Joggerin von Hund angegriffen

... und verletzt: Albtraum-Begegnung für 43-Jährige - „Frauchen" aus Gars schritt nicht ein, meldet die Polizei

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Am gestrigen Sonntag war eine 43-Jährige beim Joggen am Innkanal auf Höhe von St. Erasmus unterwegs. Als sie sich einem relativ großen Hund von hinten näherte, habe sich dieser umgedreht und die Joggerin unvermittelt und massiv angegriffen. Der Hund biss der Frau in den Unterarm, sprang ihr auf den Rücken und kratzte sie am rechten Unterschenkel. Die Hundehalterin, eine 53-Jährige aus Gars, so die Polizei am heutigen Nachmittag, sei während des gesamten Vorfalls offenbar nicht eingeschritten …

Erst durch das laute Schreien der Joggerin habe der Hund schließlich von ihr abgelassen.

Bei dem schwarz-braunen Tier handele es sich um einen Altdeutschen Schäferhund. Die 43-Jährige musste zur Abklärung der Verletzungen ins Krankenhaus fahren.

Gegen die Hundehalterin aus Gars wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, so die Polizei weiter.

 

 

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14 Kommentare zu “Joggerin von Hund angegriffen

  1. “Keine Angst, er macht nix” ….

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  2. Ich verstehe einfach nicht, warum man gegen aggressive Hunde und/oder unfähige und rücksichtslose Besitzer nicht sehr viel schärfer vorgehen kann.

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    1. Ich stimme ihnen voll und ganz zu.

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  3. Die Hunde müssen die Unfähigkeit/Dummheit ihrer Besitzer dann ausbaden.

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  4. Das wäre so einfach.
    Genereller Leinenzwang für Hundebesitzer.
    Basta!!!

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    1. nein, für den Hund

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      1. Weder noch 😉 – Hunde brauchen Auslauf, der mit Leine nicht ausreichend gegeben wäre. Eine generelle Leinenpflicht würde automatisch eine nicht artgerechte Haltung bedeuten und damit auch Tierquälerei.

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        1. Dann sollen sich künftig einfach nur noch diejenigen einen Hund anschaffen, die auch einen ausreichenden großen Garten haben. Inzwischen nervt es schon, wie oft man ungefragt von fremden Hunden beschnüffelt und angesprungen wird.

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    2. Günther Pfeffinger

      Genau, weil eine Verbotskultur und das Vorverurteilen einer ganzen Gruppe schon immer wunderbar funktioniert hat.

      Stattdessen sollte man sich ernsthaft Gedanken über einen Hundeführerschein machen. Da draußen gibt es erschreckend wenig Hunde-Führer, die diesen Begriff auch ernst nehmen und sich mit den (rassetypischen) Bedürfnissen und dem Verhalten ihres Vierbeiners auseinandersetzen, geschweige denn Grundkommandos beherrschen. Wenn das dann auch noch auf Verantwortungslosigkeit und Ignoranz trifft, so wie es in diesem Fall den Eindruck macht, hat man genau das als Resultat.

      Anstatt der Mehrheit der verantwortungsbewussten Hundeführer eine Kollektivstrafe um die Ohren zu pfeffern, sollte in solchen Situationen hinterfragt werden, ob die Dame überhaupt dazu geeignet ist, einen Hund zu führen. Das scheitert aber dann wieder an unseren Behörden (s. Albaching). Ich wünsche der Joggerin gute Besserung!

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      1. Top Idee.

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      2. Was Sie fordern ist ein Verbot der Hundehaltung ohne den Entsprechenden Nachweis. Ihr Vorschlag ist also wesentlich weitreichender als eine simple Leinenpflicht. Inhaltlich gebe ich Ihnen allerdings recht.

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  5. Aber Hauptsache wir haben Angst vor Wölfen…

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  6. Oder sollte nicht einfach egal ob der Hund oder dass Herrchen beisst eine Körperverletzung gewertet werden bei der der hundeführer und nicht der Hund geahndet wird? Ohne dies als fahrlässig oder sonstiges gewertet als Ordnungswidrigkeit geltend gemacht zu werden!

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  7. Vollkommen richtig!

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