Jetzt NICHT drei Mal am Tag einkaufen!

Im Namen aller Belegschaften der Lebensmittelgeschäfte: Tipps von Angela Friedl aus Pfaffing

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Also, dass die Lebensmittelgeschäfte weiterhin geöffnet haben, das verleitet offenbar einige Mitbürger dazu, nun zwei, drei oder gar vier Mal am Tag einkaufen zu gehen … Sie setzen sich selbst und eben auch andere damit aber leider immer wieder einer unnötigen Gefahr aus! Deshalb hier am Samstagmorgen für die aktuellen Corona-Zeiten ein paar wertvolle Tipps dazu von Angela Friedl, Inhaberin des Edeka-Marktes an der Pfaffinger Hauptstraße – im Namen aller Belegschaften der Lebensmittelgeschäfte im Altlandkreis …

Unser Foto:

Beispielhaft: Im Pfaffinger Edeka-Markt der Familie Friedl haben Hans und Matthias Hanslmaier von der Schreinerei Hanslmaier in Englmannstett gestern den Schutz im kompletten Kassenbereich vergrößert …

Hier ein paar Tipps:

Sich bitte einen Speiseplan für die ganze Woche ausdenken – das heißt, Produkte dafür aufschreiben und erst dann gezielt einkaufen gehen. Wenn etwas Wichtiges fehlen sollte, am nächsten Tag dann probieren. Die Chance, dass wieder aufgefüllt werden konnte, ist am gleichen Tag eher gering.

Und bitte nur einer sollte einkaufen gehen und nicht die ganze Familie.

Die Kinder bitte – wenn irgendwie möglich – zu Hause lassen in dieser Ausnahme-Zeit.

Denn besonders wichtig ist auch der nächste Tipp:

NICHTS unnötig berühren in den Geschäften!

Und – äh klar – Abstand halten! Auch im Kassenbereich der Tankstelle, der Metzgerei oder Bäckerei! Wenn die Läden kleiner sind, nur wenige Personen hintereinander eintreten – und auch vor der Türe mit Abstand zum Nächsten warten!

Türen, die per Hand geöffnet werden müssen, wenigstens bei schönem Wetter offenstehen lassen, damit sie nicht jeder zwei Mal anlangen muss …

DANKESCHÖN!!!

Renate Drax

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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6 Kommentare zu “Jetzt NICHT drei Mal am Tag einkaufen!

  1. Grossfamilienmama

    Das ist grundsätzlich ein vernünftiger Vorschlag, aber für größere Familien im Moment schlecht umsetzbar, wenn man in den Geschäften teilweise nur 1l Milch kaufen darf und auch bei anderen Produkten nicht die Menge bekommt, die beispielsweise eine 6 köpfige Familie benötigt.

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  2. Liebe Angela,

    dir, deiner Familie und deinem ganzen Team ein herzliches Dankeschön für eure Arbeit in Pfaffing.

    Ist schon traurig, dass offensichtlich manche Leute noch immer nicht aus der gewohnten Komfortzone sind. Und gefährden damit euch und alle anderen.
    Danke für deinen Aufruf!

    Mein Dank gilt auch allen anderen, die jetzt Dienst halten und für die diese Maßnahmen ebenso wichtig sind!

    Die Komfortzone zu verlassen heißt in diesem Fall bestimmt, ein paar Menschen mehr gesund zu halten und letztendlich damit auch Leben zu retten!

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  3. Danke, dass ihr für uns da seid👍😊
    Es ist nur traurig, dass man auf grundlegende Verhaltensweisen in so einer Situation hinweisen muss😥

    Gesunder Menschenverstand und vorausschauend Denken und Handeln?

    Mit verantwortungsbewussten Verhalten kommen wir gut durch diese Phase

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  4. Grosses Lob an Fam. Friedl. Sie sprechen es genau an, wie sich die Menschen verhalten sollen. Was ich leider immer wieder beobachte ist, dass die Ware und vor allem die offenen Lebensmittel angefasst und hin und hergewälzt werden und auch wieder zurückgelegt werden.

    Kinder haben eigentlich in Lebensmittelläden nichts zu suchen, denn die langen alles an und das ist unhygienisch. Damit es ruhig bleibt wird nebenbei irgendwas auch noch gemampft. Dass der Mensch hortet, kenne ich noch aus der Nachkriegszeit.

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    1. @Hans Dampf: Ich weiß nicht, ob man solche Sätze wie Ihre (Kinder betreffend) auch von einer Frau liest.
      Wo sollte eine Mutter denn ihre Kinder Ihrer Meinung nach hinstecken, wenn sie einkaufen muss?
      Hatten Sie schon mal Kleinkinder bei einem Einkauf für die ganze Familie dabei? Das kann sehr beschwerlich sein.

      Dass Kinder möglichst davon abgehalten werden, alles anzufassen (zu ihrem eigenen Schutz und auch zu dem anderer) halte ich übrigens trotzdem für gut und richtig.
      Aber vom Sofa und PC aus auf anderen rumzuhacken (mal pauschal auf Jugendlichen, dann auf „Rentnern“, nun auf Kindern), finde ich wenig hilfreich in dieser schweren Zeit.

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  5. Hallo, Ich danke euch allen, die ihr jetzt so unermüdlich für uns da seid …
    Ich selbst arbeite in einer Molkerei und kann nur den Kopf schütteln über so viel Unverständnis von manchen Mitmenschen …. denkt doch bitte in dieser Zeit nicht nur an euch, wir schauen alle, dass es euch gut geht und dass ihr das Wichtigste zum täglichen Leben zur Verfügung habt …

    also in diesem Sinne, wir schaffen das gemeinsam, wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen …. Danke dafür.

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