Kein Kathreinsmarkt

Stadt Wasserburg: Infektionsrisiko derzeit viel zu hoch - Noch offen, ob der verkaufsoffene Sonntag stattfinden kann

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Tausende Besucher strömen Jahr für Jahr zum Kathreinsmarkt Ende November nach Wasserburg. Dicht an dicht schieben sich die Besucher gewöhnlich durch die Straßen und Gassen der Altstadt. Das seien viel zu viele Menschen, um die nötigen Sicherheitsabstände einhalten zu können, meldet am heutigen Mittwochmorgen die Stadtverwaltung. Gerade, weil derzeit die Infektionszahlen rasant ansteigen, sei die Abhaltung einer Großveranstaltung generell nicht zu verantworten. Ob durch die Absage des Marktes auch der verkaufsoffene Sonntag am 22. November ersatzlos entfallen wird – das ist noch nicht abschließend geklärt.

Die Stadtverwaltung hat sich in Absprache mit den Gesundheitsbehörden entschieden, den Kathreinsmarkt am 22. November abzusagen. Der Markt ist somit bereits der fünfte, der in diesem Jahr in Wasserburg der Corona-Pandemie zum Opfer fällt.

Ob auch der verkaufsoffene Sonntag entfallen muss, ist noch nicht abschließend geklärt: Die Stadt prüft derzeit, ob eine rechtliche Grundlage für eine Sonntagsöffnung gegeben sein könnte und ob dies auch mit dem Gesundheitsschutz vereinbar wäre.

Der Schaden für den Wasserburger Einzelhandel solle in jedem Fall möglichst begrenzt werden. Der Stadtrat werde sich in der nächsten Sitzung deshalb ebenfalls mit der Thematik befassen.

 

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11 Kommentare zu “Kein Kathreinsmarkt

  1. Wie wäre es mal wenn die Geschäfte die Wochen vor Weihnachten bis 20:00 geöffnet haben oder wenn das finanziell nicht möglich ist die Samstage . Dann bräuchte es denn einen Sonntag nicht !.Weil der Markt hat die Menschen in die Stadt gelockt nicht die offenen Geschäfte .

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  2. Genau,bis 20.00 Uhr die Geschäfte offen lassen. Wer denkt an die Verkäufer, die haben vl auch noch ein Privatleben. 🙄

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    1. Hallo Petra, mir persönlich ist es echt egal wie lange die Geschäfte offen habe, 18.00 Uhr reicht mir völlig!
      Aber in anderen Städten in Bayern haben die Geschäfte auch täglich bis 20.00 Uhr offen, in anderen Bundesländer sogar bis 22.00 Uhr,
      Verstehe das Problem nicht ganz! Rosenheim will doch immer die Einkaufsstadt sein, dann muß Rosenheim auch dafür sorgen dass die Öffnungszeiten der Geschäfte angepasst werden!
      Auch Kellner und Bedienungen haben ein Privatleben, gehen Sie deswegen um 20.00 Uhr vom Restaurant, Bar oder Disko nach Hause damit diese Leute auch Feierabend machen können?
      Augen auf bei der Berufswahl!

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  3. @Tanja warum nicht alle Geschäfte morgens früher öffnen dann kann man vor der Arbeit noch einkaufen bisl früher aufstehen ist doch kein Problem? Oder etwa doch weil ich ja gemütlich einkaufen will und kurz vor Schluss noch aufregen will das nicht mehr alle Waren zu kaufen sind. Ihr wisst aber schon das erst nach Ladenschluss im lebensmittel Bereich der Laden geputzt wird oder in allen Bereichen dann erst die Kassenabrechnung da kommst an vielen Tagen dann erst eine Stunde nach Ladenschluss raus vorallem wenn du vorher noch Kunden hast die trotz des Hinweises wir schließen in Kürze noch gemütlich weiterschlendern. Ruf mal in einer Behörde 10 min vor Mittag oder Feierabend an, da geht keiner mehr ran.

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  4. Hoffentlich agiert Wasserburg intelligenter als Rosenheim, diesen Sonntag brauchts nicht.

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  5. @Aoidstaderin: Ist an dieser Stelle wieder die ewige Neiddebatte zurück? Bringt uns das inhaltlich weiter?

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  6. Man hört von unseren Zuständigen der Stadt nichts, hat Söder die Kommunen nicht aufgefordert, weitere Maßnahmen zu entscheiden. Siehe Rosenheim- Maskenpflicht in der Stadt??
    Beim Wahlkampf hört man alle schreien

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  7. Vernünftige und verantwortungsvolle Entscheidung der Wasserburger Stadtverwaltung.

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  8. Wahrscheinlich behält die Wasserburger Stadtverwaltung in dieser Situation eher einen kühlen Kopf, als mancher Panikmacher……
    Aber das wundert mich nicht,es gibt ja “Vorbilder”….

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  9. Es ist wie es ist! Verantwortungsvolle Kommunalpolitiker können garnicht anders entscheiden, als derlei Veranstaltungen bis auf weiteres abzusagen. Ein etwas mehr an individueller Konsequenz aus dem Lockdown hätte dazu führen können die aktuelle Situation zumindest zu entschärfen, bzw. so erst garnicht entstehen zu lassen. Stattdessen Vollgas bis auf den allerletzten Drücker mit all den unguten Konsequenzen. Siehe jetzt BGL.

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  10. Gott sei Dank san de Wasserburger gscheida ois de Rosenheimer. Den Geschäften bringt’s nämlich nichts, wenn’s dann an Lockdown gibt. Längere Öffnungszeiten kost mehr Geld. Do müsstn de Gschäfte scho vui Umsatz macha und des machans ned,weil desweng a ned mehr kaft werd.

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