Jetzt sieben Corona-Todesfälle

Zahl steigt über das Doppelte zu gestern - Kurze Mitteilung der Behörde am heutigen Samstag

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Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim sind sieben Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus gestorben. Stand gestern 24 Uhr. Mehr gibt das Landratsamt Rosenheim dazu heute erneut nicht bekannt. Gestern waren es noch insgesamt im Landkreis drei Todesfälle gewesen. Zudem erhöhte sich die Zahl der offiziell positiv Getesteten zu gestern ‘nur’ um zehn Personen auf 734, heißt es aus dem Landratsamt am Samstagnachmittag …

Mehr Corona-Todesfälle gab es bislang in ganz Bayern im Landkreis Tirschenreuth an der tschechischen Grenze, wo im Ort Mitterteich als Corona-Hotspot seit Tagen eine ‘Ausgangssperre’ gilt.

Nochmal der dringende Appell, sich unbedingt an die geltenden Ausgangs-Beschränkungen im Landkreis Rosenheim halten!

In ganz Bayern sind inzwischen 11.862 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. 85 Infizierte sind gestorben.

 

 

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9 Kommentare zu “Jetzt sieben Corona-Todesfälle

  1. Hallo, es passiert trotzdem nix – die Menschen können trotzdem noch an die Seen fahren, in die Supermärkte gehen, Familien und Ältere immer zu zweit oder zu viert usw – nix passiert, bis auf dass das Virus schön weiter getragen wird !!!!!

    Es meinen noch zu viele, dass es Spaß ist !!!!!!!

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  2. Ich finde es auch unverantwortlich von den Behörden, wie mit dem Virus umgegangen wird, es wird immer noch alles runter gespielt – dabei haben wir jeden Tag steigende Zahlen. Es sind wahrscheinlich immer noch zu wenig gestorben !!!

    Anscheinend müssen wir in die Lage von Italien und Spanien kommen, damit da mal ordnungsgemäß durchgegriffen wird !!!

    Meiner Meinung nach sollten wirklich alle drei Wochen lang auch von der Arbeit zuhause bleiben, damit man das wirklich mal in Griff bekommt!!!!

    Ich selber arbeite auch auf dem Bau und bis auf ein paar Einschränkungen z.b. man solle alleine Pause machen und so fällt ihnen nichts ein (TOTALER SCHWACHSINN).

    In die Arbeit fahren wir auch zu Dritt im Auto – was ist da mit dem Sicherheits-Abstand ??? Alles egal !!!!

    Es müssen halt noch ein paar Hundert sterben, bis denen da oben mal ein Licht aufgeht, aber dann ist es wirklich zu spät!!!!!

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    1. Servus Lohmaier, ich arbeite auch auf dem Bau und bei uns ist es nicht anders.

      Auf der Baustelle wuseln die GaLa-Bauer, Elektriker, Fließenleger, Maler, Heizungsbauer alle nebeneinander her. Ganz so, als gäbe es kein Problem.

      Insgesamt bin ich zwiegespalten, da gerade für uns GaLa-Bauer nach der Winterpause direkt in die Kurzarbeit gehen zu müssen, finanziell eher suboptimal wäre, für uns Beschäftigte genauso wie für den Arbeitgeber.

      Immerhin startet man das Jahr mit gewissen Vorleistungen, die erst reingearbeitet werden müssen.

      Auf der anderen Seite ist das Infektionsrisiko natürlich gegeben, gerade, weil man gerade auf dem Bau im Landkreis und übergreifend viel unterwegs ist. Es ist schwierig.

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    2. Naja, Ziel ist es ja nicht, dass sich keiner mehr ansteckt, sondern dass sich nur so viele anstecken, dass die Auslastung der Krankenhäuser “ideal” ist, also nicht zu viele wie in Italien, aber auch nicht zu wenig. Denn die “jungen gesunden” sollen ja immun dagegen werden und das geht nur durch einmal mitgemacht haben.

      Schützen muss man diejenigen, die vom Corona nicht immun werden sondern tot. Daher ja auch der Gedanke, die jungen Leute wieder in die Arbeit schicken und die alten mit Ausgangssperre belegen, was aber an der Moral scheitert.
      Solange alles stilllegen und Ansteckung auf 0 reduzieren damit man auf einen Impfstoff warten kann, wird eher nicht klappen, weil die Todesfälle durch häusliche Gewalt und Suizide die Covid19-Todesfälle übersteigen würde.

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      1. Also dass sich jetzt die “jungen Gesunden” anstecken sollen, ist doch hanebüchen. Zumal auch Menschen weit unter 50 an Covid-19 sterben und die infizierten Jungen sollen dann den Virus mit nachhause nehmen und die Alten anstecken? Also so ganz verstehe ich diese Überlegung nicht.

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        1. Dass die Maßnahmen zu weniger Infizierten führt, hat noch nie ein Politiker oder Virologe behauptet. Sie sagen alle gemeinsam, dass die Maßnahmen dazu führen sollen die Rate zu verringern damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden. Man verteilt die Fallzahlen damit nur über der Zeitachse, nicht aber die Absolutzahlen (also das Integral der Kurve). Das führt zu weniger Toten, weil für jeden schweren Fall ein Intensivbett bereit steht, aber nicht zu weniger infizierten und auch nicht zu Null toten. Das gilt so lange es keinen Impfstoff gibt.
          Die Alternative dazu ist, so lange alle wegsperren, bis es einen Impfstoff gibt. Und dann kommt auch das schöne Wort “hanebüchen” wieder ins Spiel. Das passt jedenfalls perfekt zu dieser Überlegung.
          Eine Pandemie hat es an sich, dass es Tote gibt und das wird man nicht verhindern können, auch wenn unser Wohlstand der letzten zig Jahre uns erzählt hat, dass niemanden etwas schlimmes passieren kann.
          Niemand hat behauptet, dass man es mit nach Hause nehmen soll um dort die Alten anzustecken. Ganz im Gegenteil. Die Empfehlung den Kontakt zu alten zu vermeiden bzw. ein Kontaktverbot zur Risikogruppe wird uns noch länger verfolgen als die Ausgangssperre.

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          1. Und eins noch hinzugefügt:
            Die wenigsten begreifen hier, dass es eine echte Pandemie ist … WIR sind die erste Generation, die medizinisch so weit ist, dass sie noch während der Ausbreitung eine Chance auf Impfstoff hat.

            Vor 100 Jahren hätte Corona weit mehr Sorgen … zur Folge gehabt.

            … anstatt zu jammern, lieber mal sehen, wie gut die Menschheit 2020 das meistern kann.

            Kommentar v.d. Red. gekürzt.

    3. Die Menschen müssen aber auch mal selber das Hirn einschalten, und nicht immer warten bis die Behörden oder, ” die da oben”, wieder neue Verbote erlassen müssen, damit auch der letzte ” Ich zieh mein Ding Durch” Egomane geschützt wird, und anschliesend doch nur wieder jeder nichts Besseres zu tun hat, als zu mosern. Wenn Ihr zu Dritt im Auto zu Arbeit fahrt, dann mein Tipp, wie wärs wenn jeder separat im eigenen Auto fährt. Redet doch mit eurem Chef. Selbstinitiative ist gefragt.

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  3. Ja, jeder fährt dann einzeln in die Arbeit, um dann auf der Baustelle oder am Fliesband oder im Büro dann doch nebeneinander zu sitzen 🤷‍♂️

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