Keine Ampel in der Megglestraße

Bauausschuss kann bei gestriger Sitzung Antrag von CSU und Wasserburger Block nicht zustimmen

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Mit einem Antrag der CSU/Wasserburger Block hatte sich der Bauausschuss der Stadt Wasserburg bei seiner gestrigen Sitzung zu befassen. Der drehte sich um die Errichtung einer benutzerorientierten Ampel für Schüler im Verlauf der Megglestraße in Reitmehring. Letztere ist nicht nur wegen des starken Lkw-Verkehrs bisweilen schwer zu überqueren und recht unübersichtlich. Allerdings: Die Errichtung einer Ampel ist nicht so leicht zu bewerkstelligen, wie die Stadträte feststellen mussten.

„Uns liegen die Stellungnahmen des Landratsamtes und der Polizei vor. Beide sprechen sich gegen eine Ampel aus”, so Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann. In der  Megglestraße gebe es keine besonders gefährlichen Kreuzungen und auch keinen Unfallschwerpunkt. „Aus rechtlicher Sicht sind uns da also die Hände gebunden.”

Dem Antrag der CSU/Wasserburger Block konnte also nicht stattgegeben werden. Dennoch wollte sich die Fraktion damit nicht zufrieden geben. Ein Ortstermin mit allen beteiligten Institutionen und mit der Polizei soll jetzt klären, wie sich die Situation vor allem für die Schulkinder verbessern lässt. Im Rahmen des Ortstermins soll auch das Anbringen eines Spiegels an der Einfahrt zur Schmiedwiese geprüft werden.

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3 Kommentare zu “Keine Ampel in der Megglestraße

  1. Es wäre einfach den Schulweg sicherer zu machen.Einfach den Gehweg von West nach Ost verlegen. Während der Kanalbauarbeiten letztes Jahr wäre das locker mitgegangen.Aber genau diese CSU und Block haben dies immer mit alternativ Vorschlägen die nicht realisierbar sind blockiert.Die Schulkinder aus der Schmidwiese müssen 2x über die Megglestraße.Und das die Stadt kein Interesse hat, zeigt die Haushaltsstelle im Haushaltsplan 2020. Null € Es muß immer erst was schreckliches passieren bis die Polizei von einer Gefahrenstelle spricht.

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  2. Solange die Kommunen in Deutschland nicht mehr eigene Rechte zur Regulierung des Straßenverkehrs erhalten, wird sich an solchen Gefahrenstellen leider nichts ändern. Hier sind den beteiligten Behörden aktuell durch die Gesetzgebung einfach die Hände gebunden!

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  3. hier ist der ‘ schwarze Peter’ keiner der Stadtratsfraktionen zu zuschiebeben. Die Idee mit dem Fussweg auf der anderen Seite ist echt nicht neu. War auch immer wieder in der Bürgerversammlung angesprochen und ging auch durch die Presse. Aufmerksamen Mitmenschen ist das sicher nicht entgangen. Die Lösung lehnt die Firma meggle ab. Mit der Begründung der Radius zum rechts und links abbiegen sei dann für die großen Sattelzugmaschienen zu gering. Es wäre dann ein auffahren auf den verschenkten Gehweg nicht zu vermeiden.
    Bitte erst informieren und dann reden/schreiben…..

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