkommen, wenn etwas schief läuft, ist immer die Hebamme schuld, extrem teure Haftpflichtversicherung, die aus eigener Tasche bezahlt werden muss.

    Also ich kann die Hebammen sehr wohl verstehen.

    Wie wär es, wenn die Eltern den Service, den sie erhalten, selber bezahlen und nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, weil wenn ich mich richtig entsinne, ist eine Schwangerschaft keine Krankheit. Wäre doch mal zu überlegen.

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    1. Sorry, aber das kann nur ein Mann schreiben!

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      1. Richtig Elena, dass kann nur ein Mann schreiben. Ich habe immer das Gefühl, dass man rückwärts geht, was den Frauen angeht. Ran an den Herd und Klappe halten.

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      2. Das hat nichts mit Mann zu tun, sondern mit Marktwirtschaft und in`s gemachte Nest setzen.
        Oder ist bei Ihnen Elena eine Schwangerschaft eine Krankheit?
        In anderen Ländern müssen die Frauen sich schon selber darum kümmern und es auch bezahlen. Und sie haben auch diese typische deutsche einstellung das Service nichts kostet. Eine Hebamme ist aber ein Service der angemessen Bezahlt gehört und das liegt dann an den Krankenhäuser die genau das nicht machen in dem sie die Hebammen nicht einstellen sonder frei Beruflich arbeiten lassen damit alle Finanzellen Belastungen von den Krankenhäusern weg ist. Diese Häuser denken alle nur Marktwirtschaftlich. Oder sind sie bereit für den Service und die Leistungen zu bezahlen und zwar angemessen?
        Und hier auf die feministen Spur zu gehen ist armselig weil ihnen nichts besseres einfällt.
        Und an Guckmal gewendet hier steht nirgend etwas von „Ran an den Herd und Klappe halten“ das ist das gleiche wie bei Elena sehr schwach.

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        1. Erzählen Sie das mal z.B. alleinstehenden Frauen.

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          1. Meine Mutter war eine allein stehende Frau und das meiste aus der eigenen Tasche zahlen müssen.
            Und Sie hat es geschaft.

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          2. Da haben wir es! Da haben wir schon so ein Mann!!!!!!! Na Roland, es sind ja nicht nur die Hebammen oder wird nur von diesen und deren Leistungen geredet, weil es doch um Frauen geht. So hört es sich an! In der Medizin ist doch fast alles eine Service-Leistung. Oder hat“ Mann Roland“ noch nie eine Krankengymnastik gehabt oder sonst eine Leistung in dieser Richtung? Oder darf Mann nutzen und Frau nicht! Früher gab es die anderen Leistungen auch nicht.

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          3. Guckmal ihre Argumente sind immer noch nicht besser, wir haben da wieder den begrief „Kranken“-gymnastik.
            Merken sie was. Ihre Argumente hinken schon böse.
            Und wenn Sie richtig gelessen hätten geht es eigentlich darum das die Hebammen bescheiden bezahlt werden.
            Zudem sind ihre bemerkungen sexistisch.
            Und ich stelle noch mal die Frage ist eine Schwangerschaft eine Krankheit?

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          4. Es könnte sich zumindest um einen Unfall handeln.
            Herbeigeführt von einem Mann. Die Frau müsste also Schadensersatz vom Mann fordern, wenn sie einen finanziellen Schaden durch die Betreuung bei der Geburt hat.

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          5. @Roland, wenn Sie schon von Sexismus schreiben, dann sollten Sie sich an die eigene Nase fassen. Denn SIE schreiben von Müttern, die bezahlen müssten. Noch sind auch Männer an einer Schwangerschaft beteiligt.

            Übrigens: Ihre Kommentare sind nicht einfach zu lesen. Vielleicht sollten Sie sie vor dem Abschicken noch mal überprüfen (lassen).

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          6. @Elena dann drehen sie es halt um auf die Eltern.
            Elena Schwangerschaft ist immer noch keine Krankheit und das System heist KRANKENkasse und nicht Schnwangerschaftskasse. Oder hat die Krankenkasse auch bei dem vorherigen Vergnügen unterstützung geleistet? Die Pille wird auch von Krankenkasse bezahlt, Kondome aber nicht die bei weiten mehr als nur vor einer Schwangerschaft schützen.
            Und es ändert noch immer nichts daran das die Hebammen schlecht bezahlt werden! Und wer soll für diese Kosten aufkommen? Die allgemein heit? Warum?
            Übrigens ihre flachen angriefe können sie sich sparen wenn ihnen die Argumente ausgehen. Jetzt bin ich mal boshaft, ich gehe davon aus das sie zu den Frauen gehören die über die Krankenkasse ihres Ehemanns versichert ist. Heist er zahlt weniger und sie sind auf Kosten anderer versichert. Man kann so was auch als schnorer bezeichnen. Und ich will damit sagen dass ich für eine Bürgerversicherung bin in der jeder einzahlen muss. Und das ihnen das nicht passen wird ist mir schon klar, also sparen sie sich die mühe darüber zu argumentieren, es wird eh nur wieder flach.

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          7. @Roland, bis auf die Tatsache, daß Hebammen miserabelst bezahlt werden, ist Ihr neuerlicher Kommentar in jeder Hinsicht grob fehlerhaft. Incl. der plumpen Spekulation, daß ich bei einem Mann mitversichert bin.
            Sie sollten über Dinge korrekt schreiben (in jeder Hinsicht), Fakten widergeben und nicht einfach drauflos vermuten.
            Weiteres zu diesem Thema von Ihnen werde ich weder lesen noch beantworten. Ich stecke meine Energie ungern in etwas, was schlicht sinnlos ist.

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          8. Die Krankenkassen brauchen Mitglieder, die einzahlen. Auch dann, wenn es eine Bürgerversicherung gibt.
            Kinder werden irgendwann mal einzahlen. Vielleicht genau dann, wenn Sie als Rentner nur noch 120 Euro im Monat für die Krankenkasse abdrücken und Ihre Medikamente und Operationen in etwa 10 mal so viel kosten.
            Sehen Sie es also lieber als „Investition“, was man jetzt bei Kranken mit Diabetes Typ II, Alkoholikern auf Entziehungskur oder Raucher mit Lungenkrebs (die hatten auch alle erst Spaß mit Zucker, Alkohol und Zigaretten und brauchen dann die Solidargemeinschaft) nicht behaupten kann.

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