Kaum Corona-Patienten in den Kliniken

Trotz der aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz von 31,6 melden die RoMed-Kliniken in Rosenheim, Prien Bad Aibling und Wasserburg nur zwei Personen, die derzeit stationär behandelt werden. Neun Patienten wurden lediglich wegen Verdacht auf Covid-19 aufgenommen.

Auf der Intensiv-Station liegt sogar nur ein Patient, bei dem bislang nur der Verdacht auf Corona besteht. „Das lässt wohl auf einen schwachen Verlauf der Erkrankung schließen“, wie eine Sprecherin der RoMed-Kliniken gegenüber der Wasserburger Stimme bestätigte. Bei leichteren Symptomen blieben die Infizierten in häuslicher Quarantäne. „Erst ab einem bestimmten Punkt werden die Personen stationär eingewiesen.“

 

Dass zu Beginn der Pandemie wesentlich mehr Menschen in den Krankenhäusern behandelt wurden, läge daran, dass der Wissenstand über den Verlauf noch sehr gering gewesen sei.

 

Dennoch könnten die während der ersten Welle aufgebauten Strukturen und Kapazitäten (Intensivplätze, Beatmungsgeräte) bei Bedarf jederzeit aktiviert werden.

 

„Neben dem Aufbau insbesondere von Intensiv-Beatmungsplätzen haben wir Personal gezielt für den Einsatz in der Behandlung von Covid-Patienten geschult. RoMed hat jetzt ein ,Pandemielager‘ für Schutzmaterial errichtet, das zum größten Teil schon bestückt ist. Damit will RoMed Liefer- und Beschaffungsengpässen entgegen wirken“, so die Sprecherin.