Kasparettis Neuer: Alin Goia!

Regionalliga: Schon morgen für Rosenheim zwischen den Pfosten beim Spiel in Bayreuth

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Nach dem 1:6-Heimdebakel vergangene Woche gegen den SV Heimstetten und dem
denkbar knappen Pokal-Aus beim SV Schalding-Heining (0:1 – wir berichteten) ist der TSV 1860 Rosenheim in der Fußball-Regionalliga auf Wiedergutmachungs-Kurs. Am morgigen Freitag, 18.15 Uhr, gastieren die Sechzger dabei im Hans-Walter-Wild-Stadion bei der SpVgg Bayreuth – mit einer einschneidenden personellen Veränderung …

Foto: Denn mit Alin Goia wird ein neuer Keeper zwischen den Pfosten des Rosenheimer Tores stehen. Letzte Woche ist der Goalie 31 Jahre alt geworden.

Der Rumäne kommt von Kooperationspartner SB/DJK Rosenheim an die
Jahnstraße, hat am gestrigen Mittwoch alle notwendigen sportmedizinischen Checks bestanden und seinen Vertrag unterschrieben. Die Spielgenehmigung liegt ebenfalls bereits vor.
Der 31-jährige Rumäne spielte vor seinem Engagement beim Nachbarn in seinem Heimatland in der zweiten Liga bei Luceafarul Oradea – im Gegenzug wechselt U19-Keeper Raphael Krause übrigens zum SBR.

Goia ist 1,94 Meter groß, dirigiert seine Vorderleute lautstark und strahlt Souveränität und Sicherheit aus. Die Torwarttrainer der SpVgg Unterhaching attestierten Goia absolutes Regionalliga-Niveau.

Trainer Thomas Kasparetti: „Alin macht einen sehr bodenständigen Eindruck, hat viel
Lebenserfahrung und weiß, was im Fußballgeschäft alles passieren kann.“

In Bayreuth wartet auf Goia und seine neue Kollegen morgen gleich eine enorm schwere Aufgabe. „Wir treffen dort auf einen starken Gegner, der als absoluter Favorit ins Spiel geht“, so Kasparetti. Die Oberfranken – für Kasparetti in dieser Saison durchaus ein
„Geheimfavorit“ – gelten als offensivstark und torgefährlich, so dass die Sechziger vor
allem defensiv stark gefordert werden dürften.

„Wir müssen 90 Minuten lang und darüber hinaus konzentriert dagegenhalten und eine
Kompaktheit zeigen, wie uns das trotz der Pokalniederlage auch in Schalding in Unterzahl gut gelungen ist“, erklärte der Coach die Marschroute. Denn das Ziel ist klar: „Wir wollen nach Möglichkeit etwas Zählbares mitnehmen.“

Foto: SB Rosenheim

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