Keine Familien-Zusammenführung

Der Verwandtschaft aus Marokko fehlten die notwendigen Papiere

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen zwei marokkanische Staatsangehörige aufgenommen. Sie werden beschuldigt, drei Landsleute im Landkreis illegal über die Grenze gebracht zu haben. Nachts hatten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle auf der A93 einen Pkw mit deutschen Kennzeichen gestoppt. Sowohl der Fahrer, als auch der Beifahrer stammen ursprünglich aus Marokko. Beide konnten eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vorlegen. Ihre drei Mitfahrer verfügten aber leider über keinerlei Dokumente, die für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland erforderlich gewesen wären.

Laut eigenen Angaben sind sie ebenfalls marokkanische Staatsangehörige und stehen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu den mutmaßlichen Schleusern. Diese räumten ein, die 21, 25 und 28 Jahre alten Männer in Mailand abgeholt zu haben.

Der 48-Jährige und sein 38-jähriger Neffe, die Beide einen festen Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, wurden wegen Einschleusens von Ausländern angezeigt. Sie werden sich voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen.

Ihrer Verwandtschaft wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Einreise verweigert. Sie mussten das Land noch am selben Tag verlassen.

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