Jogger hört Schüsse aus einem Zelt

Gestern Schreck beim Sport am Waldesrand bei Wasserburg: Ein „Camper" mit Waffe

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Ein Schreck beim Sport: Am gestrigen Montagnachmittag gegen 14.50 Uhr entdeckte ein Jogger an einem Waldrand in der Nähe von Wasserburg nicht nur ein Zelt. Im Vorbeilaufen hörte er plötzlich aus dem Zelt mehrere Knallgeräusche, die wie Schüsse klangen. Ein „Camper” mit Waffe? Der Sportler alarmierte die Polizei …

Bei einer Nachschau durch Beamte der PI Wasserburg konnte in dem Zelt ein wohnsitzloser, 39-jähriger Deutscher angetroffen werden. Dieser hatte sich eine Gas- und Schreckschuss-Pistole gekauft, die er dann im Zelt ausprobiert hatte – was der Jogger gehört hatte.

Der Mann war nicht im Besitz eines Waffenscheins und einer Schießerlaubnis, weshalb die Waffe und die Munition sichergestellt werden mussten.

Der 39-Jährige zeigte sich mit den Maßnahmen wenig einsichtig und reagierte äußerst aggressiv und beleidigend auf die eingesetzten Beamten, so die Polizei am heutigen Vormittag. Nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wurde er von der PI Wasserburg aus entlassen und wird samt seines Zeltes weiterziehen.

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3 Kommentare zu “Jogger hört Schüsse aus einem Zelt

  1. Ich hoffe die beamten trugen masken

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    1. ? Hauptsach was gschriem!! ? De Masken hätten beim Schusswaffengebrauch nix koiffa!

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  2. Eine Schreckschuss-Pistole ist frei ab 18 Jahre. Das führen dieser Pistole erfordert den ( kleinen Waffenschein ).
    Geführt hat er die Pistole nicht er war in seinem Zelt als wohnsitzloser,eventuell hat sich der Schuss aus versehen gelöst ( Unfall ).Leider wird ihm das Geld für einen klugen Anwalt fehlen.
    Beleidigen der Polizei geht natürlich nicht.

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