Jetzt kann endlich gebaut werden

Soyen: Gestern Spatenstich zum Neubau der Straßenüberführung in Mühlthal

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Ein Jahrzehnt haben die Planung und deren rechtliche Prüfung in Anspruch genommen, nun ist das Baurecht erteilt: Die Straßenüberführung im Bereich Mühlthal in der Geminde Soyen wird gebaut. Umfangreiche Vorbereitungen waren bis zum gestrigen Spatenstich bereits erforderlich. Geologische Untersuchungen mussten durchgeführt werden, eine Vorabsanierung …

… des sogennten Seekanals war notwendig. Leitungsverlegungen, Umleitungen und Umfahrungsmöglichkeiten wurden geprüft, mit Anliegern, Landwirten und Betrieben, mit Busunternehmern, Abfallentsorgungsbetrieben, Rettungsdiensten und letztendlich der Polizei als zuständige Verkehrsbehörde diskutiert und beschlossen.

Der störungsfreie Ablauf der Wertstoffentsorgung ist während der Baumaßnahmen gewährleistet. Für die Dauer der Bauzeit ist das Gelände im Bereich der Kläranlage nicht anfahrbar, daher wurde die temporäre Verlagerung des Wertstoffhofes beschlossen. Für die Bürger heißt das: Ab 26. Juli werden gängige Wertstoffabfälle zu den gewohnten Öffnungszeiten im Bereich des Bahndammes Soyen angenommen. Entsprechende Flyer wurden frühzeitig ausgegeben – er informiert über den neuen vorübergehenden Standort des Wertstoffhofes und dessen Kapazitäten.

Für die Zufahrt nach Mühlthal konnte Dank der Unterstützung der Grundstückseigentümer ein Ersatzweg geschaffen werden.

Beginnend mit dem Straßenbau auf der Südseite der Bahnlinie wird bis voraussichtlich Oktober laut Bauzeitenplan das Widerlager Ost (Schlicht) sowie anschließend das Widerlager West (Mühlthal) fertiggestellt werden. Anschließend werden die Fertigteile des Überbaus eingehoben. Nach einer witterungsabhängigen Winterpause folgen die Straßenarbeiten auf der Nordseite und die landschaftspflegerischen Maßnahmen, sodass im August 2020 die Verkehrsfreigabe zu erwarten ist.

Baumaßnahmen dieser Größenordnung sind nicht ohne Einschränkungen für die Anlieger durchzuführen. Im Vorfeld wurden daher viele Gespräche geführt, die Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten und Wochen immer wieder über die Vorarbeiten und den geplanten Bauablauf informiert.

„Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis, auch unter dem Aspekt, dass mit der Auflassung der Bahnübergänge Gefahrenstellen, die leider mit einer sehr traurigen Bilanz behaftet sind, entfernt werden können”, heißt es von Seiten der Gemeinde.

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