Kein gutes Ende für Eiselfing

Volleyball-Bundesliga III: Schock im dritten Satz - Kati Krieger verletzt sich beim Sprung

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Die Enttäuschung war groß: Man hatte es gespürt, sie hatten sich so viel vorgenommen – und gaben doch die Begegnung nach einer 2:0-Satzführung noch aus der Hand. Zu Gast war bei den Eiselfinger Volleyball-Damen in der Bundesliga III das starke Team aus Planegg Krailing, aktuell im Spitzen-Trio der Liga. Eine heftige Verletzung von Mittelangreiferin Kati Krieger (rechts im Bild) brachte Eiselfing dann aber völlig aus dem Konzept.

Foto: Renate Drax

Dabei hatten die Eiselfinger Damen so einen starken Start, voll konzentriert und mit viel Power hatten sie das Spiel voll und ganz in der Hand gehabt …

Die Aufschläge jeder einzelnen Spielerin waren für die Annahme der Gegner äußerst schwer in den Griff zu kriegen. Im Gegenzug dazu hatten allerdings die Eiselfinger die Annahme unter Libera Kristina Aringer voll und ganz unter Kontrolle. Der Spielaufbau war perfekt und Zuspielerin Sandra Bachleitner verteilte die Bälle geschickt an ihre Angreifer Sarah Delker und Manu Schneider über die Außenposition und Nora Delker über Diagonal. Mit 25:16 Punkten holte sich die Heimmannschaft den ersten Satz.

Ohne große Höhen und Tiefen lief der zweite Satz ebenso wie am Schnürchen. Die Halle bebte. Die Zuschauer waren begeistert.

Die Kleeblätter spielten ihr perfektes Volleyball, von vorne bis hinten, Ball für Ball. Die Aufschlagserien von Mittelblockerinnen Katrin Krieger und Carina Hainzlschmid brachten die Gäste zur Verzweiflung. Auch dieser Satz kommt mit wieder 25:16 Punkten auf das Eiselfinger Konto. Die Stimmung war genial!

Im 3. Satz war Eiselfing nach wie vor am Ball, doch man merkte wie die Konseqenz langsam schwand und auch Planegg in der Annahme stabiler wurde. Dann passierte das Unglück beim Spielstand 16:20. Die Mittelblockerin Katrin Krieger verletzte sich beim Blocksprung am Fuß und musste sofort ausgewechselt werden. Schock und Unsicherheit breitete sich in der Mannschaft aus.

 

Nach längerer Pause setzte sich der dritte Satz fort und der Knoten auf Eiselfings Seite war nicht mehr zu lösen. Weder Annahme, noch das Spiel am Netz – nichts mehr funktionierte. Die Mannschaft war wie ausgewechselt. Diesen entscheidenden Satz mussten die Kleeblätter letztlich abgeben mit 21:25 Punkten.

Spielerwechsel war angesagt, um das Team wieder aus dem Tief zu holen. Trainer Heidlinger nutzte all seine Möglichkeiten, das Spiel wieder auf Zack zu bringen, doch leider erfolglos. Die Gegner wurden mit jedem Ball stärker, hatten einen stabilen Block, der es dem Angriff der Heimmannschaft sichtlich schwer machte zu punkten. Dieser Satz ging somit auch an die Mädls aus Planegg mit 18:25 Punkten.

„Nochmal alle Kräfte zusammenpacken und nochmal neu anfangen“, so die Worte der Mannschaft im Satzwechsel. Im alles entscheidenden 5. Satz, dem sogenannten Tiebreak, zog Planegg schon zu Beginn davon und machten die ersten fünf Punkte mit ihren Aufschlägen. Sie waren nicht mehr zu stoppen und der Wurm bei den Kleeblättern zu sehr eingefahren.

 

Mit diesem Ende hätte keiner gerechnet, dass Eiselfing auch diesen Satz mit nur 6:15 Punkten an die Gäste aus München abgeben wird. Die Enttäuschung war groß.

 

Trotzdem ein Dank an dieser Stelle von den Volleyball-Damen aus Eiselfing an all die treuen Fans und Zuschauer für die bombastische Unterstützung über das komplette Spiel!

Die nächste Woche wird das Team brauchen, um das Spiel zu verdauen und am Freitag ist schon Abfahrt nach Chemnitz, wo das Auswärtsspiel am kommenden Samstag stattfinden wird.

ma

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