Keime im Trinkwasser

Die nächste Gemeinde betroffen - Landratsamt: Abkochverfügung für Teile von Vogtareuth erlassen

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In Teilen von Vogtareuth sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, das Trinkwasser abzukochen. In Trinkwasserproben waren Enterokokken und coliforme Keime nachgewiesen worden. Ursache könnten eine kürzlich abgeschlossene Baumaßnahme oder die Starkregen-Ereignisse der vergangenen Wochen sein. Um das Leitungssystem zu reinigen, wird zudem Chlor zugefügt, meldet das Landratsamt. Zuletzt waren und sind zudem – wie berichtet – Ramerberg sowie die Region Bad Aibling und Jarezöd betroffen …

Nach Angaben des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth gilt die Abkochverfügung für den Hauptort Vogtareuth sowie für folgende Ortsteile und Straßen: Am Kapellenfeld, Kapellenweg, Kreuzstraße, Haid, Eglham, Gewerbegebiet, Winkl, Ried, Lueg und Weikering Hausnummer 9, 15 und 17.

Nicht betroffen sind – laut Behörde vom heutigen Montag – die Schön-Klink und das Reuther Feld, weil sie ihr Trinkwasser aus der gemeindlichen Wasserversorgung erhalten.

 

 

 

 

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5 Kommentare zu “Keime im Trinkwasser

  1. Ursache dürfte die Gülleflut sein. Kurz vor den Regenfällen wurde wieder Gülle ausgefahren wie verrückt. Aber das darf man natürlich offiziell nicht sagen.
    Nicht nur hier in Edling stinkt es schon seit Tagen…

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    1. Verbraucher aus Leidenschaft

      Um den leidenschaftlichen Landwirten vorweg zu kommen:
      – Der Verbraucher ist Schuld, weil er es immer billiger will. Würde er zur Kassierin sagen, er will für die Milch das doppelte zahlen, würde das 1:1 dem Landwirt übergeben, ohne Beteiligung von Einzelhandel, Molkerei usw.
      – Der Verbraucher ist genauso böse, weil er Spargel im März genießen will und Milchbauer = Spargelbauer = systemrelevant.
      – Nur, wenn Spargelbauer böse, weil Felder mit Einwegplastik abgedeckt, ist der Milchbauer eben Milchbauer und nicht Spargelbauer (aber weiterhin systemrelevant, weil ohne Käse im Kühlregal gehts halt nicht).
      – Der Verbraucher will immer mehr Rindfleisch, darum muss auch mehr Milch produziert werden, obwohl weniger Milch gebraucht wird und deshalb gibts mehr Odel (hä?).

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    2. Dem Knallfrosch würde ich raten wegzuziehen,irgendwohin wo keine Bauern sind .Und seinen eigenen Abfall kann er dann über undichte Abwasserleitungen den Kläranlagen zur Verbrennung liefern .Keime im Trinkwasser haben fast immer als Ursache kaputte Rohrleitungen. Vielleicht einfach einmal normal darüber nachdenken.Aber dies ist leider bei vielen abhanden gekommen.Vor 60 Jahren waren in Edling noch mehr als 15 Bauern von Januar bis Dezember unterwegs um den Mist und Odel ihrer Tiere auszubringen. Die Bevölkerung ist zu Fuß oder mit Rad unterwegs gewesen um ihre Einkäufe zu tätigen.Da hat sich niemand aufgeregt daß es stinkt. Heute produzieren 3 Supermärkte am Rand Verkehr von 7-20h und von Montag bis Samstag.Und die Parkplätze sind voll.Nur gut daß das Kloopaier nicht von viehhaltenden Bauern produziert wird.

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      1. Teile Ihrer Aussage mögen sicherlich zutreffen. Wenn man sich aber die – öffentlich einsehbaren – Nitratwert-Testergebnisse der regionalen Wasserversorger in den letzten Jahren ansieht, dann fallen die oft gar nicht so weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegenden Nitratwerte auf. Und die stammen nun einmal zu einem großen Teil aus der landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen. Und ja, mir ist bewusst, dass das Konsumverhalten vieler Verbraucher die Intensivlandwirtschaft weiter befeuert!

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    3. @ Knallfrosch,

      bei starkregen besteht wenn überhaupt die Gefahr dass was in einen naheliegenden Bach gespült wird. Dann wurden aber meist die Abstandsvorschriften nicht eibgehalten. Dafür sollte es hohe
      Strafen geben.

      Bis der Regen im Grundwasser ankommt braucht es mehr als 100 Tage. Also an der Verunreinigung kann nur der Bauer schuld sein, der letzte Woche Gülle ausgebracht hat.
      Bitte einfach mal nachdenken und dann erst Geistige Gülle abgeben.

      Der Kernzlsepp hat schon recht, dass die Grundwasserverunreinigungen überwiegend aus der menschlichen Abwasserentsorgung kommt.

      In München z.B. gibt es in großen Teilen nicht mal ein Rohrsystem sondern nur Lehmtunnel usw.
      Genau aus dieser Richtung (also aus der Großstadt) fließt unser Trinkwasser zu unser Gemeindebrunnen.

      Bitte mal darüber nachdenken.

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