Kein Training ohne fundierte Diagnostik

Im Corox-Athletikzentrum geht das Team um Hans Friedl den Bewegungen der Patienten auf den Grund

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PR – Unter Laborbedingungen im Corox-Athletikzentrum mit Laufbahn, Sprung- und Schnelligkeitsmessungen, Beweglichkeitstests und Maximalkraftmessungen geht das Team um Hans Friedl in Edling den Bewegungen der Patienten auf den Grund. Die Testungen werden bei Corox nicht nur ausgeführt, sondern zeitgleich mit dem Sportwissenschaftler analysiert und mit dem Physiotherapeuten werden dann weitere Maßnahmen eingeleitet.

Wann ist der richtige Zeitpunkt nach einer längeren Pause oder nach einer Verletzung, wieder ins Training oder in den Wettkampf einzusteigen? Corox bietet die Testung der Verwaltungsberufsgenossenschaft, aber auch den eigens konzipierten Return to Competition-Test, der Sicherheit gibt, wieder in den Sport einsteigen zu können.

Corox hat mit seinen vielen Innovationen die Möglichkeit sehr ins Detail zu gehen. Schon gleich nach einer Operation beginnt der Weg wieder zur Normalität.

Man kennt die Ausgangslage nach Operationen, bei der man zum Beispiel die ersten Wochen den Fuß nicht mehr belasten darf, maximal 20% heißt es dann vom Arzt und somit ist das Gehen nur noch mit Krücken möglich. Und schon in dieser Phase möchte COROX by Hans Friedl gezielt an die Normalbelastung vorbereiten. Das Gehen direkt nach einer OP ist durch das Schwerkraft-Laufband möglich.

 

Das AlterG Laufband:

Das rehabilitative oder vorbereitende präoperative Konditionstraining im AlterG-Laufband zielt auf Schmerzfreiheit und Sturzsicherheit während eines körperentlasteten Gehens und Laufens und beinhaltet Übungen mit geschlossener kinetischer Muskelkette. Die individuelle Körpergewichtsentlastung von bis zu 80% erlaubt längere, funktionellere und intensivere Trainingseinheiten.

Während der Rehabilitation aber vor allem zum Ende hin, müssen natürlich die verletzten Strukturen getestet werden, ob sie Belastungen in verschiedensten Formen standhalten können.

Zum Diagnostikrepertoire von Corox by Hans Friedl gehören unter anderem Beweglichkeitstests. Mit den verschiedenen Testungen analysieren die
Sportwissenschaftler die Bewegungsmuster. Inhalte sind Gleichgewicht, Beweglichkeit und körperliche Stabilität. Die Sporttherapeuten finden versteckte Defizite und
decken somit Kompensationsmuster auf und können anhand der ermittelten Daten einen spezifischen Trainingsplan erstellen. Nicht nur das Training, sondern
auch die Physiotherapie verschmelzen hierbei Hand in Hand, um die bestmögliche Genesung zu gewähren. Somit kann man das Potential perfekt ausschöpfen und das Verletzungsrisiko minimieren.

Neben der Beweglichkeit wird auch die kognitive Fertigkeit getestet. Die Verbindung vom Gehirn bis zur verletzten Struktur muss voll und ganz hergestellt sein.

Diese Verbindung lässt sich über moderne und flexibel einsetzbare Sensoren testen, die in einer vorher festgelegten Dauer nacheinander in verschiedenen Farben aufleuchten. Jede Farbe signalisiert dabei eine andere Aufgabe, die schnellstmöglich ausgeführt werden soll.

Ein weiters Tool, Schnelligkeit mit kognitiven Prozessen zu kombinieren ist der Skillcourt. Die Übungen und Tests sind in verschiedenen Modi im Spieldesign konzipiert. Manchmal absolviert man während des Trainings kognitive Aufgaben, manchmal konzentriert man sich einfach nur aufs Laufen. Das Training findet multidimensional statt, sodass man von einseitigen Bewegungen wegkommt. Dass man komplex
arbeitet und mehrere Dinge gleichzeitig absolviert, ist sehr wichtig, weil man sich auch bei den verschiedenen Sportarten meist auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren muss. Momentan gibt es 40 Übungen und Tests in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die gezielt auf Wahrnehmung, Reaktion, Handlungsschnelligkeit und Richtungswechsel abzielen.

Spielend merkt man eine verbesserte Konzentration, eine gesteigerte Wahrnehmung, eine verbesserte ökonomische Bewegung, sowie verkürzte Reaktionszeiten und die Verbesserung der Handlungsschnelligkeit.

Ein wesentlicher und weitere Baustein eines intakten Systems, ist die Muskelkraft. Auch diese lässt sich bei Corox testen. Am Isokineten kann jedes Gelenk getestet werden und schwarz auf weiß Kraftwerte abgelesen und analysiert werden. Die aufgezeichneten Kraftverlaufskurven geben Aufschluss über Störungen der Gelenkmechanik und Gelenkfunktion.

Der letzte Teil der Testreihe bezieht sich auf die Schnelligkeit.

Auch hier verfügt Corox by Hans Friedl verschiedenes Equipment, um detailliert die Schnelligkeit zu messen.

Eines davon ist das Microgate Witty, ein kabelloses Lichtschrankensystem. Über ein Pad können einfache lineare Sprints, hin und zurück-Sprints sowie hin und zurück-Sprints mit Erholungsphasen gemessen werden. Es können bis zu drei Athleten gleichzeitig gemessen werden. Auch kann man die Dauer einer bestimmten Anzahl an Wiederholungen einer Übung messen. Die Start-, Stopp- und Zwischenzeiten werden auf einer Anzeigetafel elektronisch angezeigt.

Weiter hilft das OptoGait, ein optisches Messgerät, das die Kontaktzeit, Flugzeit und Sprunghöhe ermittelt. Durch das optische System wird die Unterbrechung zwischen Absprung und Landung erkannt. Dadurch können alle nötigen Parameter eindeutig gemessen werden. Es können Einzelsprünge wie Drop Jumps oder Countermovement Jumps, aber auch Mehrfachsprünge wie Tappings durchgeführt werden. Zusätzlich können zwei Kameras aufgestellt werden, um eine Beinachsenanalyse des Sprungs durchzuführen.

Der Return to Competion Test, der durch Corox by Hans Friedl konzipiert wurde, umfasst alle Testungen. Anhand einem positiven Ergebnisses kann der Sportler mit gutem Gewissen im Mannschaftstraining und in den Wettkampfbetrieb wieder einsteigen.

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